Dortmunds Museen laden wieder zum Wochenende voller Geschichte, Kunst und Mitmachen ein
Am 12. und 13. September wird Dortmunds Museumslandschaft zur Entdeckungsreise: Von Dortmund im Mittelalter über Industrie- und Biergeschichte bis zu Kunst, Comics und kreativen Familienangeboten reicht das Programm.
Der Eintritt in die Dortmunder Museen ist – bis auf Sonderausstellungen – wie immer frei. Für Führungen fallen je nach Angebot Teilnahmegebühren an.
Dortmunder U: Kunst und kreative Perspektiven
Im Museum Ostwall im Dortmunder U steht am Sonntag, 13. September, um 15 Uhr die neue Sammlungspräsentation im Mittelpunkt. Die öffentliche Führung auf den Ebenen 4 und 5 stellt 178 Werke vor, die sich mit Zusammenleben, Kommunikation und unterschiedlichen Perspektiven beschäftigen. Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie und Video laden dazu ein, über aktuelle Fragen des Alltags und den Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen ins Gespräch zu kommen. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Jochen Gerz, Nan Goldin, Alexej von Jawlensky, Paula Modersohn-Becker, August Macke, Gabriele Münter, Adrian Paci, Otto Piene, Takako Saito, Karl Schmidt-Rottluff, Wolfgang Tillmans, Wolf Vostell und Billie Zangewa. Treffpunkt ist der Eingangsbereich auf Ebene 5. Die Führung ist kostenfrei. Weitere Informationen:
Tierische Comic-Klassiker entdecken
Im schauraum: comic + cartoon, Max-von-der-Grün-Platz 7, beginnt am Sonntag um 13 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Ich, das Tier.“ Sie zeigt, welche Rolle Tiere in der Comicgeschichte spielen und wie Künstler*innen tierische Figuren einsetzen, um menschliche Eigenschaften und Geschichten zu erzählen. Die Teilnahme kostet 3 Euro. Weitere Informationen:
Hoesch-Museum: Stahlgeschichte zum Anfassen
Das Hoesch-Museum, Eberhardstraße 12, lädt am Sonntag, 13. September, von 11 bis 17 Uhr zum Tag des offenen Denkmals ein. Im Mittelpunkt stehen das denkmalgeschützte Museumsgebäude, die ehemalige Hoesch-Hauptverwaltung und das Hoesch-Stahlhaus L141.
Das Stahlhaus von 1966 ist ein seltenes erhaltenes Beispiel für die Hoesch-Fertighäuser jener Zeit. Als begehbares Exponat vermittelt es Einblicke in Architektur-, Wohn- und Industriegeschichte sowie in die Geschichte des Werkswohnens.
Um 11 und 14 Uhr führen Expert*innen durch das Denkmalensemble mit ehemaliger Hoesch-Hauptverwaltung, Portierhaus I, Markentafeln und Treppenhaus. Der selten mögliche Zugang zur heute von thyssenkrupp Steel Europe genutzten Hauptverwaltung wird durch das Unternehmen ermöglicht. Fotografieren ist dort nicht gestattet.
Führungen zum Hoesch-Stahlhaus starten um 12:30 und 15:30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird bis zum 10. September unter
Von 12 bis 15:30 Uhr gibt es außerdem Eis von „Jasmins Eiswagen“ mit Produkten des Milchhofs Billmann aus Waltrop. Die aktuelle Sonderausstellung „‚Wie‘s innen aussieht, geht niemand was an.‘ Dortmunder Griechen 1976“ erinnert zudem an die Bedeutung der Arbeitsmigration für das Ruhrgebiet.
Brauerei-Museum: Vom Handwerk zum Dortmunder Export
Das Brauerei-Museum Dortmund, Steigerstraße 16, bietet am Samstag, 12. September, um 12:30 Uhr die Führung „Fritz Brinkhoff – der Vater des Dortmunder Exports“ an.
Im Mittelpunkt steht der Gründungsbraumeister der Dortmunder Union-Brauerei. Unter seiner Leitung entstand in den 1880er-Jahren der helle Biertyp „Export“, der als „Dortmunder Helles“ weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wurde. Die Führung erzählt von Brinkhoffs Leben und zeigt, wie die Industrialisierung den Brauprozess und die Bierkultur veränderte.
Die Teilnahme kostet 3 Euro. Anmeldung unter 0231 8400200 oder
Kindermuseum Adlerturm: Mittelalter für die ganze Familie
Das Kindermuseum Adlerturm, Günter-Samtlebe-Platz 2, lädt am Sonntag von 10 bis 17 Uhr zu einem Tag rund um „Dortmund im Mittelalter“ ein. Der Eintritt ist frei. Kinder können mittelalterliche Rüstungen und Waffen kennenlernen und anprobieren. Historische Fechter*innen zeigen ihr Können und laden zum Mitmachen ein. Charlotte von Aschenberg und der Turmdrache Rüdiger erzählen Märchen aus vergangenen Zeiten. Bei gutem Wetter sind außerdem „Rosz und Ridersch“ mit ihren Pferden vor Ort. Ein Kinder-Ritterturnier, Reitangebote und ein Kreativpavillon ergänzen das Programm. Um 11, 13 und 15 Uhr gibt es Führungen durch den Adlerturm. Alternativ können Familien die Ausstellung mit einer Museums-Rallye selbstständig erkunden.
MKK: Gemeinsam kreativ werden
Im Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Hansastraße 3, können Familien am Sonntag von 14 bis 17 Uhr in der offenen Familienwerkstatt kreativ werden. Kinder ab sechs Jahren und ihre Bezugspersonen arbeiten mit Textilien, Papier, Farbe, Holz und Upcycling-Materialien. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Ausprobieren und ein entspanntes Miteinander. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Anhänge
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Kindermuseum Adlerturm: Geschichte des Mittelalters und Ritterrüstungen entdecken. , 2 MB , JPEG Quelle: Jochen Musebrink -
Mitmach-Märchen-Erzählerin Charlotte von Aschenberg mit Turmdrache Rüdiger , 735 KB , JPEG Quelle: Sebastian van den Akker -
Die Ausstellung "Ich, das Tier" erzählt die Geschichte vermenschlichter Tierfiguren im Comic mit vielen Originalzeichnungen. , 3 MB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Maximilian Mann -
Besuchende in der Ausstellung „Ich, das Tier. Vom bösen Wolf bis Donald Duck – Tiere im Comic“. , 3 MB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Maximilian Mann -
Besuchende im Hoesch-Museum. , 1 MB , JPEG Quelle: Hesham Elsherif -
Hoesch-Museum: Das neue Stahlhaus verbreitet 70er-Flair. , 551 KB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Sabrina Richmann -
Besucher vor historischer Abfüllanlage im Brauerei-Museum. , 1 MB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Silke Hempel -
Brauerei-Museum: Blick auf das historische Sudhaus. , 5 MB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Jürgen Spiler -
Timm Ulrichs’ „Wolf im Schafspelz, Schaf im Wolfspelz“ spielt mit Misstrauen und der Frage, was hinter einer Fassade steckt. , 3 MB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Roland Baege -
Im Flux Inn können Besucher*innen Platz nehmen und miteinander ins Gespräch kommen. , 5 MB , JPEG Quelle: Stadt Dortmund / Roland Baege