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Kunst am Rheinischen Esel: Künstler*innen gesucht

Aufruf

Am Einstieg Hellerstraße des Rheinischen Esels in Dortmund-Löttringhausen sollen die Randsteine künstlerisch gestaltet werden. Gesucht werden Dortmunder Künstlerinnen, Illustratorinnen, Urban-Art-Künstler*innen oder Kollektive, die die Geschichte des Rheinischen Esels als illustrativen Zeitstrahl sichtbar machen.

Der Esel wird bunt: Wir suchen Dortmunder Künstler*innen

Bild: Anne Jacky | Stadt Dortmund
Einfahrt eines Radweges
Bild: Anne Jacky | Stadt Dortmund

Der Rheinische Esel ist eine ehemalige Eisenbahnstrecke zwischen Dortmund-Löttringhausen und Bochum-Langendreer. Heute wird die Trasse als beliebter Rad- und Wanderweg genutzt.

Am Einstieg Hellerstraße in Dortmund-Löttringhausen sollen die dortigen Randsteine beziehungsweise L-Steine künstlerisch gestaltet werden. Die Fläche umfasst auf beiden Seiten jeweils rund 45 Meter Länge bei einer Höhe von etwa 70 Zentimetern.

Ziel ist es, den Eingangsbereich optisch aufzuwerten und die Geschichte des Rheinischen Esels vor Ort erlebbar zu machen.

Was soll entstehen?

Geplant ist eine illustrative Bemalung der Randsteine im Rahmen des Corporate Designs der Stadt Dortmund.

Inhaltlich soll die Gestaltung die Geschichte des Rheinischen Esels als Zeitstrahl erzählen – von den Ursprüngen als Bahnstrecke bis zur heutigen Nutzung als Rad- und Wanderweg.

Besondere künstlerische Ideen, die den Ort noch einzigartiger machen, sind ausdrücklich willkommen.

Wer kann sich bewerben?

Gesucht werden insbesondere:

  • Dortmunder Künstler*innen
  • Illustrator*innen
  • Urban-Art- und Mural-Künstler*innen
  • Gestalter*innen mit Erfahrung im öffentlichen Raum
  • Künstler*innenkollektive
  • Kreative mit Bezug zu Dortmund

Mindestens zwei Künstler*innen sollen die Gestaltung übernehmen – zum Beispiel eine Person pro Wegseite. Auch Bewerbungen von Kollektiven sind möglich. Die künstlerische Umsetzung soll noch diesen Sommer fertig gestellt werden.

Was muss die Bewerbung enthalten?

Bitte einreichen:

  • eine kurze Vorstellung der eigenen Person oder des Kollektivs
  • Arbeitsproben oder ein Portfolio
  • eine kurze erste Idee oder Motivation zum Projekt
  • eine erste Honorarvorstellung — diese dient zur Orientierung und hilft dabei, Projektidee, Umfang und Budget frühzeitig gut zusammenzubringen

Die Bewerbung muss noch kein fertiges Konzept enthalten. Wichtig sind ein erster gestalterischer Ansatz, Motivation und passende Arbeitsproben.

Warum mitmachen?

Der Rheinische Esel ist ein besonderer Ort Dortmunder Stadtgeschichte. Mit der künstlerischen Gestaltung entsteht ein sichtbares Zeichen im öffentlichen Raum – für Geschichte, Bewegung, Freizeit, Nachbarschaft und kreative Stadtgestaltung.

Die Umsetzung wird kommunikativ begleitet: von der Künstler*innensuche über den Entstehungsprozess bis zur Präsentation des fertigen Ergebnisses.

Bewerbung und Kontakt

Bewerbungen bitte per E-Mail an: stadtmarketing@stadtdo.de
Bewerbungsfrist: 10. Juli

Auf einen Blick

Was: Randstein-Bemalung am Rheinischen Esel (Zeitstrahl-Thema, CD Stadt Dortmund)
Wer: mind. 2 Künstler*innen oder Kollektive mit Dortmund-Bezug
Bewerbung: Kurzvorstellung · Portfolio · erste Idee · Honorarvorstellung
Frist: 10. Juli
Kontakt: stadtmarketing@stadtdo.de

Weitere Fragen und Antworten

Muss ich ein fertiges Konzept einreichen?

Nein. Eine erste Idee oder Motivation reicht aus. Arbeitsproben oder ein Portfolio sollten aber beigefügt werden.

Können sich Kollektive bewerben?

Ja, ausdrücklich. Auch mehrere Künstler*innen können gemeinsam eine Wegseite oder das gesamte Projekt gestalten.

Werden die Materialien gestellt?

Ja. Die Materialien werden gestellt, um eine einheitliche Qualität und Haltbarkeit zu gewährleisten.

Muss ich Erfahrung mit künstlerischer Arbeit im öffentlichen Raum haben?

Erfahrung mit Wandgestaltung, Mural Art, Urban Art oder Projekten im öffentlichen Raum ist hilfreich.