Strukturwandel
- Höhe: 7,5 m
Die Edelstahlskulptur ,,Strukturwandel’’ von Michael Odenwaeller wurde im Auftrag der Sparkasse Dortmund-Huckarde im Dezember 2008 auf dem Marktplatz in Huckarde installiert. Die 7,5 Meter hohe, stählerne Säule erhebt sich auf einem zweistufigen Betonsockel mit 24 Lamellen, wie der Westfälische Anzeiger am 12. Dezember 2008 berichtet, zu einem sowohl ,,sozialen Mittel- und Kommunikationspunkt’’ als auch zu einem geschichtlichen Marker im Zentrum Huckardes. Die Arbeit informiert auf ihrem zwischen Sockel und Lamellen eingesetzten Mittelbau den Betrachter in einer Chronik von der Bronzezeit bis zur Gegenwart über die Geschichte des Stadtteils. Die Sockel können auch als Sitzfläche genutzt werden, um sich intensiver mit den Inschriften zu befassen. Der skulpturale Teil der Arbeit erinnert deutlich an die ,,Energiesäulen’’ des Bildhauers, die als Brunnenplastik vor dem DEW-Gebäude in der Dortmunder Innenstadt installiert sind. Wie Wellen verlaufen von eckig bis rund dynamisch die 24 geformten Edelstahlbleche. Jedes einzelne Blech wird nachts durch mehrere LED-Lämpchen in blaues Licht getaucht und verstärkt die Assoziation von fließendem Wasser. Es ergibt sich ein optisches Spiel mit den glatten, silbernen Außenkanten des Metalls und ihrem beleuchteten Inneren. Wie die Ruhr-Nachrichten am 21. Dezember 2008 schreiben, überzeugte der Einsatz von verschiedenen Materialien und Formen als auch die historische Komponente dieser Arbeit das Entscheidungsgremium von Odenwaellers Entwurf. Die Skulptur ,,Strukturwandel’’ kennzeichne Huckarde als einen Ort, an dem Wechsel und Wandel immer sichtbar waren, wie zuletzt von der Montanindustrie zum Dienstleistungsstandort. FW
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