Rot markierte Fahrradstraßen
Lange Straße und Am Bruchheck: Erste Velorouten sind befahrbar
Die ersten Teilstücke der Velorouten sind befahrbar: Auf der Lange Straße in der Innenstadt und Am Bruchheck in Hörde lässt es sich auf roter Oberfläche angenehm radeln. Banner erklären, welche Regeln auf den Fahrradstraßen gelten.
„Vorrang für Fahrräder, Autos zu Gast. Radfahrer geben das Tempo an, maximal Tempo 30 für alle. Nebeneinander Radeln erlaubt.“ Mit diesen Botschaften erinnern großflächige Banner an die Regeln für Fahrradstraßen an den ersten Velorouten Lange Straße in der Innenstadt und Am Bruchheck in Hörde. Autos dürfen dort auch fahren. Darauf weisen Zusatzschilder hin. Auf der Lange Straße allerdings nur in westlicher Richtung als Einbahnstraße für Autos, in beiden Richtungen für Fahrräder. Auch die Straße Am Bruchheck ist zwischen An der Goymark und Grotestraße für den Autoverkehr nun Einbahnstraße in Fahrtrichtung Norden, während Fahrräder in beide Richtungen fahren dürfen.
Velorouten dienen dazu, einen komfortablen, sicheren und attraktiven Radverkehr für den Alltag zu ermöglichen. Durch die Velorouten entsteht ein Netz hochwertiger Radwege, das zentrale Punkte der Innenstadt und in den Stadtteilen miteinander verbindet. Die ersten Abschnitte der Velorouten sind bereits markiert und beschildert und können befahren werden, auch wenn die Bauarbeiten noch nicht vollständig abgeschlossen sind. Damit startet die Umsetzung eines Projekts, das Dortmund in Sachen Nachhaltigkeit und sicherer Mobilität für alle einen großen Schritt voranbringt.
Lange Straße: Vorfahrt für Fahrräder
Um den Radverkehr zu beschleunigen, ist die Lange Straße zwischen Wall und Möllerstraße nun Vorfahrtstraße. Die bisherige Rechts-vor-Links-Regelung entfällt. Wegen der reduzierten Fahrgasse ist das Parken nur noch auf den baulich angelegten Stellplätzen erlaubt. Das Halten am Fahrbahnrand ist nicht mehr möglich.
Um Schleichverkehr zu unterbinden, baut die Stadt im Kreuzungsbereich mit der Friedrichstraße eine so genannte Diagonalsperre ein. Diese Sperre ist von Radfahrenden problemlos passierbar, Autos kommen nicht hindurch. Sie müssen dort – vom Wall kommend – links in die Friedrichstraße einbiegen. Aus der Friedrichstraße von der Rheinischen Straße kommend müssen Autofahrende an der Diagonalsperre rechts in die Lange Straße einbiegen. In der parallel zur Friedrichstraße verlaufenden Humboldtstraße verlegt DEW21 aktuell noch Fernwärmeleitungen. Deshalb wird die Sperre erst eingerichtet, wenn die Strecke nicht mehr als Umleitung benötigt wird.
Am Bruchheck: Parken nur längs zur Fahrbahn
Auch der rot markierte Abschnitt der Straße Am Bruchheck in Hörde ist mit der neuen Beschilderung zur Fahrradstraße und Vorfahrtstraße geworden. Grundsätzlich kann man weiterhin auf beiden Seiten der Straße auf den entsprechend markierten bzw. beschilderten Stellplätzen parken. Zwischen Parkständen und Fahrgasse sind Sicherheitsstreifen markiert, damit nicht die Gefahr besteht, dass Radfahrende durch eine plötzlich geöffnete Autotür stürzen („Dooring-Zone“). An Fahrradstraßen darf nur längs zur Fahrbahn geparkt werden.
Mehr Infos zu den Dortmunder Velorouten gibt es hier: