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Kunst im öffentlichen Raum

Seilscheibe (Industriedenkmal)

Künstler*in:
Künstler unbekannt
Jahr:
1917
Technik und Material:
Stahl
Maße:
  • Durchmesser: 6,2 m
Kunstwerknr.:
44328-004
Standort:
Do-Scharnhorst, Gleiwitzstraße/Flughafenstraße, 44328 Dortmund
Seilscheibe (Industriedenkmal), Bild 1
Seilscheibe (Industriedenkmal), Bild 1
Beschreibung

Die Aufstellung erfolgte nicht ohne Flüche und Funkensprühen, wie die Westfälische Rundschau am 13. Januar 1984 unter der Überschrift „Aufstellen der Seilscheibe nicht ohne Schwierigkeiten“ dokumentiert. Tatsächlich passte die 63,5 Tonnen schwere Scheibe des Förderrades aus dem Jahre 1917 (Zänker: 1902) nicht in den Betonsockel, so dass an Ort und Stelle nochmal Hand angelegt und der Betonsockel angepasst werden musste. Die Westfälische Rundschau berichtet, dass die Seilscheibe von Schacht 1 der ehemaligen Zeche Scharnhorst in der Lehrwerkstatt der Zeche Gneisenau hergerichtet worden war, um als Denkmal eingeweiht zu werden. Das Förderrad mit seinen Doppelspeichen erinnert als technisches Denkmal an die gleichnamige Zeche im Stadtteil Scharnhorst. MR

Weitere Bilder

Seilscheibe (Industriedenkmal), Bild 1
Seilscheibe (Industriedenkmal), Bild 1
Seilscheibe (Industriedenkmal), Bild 2
Seilscheibe (Industriedenkmal), Bild 2
Seilscheibe (Industriedenkmal), Bild 1
Seilscheibe (Industriedenkmal), Bild 1
Seilscheibe (Industriedenkmal), Bild 2
Seilscheibe (Industriedenkmal), Bild 2

Literatur Kunstwerk

neu: Werkhof-Schüler restaurieren Zechen-Denkmal, in: Westfälische Rundschau, 10. Juni 2015.; Anonym: Aufstellen der Seilscheibe nicht ohne Schwierigkeiten, in: Westfälische Rundschau, 13. Januar 1984.; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 172, S.153.

Quelle

lt.Zänker: Westfälische Rundschau, 13.1.1984; 23.2.1984; 24.5.1984

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