Bundesgartenschau Dortmund 1959 – Plastik, hg. von der Gesamtleitung der Bundesgartenschau Dortmund. Ausschuss für allgemeine künstlerische Gestaltung, Dortmund 1959, Nr. 12
Biografie
Der Bildhauer und Medailleur Rolf Nida-Rümelin wurde 1910 in Starnberg geboren. Die erste künstlerische Ausbildung erhielt er bei seinem Vater, dem bekannten Bildhauer Wilhelm Nida-Rümelin. Hieran schloss er ein Studium an der Staatsschule für Angewandte Kunst in Nürnberg (heute Akademie der Bildenden Künste Nürnberg) und ab 1930 an den Akademien der Künste in Berlin und München an. Seit 1933 war er in München als freischaffender Künstler tätig. 1938 und 1940 war Nida-Rümelin mit einer Tierplastik, ein Schwerpunkt seines Schaffens) und zwei Plaketten bei der Großen Deutschen Kunstausstellung in München, dem Repräsentanten nationalsozialistischer Kunst, vertreten. Mit Beginn des zweiten Weltkrieges wurde Nida-Rümelin zum Kriegsdienst eingezogen und konnte 1945 aus sowjetischer Gefangenschaft fliehen. Er nahm seine künstlerische Tätigkeit in München wieder auf, heiratete und wurde Vater zweier Kinder, darunter der spätere Staatsminister für Kultur und Medien und bekannte Philosoph Julian Nida-Rümelin. Rolf Nida-Rümelin starb 1996 in München SR.
Quelle
Zänker: Bundesgartenschau Dortmund 1959; Nr. 12; 25 Jahre Westfalenpark, S. 56/ Kunst und Kulturführer - 50 Jahre Westfalenpark, S. 8.
Weitere Kunst im öffentlichen Raum
Jahr:
1898
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks auf "Zeche Zollern" in Kirchlinde
Künstler*in: Künstler unbekannt
Jahr:
1952 (Einweihung: 16.März 1952)
Denkmal für die Opfer der Grubenunglücke vom 4.7.1940, 16.3.1944 und 22.3.1979
Künstler*in: Wilhelm Wulff
Jahr:
1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
Künstler*in: Wilhelm Wulff
Jahr:
1927
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 11. Februar 1925
Künstler*in: Friedrich Bagdons
Jahr:
nach 1920
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks am 8.8.1920
Künstler*in: Benno Elkan(?)
Jahr:
1954-1960
Mahnmal Bittermark
Künstler*in: Will Schwarz, Karel Niestrath, Léon Zack
Jahr:
1931
Denkmal für die Opfer des Grubenunglücks vom 16.5.1925
Künstler*in: Friedrich Bagdons (Entwurf)
Jahr:
1993
Gedenktafel für den jüdischen Friedhof
Künstler*in: Künstler unbekannt
Jahr:
1956
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer
Jahr:
1946/47
Denkmal für die gefallenen Sowjets
Künstler*in: F. J. Kraus
Jahr:
nach 1945
Denkmal für die jüdischen Opfer des NS-Regimes
Künstler*in: Künstler unbekannt
Jahr:
1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
Künstler*in: Friedrich Bagdons
Jahr:
1965
Haltet Frieden
Künstler*in: Curt Unger
Jahr:
1934, (Einweihung: 16.9.1934)
Kriegerdenkmal in Dorstfeld, Gefallene 1914-1918
Künstler*in: Bildhauer: Heinrich Bayer; Architekt: Josef Wentzler;