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IGA 2027

Schöner radeln: Fahrradwege an der Emscher bekommen ein Upgrade

Die Stadt Dortmund und die Emschergenossenschaft möchten den Emscher-Weg von Huckarde bis Schönau für Fahrräder erneuern und die Wegeführung optimieren. Der Rat der Stadt Dortmund entscheidet im Oktober darüber, ob der gemeinschaftliche Umbau starten kann.

Gemeinsam mit der Emschergenossenschaft möchte die Stadt Dortmund den Emscher-Weg zwischen den Stadtteilen Huckarde und Schönau auf einer Länge von ca. 4,5 km verbessern. Bis zum Beginn der Internationalen Gartenausstellung (IGA) im April 2027 soll er zur zentralen Verbindungsachse für den Radverkehr zwischen den IGA-Schauplätzen in Dortmund werden.

Zusammenarbeit von Stadt und Emschergenossenschaft

Geplant ist, den bisherigen Trassenverlauf zu optimieren und insbesondere zwei Lücken in der Wegeführung zu schließen. Dafür arbeiten die Stadt Dortmund und die Emschergenossenschaft eng zusammen: Planung und Umsetzung übernimmt die Emschergenossenschaft, die Stadt Dortmund hat Fördermittel beantragt und möchte diese an die Emschergenossenschaft weiterleiten. Aus dem Programm „Stadt und Land“ wurden bereits rund 2,9 Mio. Euro Fördermittel bewilligt. Dieses Sonderprogramm des Bundes fördert Investitionen für den Radverkehr.

Emscher-Weg

Der Emscher-Weg ist ein rund 100 km langer Radwanderweg der Emschergenossenschaft im Ruhrgebiet. Er verläuft von der Quelle in Holzwickede bis zur Mündung in den Rhein bei Dinslaken und Voerde meist parallel zur Emscher und somit auch durch Dortmund.

Mehr Sicherheit für den Radverkehr

Bild: David Vu
Radtour am Phoenix See
In Dortmund macht Radfahren Spaß: Hier zum Beispiel direkt am Phoenix See.
Bild: David Vu

Der Umbau ist an drei Stellen in Dortmund vorgesehen. Den ersten Abschnitt soll der Lückenschluss im Hansa-Brückenzug bilden: Dort verbindet zukünftig ein neuer Weg entlang der Emscher die Franz-Schlüter-Straße mit der Franziusstraße. So erhält der Rad- und Fußverkehr eine eigene Trasse und umgeht den Kreuzungsbereich mit der Westfaliastraße.

Der zweite Abschnitt ist 3,3 km lang und liegt zwischen der Franziusstraße in Huckarde und der Kleingartenanlage „Im Wiesengrund“, nördlich der Schnettkerbrücke. Hier soll die Schotterdecke des Emscher-Wegs abgetragen und durch eine Asphaltdecke ersetzt werden. Dadurch fährt es sich besser mit dem Rad, und der Weg ist einfach instandzuhalten.

Im dritten Abschnitt soll entlang der Bahngleise in Schönau ein neuer Rad- und Fußweg entstehen: zwischen der Straße „An der Palmweide“ und der Kleingartenanlage „Schnettkerbrücke“. So können die teilweise erheblichen Anstiege im Streckenverlauf umfahren werden. Gleichzeitig vermeidet die neue Wegeführung die stark befahrene Emil-Figge-Straße und erhöht so die Sicherheit für die Radfahrenden.

Einige Formalitäten sind noch zu klären, und die Planungen müssen noch abgeschlossen werden. Wenn alles läuft wie geplant, können die Bauarbeiten an allen drei Abschnitten noch in diesem Jahr beginnen und bis Ende 2026 beendet sein. Damit wird der Emscher-Weg für die Dauer der IGA 2027 und auch darüber hinaus zu einem wichtigen Baustein im Radverkehrsnetz in Dortmund.

Bund finanziert 80 Prozent der Kosten

Für den Umbau des Emscher-Wegs entstehen insgesamt Kosten von voraussichtlich rund 3,67 Mio. Euro. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) unterstützt den Umbau aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ mit 80 Prozent (knapp 2,94 Mio. Euro). Den verbleibenden Eigenanteil von 20 Prozent teilen sich die Stadt Dortmund (knapp 300.000 Euro) und die Emschergenossenschaft (rund 435.000 Euro).

Schlagwörter

Mobilität & Verkehr Planen & Bauen IGA 2027 Radverkehr

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