Spielmauer
- Höhe: 1,60 m
- Breite: 6,50 m
- Tiefe: 0,80 m
Bei der sogenannten „Spielmauer" von Artur Schulze-Engels handelt sich um eine Spiel- und Kletterplastik, die zum haptischen Entdecken und Erfahren des Kunstwerks einlädt. Obgleich der Farbanstrich nicht original ist, bleibt die Wirkung dieser Plastik weiterhin deutlich: die ineinander greifenden Betonelemente erzeugen ein Spiel aus Öffnung und Bewegung. Die Schwere des Betons steht dabei im Gegensatz zur dynamischen Aneinanderreihung der mal runden, mal eckigen Formen. In den 1970er und 80er Jahren widmete sich Artur Schulze-Engels in seiner Kunst zunehmend der Abstraktion. Und so lässt auch dieses Werk keine einfache Deutung zu. Hat es aus einem Blickwinkel die Ähnlichkeit mit einem abstrakten Schlangenwesen, so zerfällt diese Wahrnehmung schon aus der nächsten Perspektive wieder zu miteinander tanzenden Formen. Auf diese Weise gelingt Schulze-Engels auch die Wahrnehmung der Betrachtenden in einem beweglichen Prozess festzuhalten – es gibt keine Vorder- oder Rückansicht. Jeder Anblick erfordert eine neue Untersuchung – denn die Formen erscheinen stets nicht abgeschlossen und fließend. IL
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