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Mehr Online-Services für Dortmund: Stadt baut digitale Verwaltung weiter aus

Die Stadt Dortmund baut ihr digitales Serviceangebot konsequent aus: In den kommenden zwölf Monaten gehen zahlreiche neue Online-Dienstleistungen an den Start. Gleichzeitig hat der Verwaltungsvorstand weitere wichtige Digitalisierungsprojekte beschlossen, die den Service spürbar verbessern sollen.

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Digitale Verwaltung: Wie das virtuelle Bürgerbüro den Behördengang revolutioniert

Ein besonderer Fokus liegt darauf, dass alle beteiligten Stellen innerhalb der Verwaltung gleichzeitig auf dieselben Daten zugreifen können. Das sorgt nicht nur für mehr Tempo, sondern auch für eine bessere Qualität der Bearbeitung.

Klare Prioritäten für mehr Tempo

Damit die wichtigsten Projekte zuerst umgesetzt werden, arbeitet die Stadt Dortmund mit einer sogenannten „Top-25-Liste“. Diese enthält die aktuell wichtigsten Digitalisierungsvorhaben. Sie wird gemeinsam vom Dortmunder Systemhaus und den Fachbereichen der Verwaltung umgesetzt und regelmäßig aktualisiert. Zweimal im Jahr entscheidet der Verwaltungsvorstand, welche neuen Projekte nachrücken. Das schafft Planungssicherheit: Die Fachbereiche können ihre Ressourcen gezielt einsetzen, sodass Projekte zügig starten und umgesetzt werden können.

In den kommenden zwölf Monaten profitieren sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Unternehmen von zahlreichen neuen digitalen Services. Dazu gehören unter anderem:

  • Online-Antrag für den Unterhaltsvorschuss
  • Ein virtuelles Bürgerbüro für viele Anliegen von zu Hause aus
  • Ein modernes Bewerbungsportal für Jobs bei der Stadt Dortmund
  • Verbesserte Online-Services rund um den Führerschein

Christian Uhr
Christian Uhr
Dezernent für Personal, Digitales und Verwaltungsmodernisierung
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Unser Ziel ist es, Verwaltungsleistungen einfacher, schneller und jederzeit erreichbar zu machen

Neue Projekte starten

Zusätzlich hat der Verwaltungsvorstand weitere wichtige Projekte auf den Weg gebracht. Neu aufgenommen wurden zum Beispiel:

  • Online-Anträge rund um die Kampfmittelbeseitigung
  • Digitale Angebote des Tierschutzzentrums
  • Online-Anträge für Baumfällungen

Darüber hinaus werden auch viele interne Abläufe in der Verwaltung weiter optimiert, um insgesamt effizienter arbeiten zu können. Zwei Beispiele:

  • Die Feuerwehr Dortmund bekommt den sogenannten Telenotarzt. Aus der Leitstelle begleitet er Einsätze des Rettungsdienstes in Echtzeit und berät bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten.
  • Interessierte Händlerinnen und Händler können sich künftig online beim Ordnungsamt für die Dortmunder Wochenmärkte bewerben. Außerdem wird eine neue Software eingeführt, mit der die Marktgebühren bargeldlos bezahlt werden können.

„Die Digitalisierung unserer Verwaltung muss für die Menschen in Dortmund einen echten Mehrwert bringen. Unser Ziel ist es, Verwaltungsleistungen einfacher, schneller und jederzeit erreichbar zu machen. Gleichzeitig sorgen digitale Prozesse dafür, dass Anliegen effizienter bearbeitet werden können“, sagt Stadtdirektor Christian Uhr, Dezernent für Personal, Digitales und Verwaltungsmodernisierung.

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