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Tag des offenen Denkmals sucht Eigentümer*innen: Zeigen Sie Ihre Schätze!

Die Vorbereitungen für den Tag des offenen Denkmals 2025 laufen auf Hochtouren. Wer als Veranstalter*in dabei sein will, kann sich noch bis zum 4. April melden. Willkommen sind vor allem private Hauseigentümer*innen, die stolz auf ihr Denkmal sind und Lust darauf haben, anderen einen Einblick in ihr Stück Geschichte zu geben.

Bild: Philipp Czyba
Menschen schauen sich den Dachboden in der Alten Kirche Wellinghofen an
Rückblick auf den Tag des offenen Denkmals 2024: Besucher*innen in der Alten Kirche Wellinghofen
Bild: Philipp Czyba

Unter dem Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ steht in diesem Jahr der Wert der Denkmale und der Denkmalpflege im Mittelpunkt. Bereits im Januar diskutierten bei einem ersten Treffen mehr als 30 Beteiligte über das diesjährige Motto und mögliche Beiträge zum Tag des offenen Denkmals. Neben großen Einrichtungen wie dem LWL-Museum Zeche Zollern oder dem Westfalenpark haben wieder einige ehrenamtlich tätige Vereine, Gemeinden und Privatpersonen ihre Teilnahme zugesagt und wollen dazu einladen, ihre denkmalgeschützten Gebäude am 13. und/oder 14. September zu besichtigen. Gerne soll der Kreis der Aktiven noch größer werden. Vor allem private Hauseigentümer*innen sind als Mitwirkende sehr willkommen.

Jede Teilnahme bereichert das Programm

Vereine, Museen, Institutionen und private Eigentümer*innen planen schon jetzt, wie sie ihr Denkmal der Öffentlichkeit zugänglich machen. „Jedes Jahr begeistert es uns aufs Neue, wie viele Menschen sich aktiv beim Tag des offenen Denkmals einbringen – sei es, indem sie ihr denkmalgeschütztes Haus für Besucher*innen öffnen oder Führungen an und in erhaltenswerten Denkmälern anbieten“, sagt Ingmar Luther, Leiter der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Dortmund. „Wir freuen uns über alle Denkmalbegeisterten und -eigentümer*innen, die dazukommen möchten, um den Tag des offenen Denkmals noch spannender zu gestalten. Jede Teilnahme bereichert das Programm und trägt dazu bei, die vielfältige Denkmallandschaft Dortmunds erlebbar zu machen“, so Ingmar Luther.

Stadtarchäologe Ingmar Luther hält einen Stadtmauerstein in den Händen
Ingmar Luther
Leiter der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Niklas Kähler

Jede Teilnahme bereichert das Programm und trägt dazu bei, die vielfältige Denkmallandschaft Dortmunds erlebbar zu machen.

Bild: Stadt Dortmund / Stefan Nies
Menschen schauen sich ein altes Lehmhaus an
Familie Schulze-Waltrup in Barop informierte 2024 über den Lehmbau an ihrem Fachwerkhaus aus dem Jahr 1768.
Bild: Stadt Dortmund / Stefan Nies

Denkmäler haben großen kulturellen Wert

Der Wert der Denkmäler und der Denkmalpflege lässt sich oft nicht in Zahlen ausdrücken. Gebäude mit scheinbar geringem (Geld-)Wert können von großem kulturellen Wert sein, zum Beispiel wenn sie das Stadtbild prägen oder etwas über das Leben in der Vergangenheit aussagen. Engagierte Menschen, die sich beruflich oder ehrenamtlich für Denkmäler einsetzen, leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Denkmalschutz. „Ohne engagierte Menschen gibt es keinen Denkmalschutz. Ohne sie gingen unbezahlbare und unersetzliche Werte verloren“, sagt Ingmar Luther.

Teilnahme bis zum 4. April anmelden

Interessierte können sich noch bis zum 4. April beim Organisationsteam melden und ihre Teilnahme anmelden. Zum Denkmaltag erscheint eine Programmbroschüre, alle Angebote werden auch auf der städtischen Website veröffentlicht. Hinweise für Veranstalter*innen sind auf dortmund.de zu finden. Kontakt zum Organisationsteam des Tags des offenen Denkmals 2025 via Mail: denkmaltag@stefan-nies.de

Schlagwörter

Dortmund historisch Tag des offenen Denkmals

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