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Kunst im öffentlichen Raum

Zwei Pferde

Künstler*in:
Willy Meller
Jahr:
1955
Technik und Material:
Granit
Maße:
  • Höhe: ca. 2,5 m
  • Breite: ca. 4 m
  • Tiefe: ca. 2 m
Kunstwerknr.:
44137-016
Standort:
Do-Mitte, Hoher Wall 9-11, Post, 44137 Dortmund
Bild: Jürgen Spiler
Zwei Pferde, Bild 1
Zwei Pferde, Bild 1
Bild: Jürgen Spiler
Beschreibung

Die Köpfe der Rösser sind gereckt, die Nüstern gerümpft und die Ohren verdreht. Es sind Kaltblüter, schwere Zugpferde, in keinerlei Arbeit mehr eingebunden. Die Skulptur will an die Zeit der Postkutschen erinnern, die noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gang und gäbe waren. Willy Meller knüpfte mit diesem Werk nahtlos an sein bildhauerisches Schaffen im NS-Staat an. UG

Weitere Bilder

Zwei Pferde, Bild 1
Zwei Pferde, Bild 1
Bild: Jürgen Spiler
Zwei Pferde, Bild 2
Zwei Pferde, Bild 2
Bild: Jürgen Spiler
Zwei Pferde, Bild 1
Zwei Pferde, Bild 1
Bild: Jürgen Spiler
Zwei Pferde, Bild 2
Zwei Pferde, Bild 2
Bild: Jürgen Spiler

Literatur Kunstwerk

Ruhr-Nachrichten, 20. September 1955; Ruhr-Nachrichten, 22. September 1955; Westfälische Rundschau, 20. September 1955; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 11. Juli 1959; Ruhr-Nachrichten, 11. Juli 1959; Westdeutsches Tageblatt, 11. September 1959; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 7. Dezember 1971; Ruhr-Nachrichten, 7. Dezember 1971; Westfälische Rundschau, 17. Dezember 1971; Architekturführer Dortmund, hg. v. Hans Magoley und Norbert Wörner, Dortmund 1984, Nr. 156, S. 97; Karl Neuhoff: Dortmund heute damals anno dazumal. Dortmund 1990, S. 71; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 208, S. 180.

Literatur Künstler*in

Beate Eckstein: Das Werk des Bildhauers Willy Meller bis 1945. Magisterarbeit. Universität Köln 1998; Hans Hesse, Elke Purpus: „Bei uns wurde weiter vom Bau gesprochen und nicht von Politik. Wieso sollten wir hellsichtiger sein als viele kluge Männer im In- und Ausland". Anmerkungen zu dem Künstler Wilhelm (Willy) Meller (1887-1974). Jahrbuch des Frechener Geschichtsvereins 5.2009, S. 187-206; Hans Hesse, Elke Purpus: Willy Meller. Skizzen über den Kölner Künstler und seine Arbeiten für die NS-Ordensburgen. Geschichte in Köln 59.2012, S. 231-268.

Biografie

Jakob Wilhelm Meller (1887-1974), genannt Willy Meller, studierte 1907-14 an der Kölner Kunstgewerbeschule und an der Münchner Akademie der bildenden Künste. 1914 beteiligte er sich an der Kölner Werkbund-Ausstellung. Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete er wiederholt mit seinem Jugendfreund Architekt Clemens Klotz zusammen. Neben Kriegerdenkmäler in Bochum, Dülken und Lüdenscheid war er an der plastischen Ausgestaltung des Reichssportfeldes in Berlin, der Ordensburgen Vogelsang und Krossinsee und des Seebads Prora beteiligt. Auf den Großen Deutschen Kunstausstellungen in München war er 1940-44 präsent. Die Nähe zum Nationalsozialismus machte die berufliche Situation Mellers nach 1945 schwieriger. Dennoch blieben Aufträge nicht aus: Für die Deutsche Bundespost erstellte er auch die „Weltkarte mit Hermes“ (1962) in Bochum und den „Wagenlenker“ (1968, 2002 zerstört) in Hagen. UG

Quelle

Weitere Kunst im öffentlichen Raum

Jahr: 1922, 1985 (Nachguss) Sent M'Ahesa

Künstler*in: Bernhard Hoetger

Jahr: 2012 Dragobert d'Hoesch

Künstler*in: Almut Rybarsch-Tarry

Jahr: 1936
Denkmal für die Opfer eines Grubenunglücks von 1935
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Künstler*in: Wilhelm Wulff

Jahr: 1956
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges
Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges

Künstler*in: Vorname? Endlich, Herwarth Schulte u. Heinrich Bayer

Jahr: 1946/47
Denkmal für die gefallenen Sowjets
Denkmal für die gefallenen Sowjets

Künstler*in: F. J. Kraus

Jahr: 1924/25
Mahnmal für die 1914/18 gefallenen Bürger aus Dortmund
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Künstler*in: Friedrich Bagdons

Jahr: 1965
Haltet Frieden
Haltet Frieden

Künstler*in: Curt Unger

Jahr: undatiert
o. T. (Kunstobjekt )
o. T. (Kunstobjekt )

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1988
Gedenkstein für die Alte Kolonie Zollern II
Gedenkstein für die Alte Kolonie Zollern II

Künstler*in: Künstler unbekannt

Jahr: 1994 Mahnmal an der Bartholomäuskirche

Künstler*in: Theodor Nöker

Jahr: 1973
o. T. (aufgeblätterter Pfeiler)
o. T. (aufgeblätterter Pfeiler)

Künstler*in: Horst Heckemüller, Theo Uhlmann, Axel Finke, Wolfgang Fräger

Jahr: 1973
o. T. (Schornstein)
o. T. (Schornstein)

Künstler*in: Horst Heckemüller, Theo Uhlmann, Axel Finke, Wolfgang Fräger

Jahr: 1994
Regenhexen
Regenhexen

Künstler*in: Michael Odenwaeller

Jahr: 2005
Gedenktafel für den ersten Lütgendortmunder
Gedenktafel für den ersten Lütgendortmunder

Künstler*in: Theodor Nöker

Jahr: 2007
Gedenkstein für das 1125. Jubiläum von Kirchlinde
Gedenkstein für das 1125. Jubiläum von Kirchlinde

Künstler*in: Künstler unbekannt