H-Bahn
Am 2. Mai 1984 wurde eine vollautomatisch gesteuerte Großkabinen-Hängebahn, kurz H-Bahn genannt, als erstes automatisches Nahverkehrssystem der Bundesrepublik Deutschland feierlich eröffnet.
Als Pilot- und Forschungsprojekt geplant, verbindet das öffentliche Nahverkehrsmittel noch heute die etwa 1,2 Kilometer auseinanderliegenden Universitätsflächen des Campus Nord in Groß-Barop und des Campus Süd in Eichlinghofen miteinander und transportiert ca. 8.000 Fahrgäste täglich.
Die Strecke wies anfangs eine Länge von 1,05 km auf und wurde von zwei Fahrzeugen befahren, heute sind es über 3 km Strecke. Sie ist in das Dortmunder ÖPNV-Netz integriert, steht bis heute für moderne und nachhaltige Mobilität und wird in den kommenden Jahren weiter ausgebaut.
Während einer begleiteten Fahrt erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die technischen Besonderheiten dieses bedeutenden Verkehrsbauwerks, das künftig auch als Denkmal gewürdigt werden wird.
Programm am Sonntag
13:00, 14:00 und 15:00 Uhr
„Schwebend vernetzt – Die H-Bahn“.
Technikgeschichtliche Führung – auch bestens geeignet für Kinder – mit Fahrt nach Eichlinghofen und zurück mit Kunst- und Architekturhistorikerin Dr. Alexandra Apfelbaum von der Unteren Denkmalbehörde, max. 20 Personen, 16 Sitzplätze.
Anmeldung erforderlich beim Denkmaltag-Orgateam per E-Mail:
Merkmale: Rundgang/Führung im Freien, kinderfreundlich
Veranstalterin: Stadt Dortmund, Untere Denkmalbehörde
Haltestelle: Universität Dortmund (S), Fußweg ca. 2 min
Veranstaltungsort
Haltestelle DO-Universität S (Mitte)
Anschrift und Erreichbarkeit44227 Dortmund