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Tiefbauamt

Erster eigener Asphaltfertiger: Neue Möglichkeiten im Straßenbau

Der städtische Fuhrpark ist jetzt um ein besonders nützliches Fahrzeug angewachsen: Seit kurzem darf der Betrieb im Tiefbauamt erstmals einen Asphaltfertiger sein Eigen nennen. Damit eröffnen sich den Straßenbau-Kolonnen neue Möglichkeiten in Bezug auf Flexibilität, Unabhängigkeit und Wendigkeit.

Dortmunds Baudezernent Arnulf Rybicki hat sich den neuen Asphaltfertiger gemeinsam mit Ralf Zeiler, Leiter des Betriebs, und dessen Mitarbeitern am Betriebshof Sunderweg aus nächster Nähe angeschaut. Er teilt die Begeisterung des Straßenbau-Teams: „Der Fertiger bringt uns einen großen Schritt voran. Er eröffnet uns neue Möglichkeiten und mehr Unabhängigkeit. Jetzt können die Mitarbeiter im Straßenbau größere Asphaltflächen mit dem eigenen Gerät selbst sanieren und müssen dafür kein Unternehmen beauftragen oder sich ein Fahrzeug leihen. Dadurch sparen wir Zeit und sind deutlich flexibler“, so Arnulf Rybicki.

Innovative Materialien erproben

Das Tiefbauamt-Team besitzt nun einen eigenen Asphaltfertiger.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Mehr Flexibilität im Straßenbau: Das Tiefbauamt besitzt nun einen eigenen Asphaltfertiger. Baudezernent Arnulf Rybicki (4.v.r.) hat sich das neue Fahrzeug am Betriebshof Sunderweg angeschaut. Mit dabei der Leiter des Straßenbaubetriebs Ralf Zeiler (4.v.l.) und einige Mitarbeiter aus dem Team.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Bisher waren die Kolonnen des Tiefbauamts vor allem darauf fokussiert, Verkehrsgefahren auf Dortmunds Straßen zu beseitigen - dazu gehört die Ausbesserung von Schlaglöchern per Handeinbau. Das wird auch weiterhin eine zentrale Aufgabe sein wird. Der Asphaltfertiger kann nun größere Flächen übernehmen. Für die Sanierung großer Flächen wird die Stadt wie gehabt an externe Unternehmen vergeben.

Beim neuen Fertiger handelt es sich um ein wendiges Modell mit maximal 3,5 Metern Arbeitsbreite, das sich auch für die Gehwegsanierung eignet. Um den alten Asphalt schnell zu entfernen, hat das Tiefbauamt auch eine Straßenfräse gekauft. Sie kann den alten Straßenbelag in 60 Zentimeter breiten Streifen aufnehmen. Mit der neuen Fräse arbeiten die Straßenbauer deutlich zügiger als mit dem Brennkrafthammer, der händisch bedient wird. Die passende Walze gehört auch zum Gesamtpaket. Um sich auf die Anschaffung des Asphaltfertigers optimal vorzubereiten, haben die Kolonnen im vergangenen Jahr schon punktuell mit Leihgeräten gearbeitet.

Bedient werden die neuen Geräte von eigenem Personal. Die „Asphaltkolonne“ besteht aus Straßenbauern und Straßenwärtern, die in der Bedienung der Geräte zusätzlich geschult wurden. Sie freuen sich sehr über das neue Gerät und die Möglichkeit, nun größere Asphaltflächen instand zu setzen.

Zum Einsatz wird der neue Fertiger auch bei der Erprobung von innovativen Materialien kommen. Vor allem aber geht es darum, Verkehrsgefahren überall in Dortmund rasch zu erkennen und zu beseitigen.

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