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Wirtschaftsförderung erzielt deutlichen Überschuss

Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds blickt die Wirtschaftsförderung Dortmund auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit einem Jahresgewinn von rund 881.000 Euro, hohen Unternehmensinvestitionen und neuen Zukunftsprojekten unterstreicht Dortmund seine Rolle als attraktiver Wirtschafts- und Innovationsstandort.

Die Wirtschaftsförderung Dortmund schließt das Jahr 2025 damit deutlich besser ab als erwartet – prognostiziert worden war ein ausgeglichenes Ergebnis. Der erwirtschaftete Überschuss geht an den städtischen Haushalt.

Investitionsvolumen auf zweithöchstem Stand

Auch im Jahr 2025 zeigt sich Dortmund weiterhin als starker und attraktiver Standort für Investitionen. Bei einer Eigenerhebung wurden Unternehmensinvestitionen in Höhe von 779 Millionen Euro verzeichnet. Damit liegt das Investitionsvolumen nur knapp unter dem Rekordwert aus dem Jahr 2022 und erreicht den zweithöchsten Stand seit Beginn der Erfassung im Jahr 2015.

Die insgesamt 76 investierenden Unternehmen beschäftigen an ihren Standorten 4.756 Mitarbeitende und haben 278 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ein wesentlicher Teil der Investitionen – rund 560 Millionen Euro – entfiel auf die Immobilienwirtschaft. Neben Wohnbauprojekten wurden dabei auch Büro- und Handelsimmobilien realisiert.

Starke wirtschaftliche Basis mit Perspektiven

Die Dortmunder Wirtschaft steht auf einem stabilen Fundament. Insbesondere die Industrie bleibt ein zentraler Bestandteil der wirtschaftlichen Stärke. Um diese Position langfristig zu sichern, ist es wichtig, gemeinsam an entscheidenden Standortfaktoren zu arbeiten, etwa der Verfügbarkeit von Wirtschaftsflächen.

Gleichzeitig entwickelt sich Dortmund dynamisch weiter: Im Logistikpark Westfalenhütte entsteht ein neues Terminal für den kombinierten Verkehr (KV), das den Gütertransport auf der Schiene stärken soll. Das Projekt wird gemeinsam von duisport, Captrain und der Dortmunder Hafen AG umgesetzt.

Darüber hinaus entwickelt sich Dortmund zunehmend zu einem wichtigen Zentrum der Energiewende und intelligenter Infrastrukturnetze. So plant beispielsweise Amprion bis 2029 Investitionen in Höhe von 36,4 Milliarden Euro in den Ausbau des Übertragungsnetzes. Ergänzt wird diese Entwicklung durch neue Innovations- und Wachstumstreiber wie das Zentrum für Logistik und IT sowie das Zentrum für integrierte Wirkstoffforschung.

Insolvenzen differenziert betrachten

Die Zahl der Insolvenzen ist insgesamt leicht gestiegen, insbesondere die der Privatinsolvenzen. Das wirtschaftliche Umfeld bleibt herausfordernd, vor allem für klassische Industriebereiche im Transformationsprozess.

In Dortmund zeigt sich jedoch ein vergleichsweise stabiles Bild: Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit ist derzeit niedrig, und eine Insolvenzwelle größeren Ausmaßes ist nicht erkennbar. Auch größere Unternehmensinsolvenzen mit umfangreichen Entlassungen sind bislang ausgeblieben. Die meisten Insolvenzen betreffen kleinere Betriebe und Einzelunternehmen, insbesondere in personenbezogenen Dienstleistungsbereichen.

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Wirtschaft

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