Kunst im öffentlichen Raum

Seilscheibe/Förderrad (Industriedenkmal)

Künstler*in:
Künstler unbekannt
Jahr:
1980
Technik und Material:
Stahl
Maße:
  • Höhe: Gesamt: ca. 1,6 m; Sockel: 0,64 m;
  • Breite: Sockel: 1,13 m
  • Tiefe: Sockel: 0,73 m
  • Durchmesser: Ø 1,9 m (Seilscheibe)
Kunstwerknr.:
44369-002
Standort:
Do-Rahm, Jungferntalstraße/Ecke Boschstr., Grünstreifen, 44369 Dortmund
Seilscheibe/Förderrad (Industriedenkmal)
Seilscheibe/Förderrad (Industriedenkmal), Künstler unbekannt

Diese Seilscheibe war nie im Einsatz. Das weiß der ehemalige Kommunalpolitiker Hans-Walter Emmerich. Zusammen mit der Ortsgruppe IG Bergbau und Energie Jungferntal war er an der Aufstellung des Industriedenkmals beteiligt. Zur Erinnerung an die Geschichte des Bergbaus in Dortmund sollte eine Seilscheibe aufgestellt werden. Da gerade kein Stück vorhanden war, bastelten Kollegen der Zeche Hansa/ Westhausen in der werkseigenen Werkstatt eine Seilscheibe aus ausrangierten Teilen zusammen. Aufgestellt wurde das Rad im Jahr 1980 in zwei Hälften, die hintereinander versetzt stehen. Das genaue Datum ist bisher nicht bekannt.Zusammen mit einer Libelle, einer Jungfer, ist die Seilscheibe Teil des Wappens der Siedlungsgemeinschaft Jungferntal. Libelle und Seilscheibe erinnern an die Zeiten, als dieser Teil Dortmunds noch eine Sumpflandschaft war und später ganz Dortmund und auch der Stadtteil Rahm vom Bergbau geprägt wurden, verrät Hans-Walter Emmerich.MR

Literatur Kunstwerk

Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr.167, S.150.; Hans-Walter Emmerich, ehemaliger Kommunalpolitiker und Mitglied Rates der Stadt Dortmund, Interview Maike Rellecke.

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1898
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf "Zeche Zollern" in Kirchlinde

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1952 (Einweihung: 16.März 1952)
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935

Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1927
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: nach 1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920

Künstler*in: Benno Elkan(?)

Jahr: 1954-1960
Mahnmal Bittermark
Mahnmal Bittermark

Künstler*in: Will Schwarz, Karel Niestrath, Léon Zack

Jahr: 1931
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925

Künstler*in: Friedrich Bagdons (Entwurf)

Jahr: 1993
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1956
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges

Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer

Jahr: 1946/47
Denkmal für die gefallenen Sowjets
Denkmal für die gefallenen Sowjets

Künstler*in: F. J. Kraus

Jahr: nach 1945
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund

Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: 1965
Haltet Frieden
Haltet Frieden

Künstler*in: Curt Unger

Jahr: 1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918

Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt