Sauberkeit & Entsorgung
Risikofaktor Müll: Wichtige Hinweise zur korrekten Entsorgung
In der vergangenen Woche verursachte ein im Restmüll entsorgter Randstein auf der Menglinghauser Straße in Hombruch einen Beinahe-Unfall. Nur durch Glück kam es lediglich zu einem Sachschaden und nicht zu einem Personenschaden. Aus diesem Anlass richten Stadt und EDG einen dringenden Appell zur ordnungsgemäßen Müllentsorgung an die Dortmunderinnen und Dortmunder.
Der Stein hatte sich im Presswerk im Fahrzeuginneren so verkeilt, dass in der Folge die am Fahrzeugheck montierte Schüttungsanlage aus der Verankerung gehebelt wurde. Lediglich zwei Hydraulikschläuche haben verhindert, dass die etwa 1,5 Tonnen schwere Anlage auf die Fahrbahn stürzt. Die Straße musste für die Bergungsarbeiten für gut drei Stunden von der Polizei gesperrt werden. Geschätzter Schaden am Fahrzeug auf etwa 8.000 Euro; das Fahrzeug wird für etwa acht bis 12 Wochen ausfallen.
Grundsätzlich verpflichtet das deutsche Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) alle zuständigen Entsorger und Bürgerinnen und Bürger zur getrennten Sammlung von Abfällen. Nur so kann die Wiederverwertung von Wertstoffen wie Papier, Kunststoff, Glas oder Metall überhaupt erst ermöglicht werden. Das schont Ressourcen, spart Energie ein und verringert insgesamt den Ausstoß von CO2-Emmissionen.
Lebensgefahr durch falsch entsorgte Gegenstände
Falsch entsorgte Gegenstände gefährden immer wieder die Mitarbeitenden der EDG. Am vergangenen Freitag geriet zuletzt das Fahrzeuginnere eines Müllfahrzeugs in Brand. Das ist leider kein Einzelfall mehr. Mittlerweile – nicht nur in Dortmund – verursachen immer häufiger falsch entsorgte Gegenstände wie beispielsweise Batterien oder Akkus, Heliumflaschen oder Lachgaskartuschen durch das Verpressen im Fahrzeug Explosionen und Verpuffungen, die nicht selten den Fahrzeuginhalt in Brand setzen. Da die EDG-Mitarbeitenden oft direkt am Heck stehen, bedeuten umherfliegende Metallteile oder plötzlich austretende Stichflammen Lebensgefahr für sie.
Das Problem betrifft aber nicht nur die Kolleginnen und Kollegen der Abfuhr – sondern auch die Mitarbeitenden an den Recyclinghöfen; auch hier kann es bei Verladearbeiten zu Verpuffungen und/oder Bränden kommen. Generell gilt: Abfälle wie Bauschutt, Lachgaskartuschen oder andere Gasbehälter gehören nicht in den Restmüll und sollten gesondert entsorgt werden. Das ist an allen EDG-Recyclinghöfen möglich.
Der EDG ist bewusst, dass die getrennte Sammlung für viele Bürgerinnen und Bürger eine Herausforderung sein kann. Deshalb bietet sie gleich auf mehreren Ebenen Unterstützung in der Abfallberatung an:
- Telefonische/persönliche Abfallberatung leisten die Kolleginnen und Kollegen des Kundenservice. Sie beraten während der jeweiligen Öffnungszeiten (s.
hier ) u. a. zu allen möglichen Fragen rund um das Thema Entsorgung und Mülltrennung.
- Abfall-ABC: In diesem Lexikon finden die Dortmunder:innen Informationen darüber, wo einzelne Abfälle zu entsorgen sind. Das Abfall-ABC ist auf der EDG-Website
hier sowie in derEDG-App zu finden.
- Verschiedene Broschüren zur Mülltrennung klären über die verschiedenen Entsorgungswege auf; diese gibt es entweder als gedruckte Version im EDG-Kundencenter, als Online-Version auf der Website (s.
hier ) oder kann sich an der EDG-Kundenhotline auch telefonisch angefordert und per Post zugesandt werden.
- Am Infomobil, das nach der Sommerpause im September wieder unterwegs ist, beraten die Kolleginnen und Kollegen ebenfalls zum Thema Abfalltrennung. Termine sind in Kürze
hier zu finden.
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