Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Verkehr

Zweiter Blitzeranhänger soll Dortmunds Straßen noch sicherer machen

Dortmunds erster Blitzeranhänger hat seinen Test bestanden: Die ersten sechs Monate waren ein Erfolg. Nun plant die Stadt, einen zweiten Enforcement Trailer anzuschaffen, um noch konsequenter gegen Temposünder*innen vorzugehen.

Informationen zum Datenschutz von dortmund.de finden in der städtischen Datenschutzerklärung .

Die mobile Blitzeranlage 'Omma' bekommt wahrscheinlich einen Partner. Das bedeutet noch mehr Sicherheit auf Dortmunder Straßen.

Die Bilanz des ersten halben Jahres spricht für sich: Dortmunds erster Blitzeranhänger (Enforcement Trailer) hat 17.845 Verstöße verzeichnet und sorgt so für mehr Sicherheit auf den Straßen. Eine Befragung zeigt außerdem, dass auch Bürger*innen sich mehr Kontrolle und ein starkes Vorgehen gegen Temposünder*innen wünschen. Die Stadt Dortmund plant deshalb, den Blitzeranhänger dauerhaft zu mieten und einen zweiten anzuschaffen.

Kontrolle rund um die Uhr

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Ein mobiler Blitzer steht an der Hamburger Straße in Dortmund.
Der mobile Blitzer ist flexibler als eine feste Messanlage und kann länger an einem Ort bleiben.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Der Blitzeranhänger kann dort eingesetzt werden, wo bisher Lücken bei den Geschwindigkeitskontrollen klafften. Er ist flexibler als eine feste Messanlage und kann länger an einem Ort bleiben als ein Messfahrzeug – auch nach Dienstschluss der Mitarbeitenden sowie an Sonn- und Feiertagen. Im Gegensatz zu den sieben mobilen Messfahrzeugen des Ordnungsamtes benötigt der Enforcement Trailer kein Personal während der Messungen.

„Das Gerät hat sich als wirkungsvolles, flexibles Instrument erwiesen, um Tempoverstöße zu ahnden – rund um die Uhr und ohne personellen Mehraufwand. Die moderne Technik erzielt eine hohe Kontrollwirkung“, sagt Ordnungsdezernent Norbert Dahmen .

Was ist ein Enforcement Trailer?

Das mobile Gerät ähnelt einem Anhänger (eng. trailer) und wird am Straßenrand positioniert. Die eingebaute Technik misst über mehrere Spuren hinweg die Geschwindigkeiten der vorbeifahrenden Fahrzeuge. Stellt das System eine Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit fest, löst die Kamera aus.

Dortmunder*innen wünschen sich mehr Kontrolle

Das Dortmunder Straßennetz umfasst rund 2.060 Kilometer – und die könnten noch intensiver überwacht werden. Dafür möchte die Stadt den Trailer-Einsatz verlängern und ausweiten. Rückmeldungen aus der Bevölkerung an das Ordnungsamt zeigen: Auch viele Bürger*innen wünschen sich mehr Kontrollen – besonders abends und in der Nähe von Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und Altenheimen.

Deshalb wird die Stadtverwaltung den zuständigen Fachausschüssen empfehlen, den bisherigen Enforcement Trailer dauerhaft zu mieten und zusätzlich einen weiteren anzuschaffen. Die Kosten – sowohl monatlich als auch einmalig – werden durch die Einnahmen aus den Verwarnungen finanziert.

„Mit einer zweiten Anlage können wir die Verkehrsüberwachung noch gezielter ausbauen und dem Wunsch der Menschen nach mehr Kontrollen an sensiblen Orten nachkommen“, sagt Norbert Dahmen.

Schlagwörter

Mobilität & Verkehr Sicherheit & Ordnung

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
Tag der deutschen Einheit: Stadt verlegt vier Wochenmärkte vor
Do 1. Oktober 2026
Zwei junge Frauen laufen über den Wochenmarkt auf dem Hansaplatz und essen Trauben
Bild: Stephan Schütze
Rettung ohne Selbstgefährdung: DRZ lädt zum Innovation Hub Rettungsrobotik ein
Do 1. Oktober 2026
Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Rettungswagen.
Bild: Stadt Dortmund / Oliver Scharper
Westfalenhütte 2.0: Neue Pläne auf historischem Boden
Do 1. Oktober 2026
Innenstadt-Nord
Luftbildaufnahme des Westfalenhüttengeländes
Bild: Stahm Architekten, Braunschweig
Komisches Gefühl? App zu LINa!
Mi 30. September 2026
Pavlina Gjorgjeska präsentiert die LINa-App
Bild: Stadt Dortmund / Beate Hassel
Bund fördert mit 4,1 Mio. Euro: Dortmunder Bäder gehen nicht baden
Di 29. September 2026
Schwimmbecken im Hallenbad Mengede
Bild: Sportwelt Dortmund
Rat entscheidet über weitere Schritte beim Schulbau und wichtige Projekte
Di 29. September 2026
Der neue Ratssaal von oben.
Bild: Stadt Dortmund
Sicherheit fährt vor: Hier entsteht Dortmunds erste Fahrradzone
Do 1. Oktober 2026
Brackel
Fahrradweg
Bild: Adobe Stock / Pink Badger
Dortmund zieht die Haushaltsbremse für das vierte Quartal
Mo 28. September 2026
Südseite des Dortmunder Rathauses aus der Vogelperspektive
Bild: Janus Skop
Kein Olympia-Zuschlag: „Dortmund wird starke Sportstadt bleiben“
Sa 26. September 2026
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Bühne frei für Jugendkultur: nachtfrequenz 2026 mit zehn Veranstaltungsorten
Fr 25. September 2026
Ein junger Mann steht vor einem DJ-Pult und legt Platten auf.
Bild: Miu-Wah Lok
Trödeln unterm Turm: Der Westfalenpark lädt zum letzten Flo(h)rian in diesem Jahr
Fr 25. September 2026
Innenstadt-Ost
Flohmarktstände im Westfalenpark vorm Florianturm.
Bild: Stadt Dortmund
Erste Studie: KI in Dortmunds Unternehmen
Do 24. September 2026
Eine Hand verbindet virtuelle Symbole
Bild: Adobe Stock / vegefox.com
Archäologinnen und Archäologen finden einzigartiges Werkstattareal der Römerzeit
Mi 23. September 2026
Ausgrabungsteam an der Grabungsstelle im Dortmunder Westen mit den Überresten eines Ofens zur Metallverarbeitung.
Bild: Roland Gorecki
Stadt Dortmund verhängt Haushaltssperre
Di 22. September 2026
Nebeneinander liegende Euroscheine
Bild: SXC
500 Jobs, künftiges Kultur-Quartier: Thalia baut neue Zentrale am Wall
Mo 21. September 2026
Innenstadt-West
Animation der neuen Thalia-Zentrale in Dortmund.