Der 29. April ist der „Tag gegen Lärm“
Weniger Lärm, mehr Lebensqualität: So arbeitet das Umweltamt für ein leiseres Dortmund
Lärm ist belastend, Lärm kann krank machen. Darauf macht der jährliche „Tag gegen Lärm“ aufmerksam. In diesem Jahr findet er am 29. April statt. Um die Lärmbelastung in Dortmund zu senken, wurde schon an einigen Stellschrauben gedreht - und die Stadt arbeitet weiterhin intensiv daran, die Bürgerinnen und Bürger vor Lärm zu schützen.
Lärm gehört zu den häufigsten Umweltbelastungen in Städten. In Dortmund entsteht er vor allem durch den Straßenverkehr. Das Umweltamt der Stadt Dortmund nimmt den diesjährigen
Das Umweltamt erarbeitet Lösungen, um Lärm zu reduzieren und ruhige Bereiche zu schützen. „Lärm kann die Gesundheit beeinträchtigen und die Lebensqualität mindern. Mit gezielten Maßnahmen wollen wir die Belastung spürbar senken und Dortmund zu einer gesünderen und lebenswerteren Stadt machen“, sagt Viola Schulze Dieckhoff, Leiterin des Geschäftsbereichs Klima, Luft und Lärm im Umweltamt der Stadt Dortmund.
Lärmaktionsplan ist die Grundlage
Grundlage ist der aktuelle
Förderprogramm unterstützt beim Einbau von Schallschutzfenstern
Bürgerinnen und Bürger, die an stark befahrenen Straßen leben, können sich außerdem den Einbau von Schallschutzfenstern fördern lassen. Das Förderprogramm hilft besonders dort, wo der Lärm nicht ausreichend an der Quelle reduziert werden kann, also beispielsweise, wo Temporeduzierungen nicht möglich sind.
Beim Einbau schallgedämmter Fenster und Lüfter übernimmt das Umweltamt bis zu 75 Prozent der Kosten. Auf
Der Lärmaktionsplan legt auch ruhige Gebiete wie Parks und Grünanlagen fest. Diese Orte sind wichtig für Erholung und Gesundheit und sollen für möglichst viele Menschen gut erreichbar sein.
Dortmund hat einen Beirat zur Lärmminderung
Der Beirat zur Lärmminderung begleitet die Überarbeitung des Lärmaktionsplans, die in den nächsten Jahren ansteht. Der Beirat wurde nach der Kommunalwahl neu besetzt. Die Mitglieder diskutieren in diesem Gremium die Inhalte und Maßnahmen des Lärmaktionsplans. Es wurden Vertreterinnen und Vertreter aus den Ratsfraktionen, Verbänden aus den Bereichen Mobilität, Umwelt, Wirtschaft und Wohnen sowie Fachleute in Sachen Gesundheit und Immissionsschutz berufen. Die erste öffentliche Sitzung ist für den 8. Juni 2026 geplant.
Jeder kann selbst einen Beitrag leisten
Auch Bürgerinnen und Bürger können zur Lärmminderung beitragen. Wer das Auto häufiger stehen lässt, reduziert Lärm und Abgase und damit die Belastung für die Anwohnenden.