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Veranstaltungskalender

Bild: Dortmund-Agentur / Soeren Spoo

Benefizkonzert

"Wasser ist Leben"

Benefizkonzert zugunsten der Neven-Subotic-Stiftung

Ein flotter muskalischer Dreier für den guten Zweck? Wo gibt’s denn so etwas? Nun, im Musiktheater Piano. Dort versammeln sich auf der Bühne des traditionsreichen Lütgendortmunder Musiktheaters „The Schangels & Schanglettes“, „The Roughtones“ und als Special Guests „The Kleingünthers“, allesamt Urgesteine der Dortmunder Musikszene, um für die Stiftung von BVB-Legende Neven Subotic ein Benefizkonzert zu geben.

Zu vorgerückter Stunde, wenn sich Bands und Publikum richtig verausgabt haben, wird dann Resident-DJ Uwe Meyer (ehemals FZW und Strobels) auflegen und Party bis in den frühen Morgen machen. Nicht nur BVB-Fans sollten dieses Event auf keinen Fall versäumen.

„Wer die Mitwirkenden kennt, die da auf der Bühne stehen, weiß: mehr Stimmung und Party geht eigentlich nicht“, freut sich schon Birgit Blanck, die als Volunteer für die Neven-Subotic-Stiftung die Idee zu diesem Event hatte. Ihr großes Ziel: „Ich möchte 25 000 Euro für den Bau eines Trinkwasserbrunnens und einer Sanitäranlage für eine Schule zusammenbekommen.“

Diesem Ziel ist Birgit Blanck übrigens dank eines ungewöhnlich großzügigen Spenders schon ein großes Stück nähergekommen. Markus Heidemanns, Geschäftsführer der Fernsehmacher GmbH, in dessen von ihm produzierten TV-Sendungen mit Markus Lanz Neven Subotic schon mehrfach zu Gast war, gab ihr schriftlich, als er von ihrem jüngsten Projekt, dem Benefizkonzert, erfuhr: „Ich verspreche jedes Jahr einen Brunnen zu bauen und zwar solange, bis der S04 Meister wird – und das wird erfahrungsgemäß noch sehr lange dauern.“ Oh, oh, oh – das kann sehr teuer werden.

Zum Auftakt der Veranstaltung im Piano informieren Vertreter der Stiftung mit einem Vortrag und einem Video kurz darüber, worum es bei der Stiftung überhaupt geht. Ob auch Neven Subotic bei dem Benefizkonzert am 17. Februar im Piano vorbeischauen kann, ist allerdings noch offen. Bekanntlich wechselte der Borusse der Herzen ja gerade, sehr zum Leidwesen vieler Fans, zum Erstligisten AS Saint-Etienne nach Frankreich. „Doch auch, wenn er sich nicht freimachen können sollte wird Neven ganz sicher an diesem Abend in Gedanken bei uns sein“, meint Birgit Blanck.

Verpassen würde er auf jeden Fall mitreißende Mucke vom Feinsten Dortmunder Szenegrößen, die größtenteils schon seit Jahrzehnten auf der Bühne stehen.

Sämtliche Erlöse des Abends fließen direkt und zu 100% in die Arbeit der Neven Subotic Stiftung.

Karten kosten im Vorverkauf 16 Euro und an der Abendkasse 20 Euro.

„The Schangels & Schanglettes“

Herrlich schräg und schon seit fast einem Vierteljahrhundert auf der Bühne – das sind Kiki de Paris (Vocals), Loretta del Mar (Vocals), B.M.D. Tonator (Bass), Ralfing Ralf Ralfsen (Drums & Vocals) sowie Ai.Point Schänder (Guitar & Vocals). Mit ihrem Glam, Gloss, Rock ‘n‘ Roll haben sich die Schangels in dieser Zeit eine eingeschworene Fangemeinde und einen Platz in der Dortmunder Hall of Fame des Rock erspielt.

Während moderne Retortenbands heute gecastet werden, haben sich Ralfing Ralf Ralfsen und Ai. Point Schänder, die seit den 70er Jahren Auftrittsverbot in der Dortmunder Westfalenhalle haben, weil sie gemeinsam das Buffet von Ted Herold geschändet hatten, im wahren Leben gefunden: B.M.D. Tonator gabelten die beiden Ur-Schangels in dessen Leerdamer Import-Export-Laden auf, Kiki de Paris retteten die vor sich hin schangelnde Truppe einst vor dem Hungertod in einem Verkehrskreisel am Bois de Boulogne. Und Loretta del Mar entdeckten sie schließlich an einem Strand der spanischen Küste, wo sie versonnen Treibholz sammelte, nachdem sie von ihrer Folk-Gruppe verstoßen worden war.

„The Roughtones“

Mehr als 20 Jahre hat auch die Dortmunder Band „The Roughtones“ auf ihrer Karte stehen. Kurt Martin (Vocals & no Bass), Tom Bargel (Vocals & no Guitar), Andy Roughtone (Bass & Vocals), Dr. Mad (Guitar & Vovals) und Chris No Tom, (Drums & Vocals) präsentieren smart und charmant ihre Spezialität: Gentleman Garage Rock – im schwarzen Anzug. Dreckig gespielte, rotzig gesungene, elegant performte Musik, inklusive melodiöser Sequenzen in feinster Britpop-Manier.

Die Geschichte des Garage Rock beginnt in den 1960er-Jahren in Großbritannien. Beat- und Rock ‘n‘ Roll-Bands wie „The Who“ oder „The Kinks“ prägten mit ihrer Musik die Modkultur: Parka, Maßanzug und Motorroller, Drogen, Randale und Rock ‘n‘ Roll. Die Welle subkultureller Begeisterung packte auch die US-amerikanische Musikszene. Tausende junger amerikanischer Musiker sogen die neuen Klänge aus Großbritannien gierig auf und schufen in Schuppen und Garagen ihren eigenen Sound: den Garage Rock.

Sein erstes großes Revival erlebte er in den 80er-Jahren. Aus ihm gingen in den 90er Jahren auch die Roughtones hervor. Bis heute ist der Garage Rock fester Bestandteil der Rock ‘n‘ Roll-Geschichtsschreibung – im neuen Jahrtausend dann mit Bands wie „The Strokes“ und „The White Stripes“.

Die Roughtones übersetzen Feeling und Style der Sixties in die Gegenwart – mit einem umfassenden Set eigener Kompositionen genauso wie mit Coverversionen von Songs der Who, Kinks, Sonics und anderer Helden dieser Ära.

„Die Kleingünthers“

Special Guests des Abends sind „Die Kleingünthers“, für die der Gitarristen Frank Kleingünther („Dieselknecht“) namensgebend ist. Neben ihm gehören zu der im Jahr 2014 gegründeten Band der Journalist und Fernsehmoderator Peter Großmann (Drums, ehem. „The Void“, „Strandjungs“), Marcel Holthaus (Guitar, „Dieselknecht“), Matthias Schubert (Bass, „Salon 4b“) sowie CCP (Gesang, ehem. „The Void“)

Veranstaltungsinformation

Benefizkonzert: "Wasser ist Leben"

Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.
Samstag, 17. Februar 2018
19:00 Uhr

Musiktheater Piano
44388 Dortmund

Veranstalter