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Zwölf neue Löwenbabys im Zoo Dortmund

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Löwennachwuchs sorgt für große Freude – Zwei junge Löwinnen bringen insgesamt zwölf Jungtiere zur Welt

Zum ersten Mal seit die beiden Mütter und der Vater im Zoo Dortmund leben, gibt es bei diesen Großkatzen Nachwuchs. Die beiden fünfjährigen Löwinnen Zuri und Saba brachten in der vergangenen Woche insgesamt zwölf Jungtiere zur Welt.

Ruhe gibt den Jungtieren den besten Start

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Löwen-Nachwuchs im Dortmunder Zoo

Zuri bekam am 28. Juli fünf Junge. Saba folgte am 31. Juli mit sieben weiteren Jungtieren. Vater aller Tiere ist der sechsjährige Löwe Boeti. Bei Löwen kommen meist ein bis sechs Jungtiere zur Welt. Auch größere Würfe können vorkommen. Deshalb ordnet der Zoo Dortmund die Zahl der Jungtiere als groß, aber dennoch natürlich ein.

Die ersten Wochen entscheiden über einen guten Start ins Leben. Deshalb sorgt das Zoo-Team für eine möglichst ruhige Umgebung. Jede Löwin lebt mit ihren Jungtieren in einer eigenen Wurfbox hinter den Kulissen des Löwenhauses. Auch Boeti hält Abstand zu den Familien.

Das Team beobachtet die Tiere sehr vorsichtig und greift nur dann ein, wenn es nötig wird. So können die Mütter eine enge Bindung zu ihren Jungen aufbauen. Beide Löwinnen kümmern sich aufmerksam um ihren Nachwuchs und säugen alle Jungtiere.

Stellvertretende Zoodirektorin Stephanie Zech
Stephanie Zech
Stellvertretende Zoo-Direktorin
Bild: Stadt Dortmund / Martin Baumeister

Wir schauen zweimal am Tag nach den Jungen, weil wir so wenig wie möglich stören wollen. Natürlich achten wir dabei auch mit dem Veterinärteam auf Auffälligkeiten. In dem Fall würden wir natürlich einschreiten, aber bis jetzt gibt es keine.

Drei erwachsene Löwen leben seit 2021 im Zoo Dortmund

Boeti lebt seit September 2021 im Zoo Dortmund. Die beiden Schwestern Zuri und Saba kamen im November 2021 nach Dortmund. Beide Löwinnen feiern am 31. August ihren sechsten Geburtstag.

Löwenjunge kommen blind zur Welt und wiegen meist zwischen einem und zwei Kilogramm. Nach etwa elf Tagen öffnen sie ihre Augen. Wenig später erkunden sie Schritt für Schritt ihre Umgebung.

Löwenhaus bleibt zunächst geschlossen

Die jungen Familien brauchen weiterhin viel Ruhe. Aus diesem Grund bleibt das Löwenhaus vorerst geschlossen. Auch vor der Außenanlage sollen sich keine größeren Gruppen sammeln, damit laute Geräusche die Tiere nicht beunruhigen.

Der Zoo bittet alle Besucherinnen und Besucher um Verständnis. Mit dieser Rücksicht unterstützt jeder Gast einen guten Start für die zwölf Jungtiere.

Gesundheitscheck folgt zu einem späteren Zeitpunkt

Das Zoo-Team schaut in regelmäßigen Abständen nach den Löwinnen und ihren Jungen. Bisher verzichtet das Team bewusst auf eine tierärztliche Untersuchung. Die Mütter sollen sich ohne Störung um ihren Nachwuchs kümmern.

Deshalb kennt der Zoo die Geschlechter der Jungtiere noch nicht. Auch der erste Gesundheitscheck und die ersten Impfungen folgen erst dann, wenn sich dafür ein passender Zeitpunkt ergibt.

Erst später zeigen sich die Jungtiere auf der Außenanlage

Sobald sich die Jungtiere gut entwickeln und das Wetter mitspielt, dürfen sie zum ersten Mal die Außenanlage erkunden. Einen festen Termin gibt es noch nicht. Das Zoo-Team richtet sich nach der Entwicklung der Tiere. Bis dahin können noch einige Wochen vergehen.

Bleiben die jungen Löwen jetzt für immer im Dortmunder Zoo?

„Natürlich können wir nicht alle behalten“, betont die stellvertretende Zoodirektorin Stephanie Zech. „Wir haben auf jeden Fall eine Kapazität von vier oder fünf Tieren plus Nachzuchten. Die genaue Mindestanzahl bestimmt ein Säugetiergutachten. Wir sind aber international und national gut vernetzt und schauen, wo wir Kollegen finden, die Tiere aufnehmen könnten. Tatsächlich gibt es auch schon Anfragen, allerdings noch nichts Konkretes.“

Bild: Zoo Dortmund / Marcel Stawinoga
Löwe Boeti im Zoo Dortmund im Januar 2022.
Löwe Boeti ist der Vater aller sechs Jungen.
Bild: Zoo Dortmund / Marcel Stawinoga
Schutz für Löwen bleibt wichtig

Löwen leben heute fast nur noch in Afrika. Dort nimmt ihre Zahl seit vielen Jahren ab. Die Internationale Union zur Bewahrung der Natur stuft die Art als gefährdet ein. In einigen afrikanischen Ländern sind sie bereits ausgestorben. Zoos leisten deshalb einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser beeindruckenden Tiere und unterstützen den internationalen Artenschutz.

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Tiere

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