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Bildung, Fürsorge, Privatsphäre: „Dortmund-Nashorn“ setzt in Dorstfeld sichtbares Zeichen für Kinderrechte

Innenstadt-West

Am 12. März wurde auf dem Dach des Familienbüro Dorstfeld ein „Dortmund-Nashorn“ enthüllt. Mit der Aktion setzt Dorstfeld ein klares Zeichen: Kinderrechte gehören in die Mitte der Gesellschaft – sichtbar, lebendig und bunt wie das Nashorn selbst.

Das Kunstwerk zeigt das Gewinnerbild des Malwettbewerbs „Unsere Kinderrechte – bunt und stark“. An dem Wettbewerb haben sich über 100 Kinder aus Kindertageseinrichtungen und Grundschulen in Dortmund-Dorstfeld beteiligt. Der Wettbewerb „Kinderrechte erleben, Demokratie verstehen“ wurde bei einer Demokratieveranstaltung gestartet und über Stadtteilaktionen, Schulen und Kitas bekannt gemacht.

Kinderrechte als Grundlage für ein demokratisches Zusammenleben

Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Ein Mädchen hält einen Bilderband hoch und versteckt ihr Gesicht dahinter. Im Buch zu sehen ist ein Entwurf für das Dortmund-Nashorn.
Den Bildband mit allen Entwürfen konnten die Kinder mit nach Hause nehmen.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles

Die Basis für das kreative Wirken der Kinder waren zentrale Kinderrechte, darunter das Recht auf Gleichbehandlung, Bildung, Gesundheit, Schutz vor Gewalt und Krieg, Meinungsäußerung und Beteiligung, Spiel und Freizeit, elterliche Fürsorge sowie Privatsphäre. Diese Rechte sind keine abstrakten Regeln – sie bilden die Grundlage des demokratischen Zusammenlebens.

Alle eingereichten Bilder entstanden auf derselben Vorlage – dem Dortmund-Nashorn. Eine Jury des Netzwerks INFamilie Dorstfeld wählte daraus die Gewinnerkunstwerke aus. Die Werke wurden in einem Bildband zusammengeführt, den die teilnehmenden Kinder nach der Feierlichkeit mit nach Hause nehmen durften.

Bürgermeisterin Ute Mais bei der feierlichen Einweihung

Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Bürgermeisterin Ute Mais spricht bei der feierlichen Einweihung des Dortmund-Nashorns, das nun auf dem Dach des Familienbüros in Dorstfeld steht.
Bürgermeisterin Ute Mais sprach bei der feierlichen Einweihung des Dortmund-Nashorns.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles

Das erstplatzierte Siegerbild wurde vom Künstler Igor Jablunowskij auf eine dreidimensionale Nashornfigur übertragen. Diese steht nun dauerhaft auf dem Dach des Familienbüros Dorstfeld – bunt, weithin sichtbar und als bleibende Erinnerung an die Bedeutung der Kinderrechte.

Im Beisein von Bürgermeisterin Ute Mais sowie der Leiterin des Jugendamtes Dortmund, Dr. Annette Frenzke-Kulbach, wurden die jungen Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet.

So sieht das Nashorn aus

Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Ein Dortmund-Nashorn in bunten Farben steht auf dem Dach des Familienbüros in Dorstfeld.
Das Nashorn vereint die Beiträge von neun Kindern – ganz im Sinne des demokratischen Miteinanders.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles

Der erste Platz – und damit das Nashorn auf dem Dach – vereint folgende Beiträge:

  • Recht auf Gleichbehandlung: Lavin (FABIDO TEK Wetterstraße)
  • Recht auf Gesundheit: Fatema (Fine-Frau-Grundschule)
  • Recht auf Bildung: Sophie (Kita Bambini e.V.)
  • Recht auf Spiel und Freizeit: Finn (Wilhelm-Busch-Realschule)
  • Recht auf Meinungsäußerung und Beteiligung: Lavin (FABIDO TEK Wetterstraße)
  • Recht auf Schutz vor Gewalt und Krieg: Leon (Wilhelm-Busch-Realschule)
  • Recht auf elterliche Fürsorge: Nafi (Libellen-Grundschule, Standort 2)
  • Recht auf Privatsphäre: Ben und Epure (Wilhelm-Busch-Realschule – Ben gestaltete die Flügel, Epure den Körper)

Eine Kindergruppe der FABIDO-Kindertageseinrichtung Wetterstraße Dorstfeld begleitete die Enthüllung vor Ort.

Ein Dank an die Unterstützer

Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Dieter Armann enthüllt das Dortmund-Nashorn auf dem Dach des Familienbüros Dorstfeld.
Dieter Armann enthüllt das Dortmund-Nashorn auf dem Dach des Familienbüros Dorstfeld.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles

Das Team des Familienbüros Dorstfeld bedankt sich bei allen Kindern für ihre engagierte Teilnahme sowie bei allen Netzwerkpartnerinnen und -partnern und dem Netzwerk INFamilie für die Unterstützung.

Ein besonderer Dank gilt der Hans Voss Dachdeckerbetrieb GmbH, die die Kosten für die Aufstellung des Nashorns übernommen hat. Geschäftsführer Dieter Armann hat die Figur auf dem Flachdach des Familienbüro Dorstfeld enthüllt.

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