Mobilität & Verkehr
Mehr Rad-Komfort auf dem Emscherweg
Gemeinsam mit der Stadt Dortmund verbessert die Emschergenossenschaft den Fahrkomfort auf dem Emscher-Weg im Stadtgebiet. Auf einer Länge von rund elf Kilometern wird der Weg asphaltiert, darüber hinaus werden Lücken in der Wegeführung geschlossen.
Ganz aktuell hat die Emschergenossenschaft den zirka 3.500 Meter langen Abschnitt zwischen den Stadtteilen Schönau und Huckarde (vom Emscherpfad im Süden bis zur Franziusstraße im Norden) weitestgehend fertiggestellt – der Weg wird nach kleineren Restarbeiten Mitte November wieder freigegeben.
Aktuelle Arbeiten für den Radverkehr
Darüber hinaus arbeitet die Emschergenossenschaft zurzeit an der Asphaltierung eines rund 5.000 Meter langen Abschnitts von der Stadtgrenze zu Holzwickede bis kurz vor dem
Der Emscher-Weg ist ein rund 100 Kilometer langer Radwanderweg der Emschergenossenschaft, der mitten durch das Ruhrgebiet führt. Er verläuft von der Quelle der Emscher in Holzwickede bis zur Mündung in den Rhein bei Dinslaken und Voerde meist parallel zur Emscher und somit auch durch Dortmund.
Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
Auf Dortmunder Stadtgebiet ist die Emscher nahezu vollständig renaturiert. Diese neue blaugrüne Infrastruktur wollen die Bürgerinnen und Bürger nicht nur erleben, sondern im wahrsten Sinne auch erfahren. Die Asphaltierung des Emscher-Weges steigert den Fahrkomfort und reduziert gleichzeitig den Pflegeaufwand – ein Gewinn für alle Seiten, vor allem für die Radfahrerinnen und Radfahrer.
Das sind die Vorteile des neuen Belages
Mit der aktuell weitestgehend fertiggestellten Asphaltierung des Emscher-Weges verbessern die Emschergenossenschaft und die Stadt Dortmund den sogenannten Abrollkomfort für die Nutzerinnen und Nutzer erheblich. Die Wegeoberfläche wird mit einer hellen Oberflächen-Absplittung versehen – das verleiht dem Weg ein natürliches Erscheinungsbild und ist insbesondere für Tiere ökologisch wertvoll, da sich der Weg im Sommer nicht so aufheizt wie bei einer herkömmlichen Schwarzdecke. Asphalt als Wegeoberfläche bedeutet darüber hinaus einen deutlich geringeren Unterhaltungsaufwand als wassergebundene Wegedecken. Das Niederschlagswasser kann derweil über einen Seitenstreifen neben dem Weg direkt ins Grundwasser versickern.
Neuer Wegeabschnitt im Hansa-Brückenzug
Neben der Asphaltierung schließen die Emschergenossenschaft und die Stadt Dortmund aktuell auch eine Lücke in der bisherigen Wegeführung des Emscher-Weges. Mit der Herstellung des neuen Wegeabschnittes im Hansa-Brückenzug soll in Huckarde ein neues Teilstück entlang der Emscher die Franz-Schlüter-Straße mit der Franziusstraße verbinden. So erhält der Rad- und Fußverkehr eine eigene Trasse und umgeht den Kreuzungsbereich mit der Westfaliastraße. Dieser wichtige Baustein bietet aufgrund der entkoppelten Wegeführung mehr Sicherheit für die Radfahrenden – und eine bessere Erleb- und Erfahrbarkeit der teilweise historischen Brücken sowie der renaturierten Emscher.
Komplett fertiggestellt werden die Maßnahmen im Hansa-Brückenzug sowie zwischen Huckarde und Schönau gegen Ende des Jahres. Die Arbeiten im Bereich Aplerbeck, Schüren und Hörde sollen – wenn das Wetter mitspielt – ebenfalls noch im Herbst abgeschlossen sein. Der neue Wegeabschnitt im Hansa-Brückenzug wird aufgrund von Bauarbeiten der Deutschen Bahn jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt freigegeben werden können.
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