Stadt Dortmund Wappen
  • Eine kleine Gruppe Menschen geht über einen Weg in grüner Umgebung bei der 63% Wanderung 2025 in Dortmund

    Wandern in einer der weltweit grünsten Städte

    Mit 63% öffentlich nutzbarer Grünfläche ist Dortmund einer der grünsten Städte. Dabei sind viele interessante Routen zum Wandern und Spazierengehen.

    Routen entdecken

    Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
  • Die rosa blühende Zierkirschenallee im Botanischen Garten Rombergpark im April

    Die Kirschblüte im Rombergpark

    Gerade im Frühling ist der Botanische Garten Rombergpark ein beliebtes Ziel für ausgedehnte Spaziergänge und verzaubert mit blühenden Kirschbäumen.

    Zum Rombergpark

    Bild: Stadt Dortmund

Spazieren & Wandern

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Eine Gruppe Menschen wandert auf einem Feldweg.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Dortmund besteht zu 63% aus öffentlich nutzbaren Grünflächen und bietet vielfältige Möglichkeiten zum Spazierengehen und Wandern. Auf gut ausgebauten Wegen kann man in Wäldern, Seenlandschaften und Parks oder auf industriekulturellen Routen spannende Touren erleben.

Unterschiedliche Landschaftstypen im Stadtgebiet und der näheren Umgebung ermöglichen abwechslungsreiche Wege für verschiedene Ansprüche. Kurze Alltagsrunden sind ebenso möglich wie längere Ausflüge in Dortmunds vielfältiger Natur. Durch das gut ausgebaute Wegenetz lassen sich Abschnitte beliebig kombinieren. So sind viele Strecken auch für Menschen ohne Vorerfahrung geeignet.

Das Angebot an Wanderstrecken kann man auch über die Stadtgrenzen hinaus nutzen. Im Süden etwa schließen sich Sauerland und das Bergische Land an und bieten komplexe Routen mit Höhenunterschieden. Im Norden und Westen führen Wege durch das Ruhrgebiet mit seinem dichten Netz aus Rad- und Wandertrassen. Diese regionalen Verbindungen sind gut erreichbar und können auch für ganztägige Ausflüge genutzt werden.

Wandern in Dortmunds Wäldern

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Wannebachtal Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Dortmund verfügt über ausgedehnte Waldgebiete, die sich ideal zum Wandern eignen. Besonders im Süden der Stadt erstrecken sich zusammenhängende Waldlandschaften wie die Bittermark, der Schwerter Wald oder der Niederhofener Wald.

Dichte Baumkronen, ruhige Wege und Pfade bieten sowohl für kurze Spaziergänge als auch für längere Wanderungen ideale Bedingungen.

Die Wege in den Wäldern sind zumeist gut ausgeschildert und verbinden unterschiedliche Waldabschnitte miteinander. Leichte Anstiege und wechselnde Bodenprofile sorgen dabei für Abwechslung, ohne besondere Vorkenntnisse zu erfordern.

Wandern in Dortmunds Wäldern ermöglicht ganzjährig eine naturnahe Bewegung in direkter Stadtnähe mit wunderschönen Naturerlebnissen.

Ein Spaziergang in Dortmunds Parks

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Eine Familie spaziert über den Dortmunder Hauptfriedhof.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Dortmunds Parks bieten vielfältige Möglichkeiten für entspannte und unkomplizierte Spaziergänge im Grünen.

Ob Westfalenpark , Fredenbaumpark , Botanischer Garten Rombergpark oder die kleineren Parkanlagen in den Stadtteilen: Überall finden sich gepflegte Wege, offene Wiesen und schattige Bereiche. Die Dortmunder Grünanlagen schaffen ideale Bedingungen für kurze Auszeiten im Alltag.

Die Parks sind durchweg gut erreichbar und meist barrierearm gestaltet. Sitzgelegenheiten, Wasserflächen und saisonal wechselnde Bepflanzungen sorgen für Abwechslung entlang der Wege. Die verschiedenen Größen der Parkanlagen ermöglichen sowohl kurze Runden als auch längere Spaziergänge im urbanen Umfeld.

Zu Fuß auf den Spuren von Dortmunds Industrie-Geschichte

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Auf dem Foto sieht man vier Personen, die über den Skywalk der Stadt Dortmund gehen.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Dortmunds Industriegeschichte lässt sich zu Fuß und im eigenen Tempo entdecken. Ehemalige Zechen, Stahlstandorte und Industrieareale prägen das Stadtbild bis heute, insbesondere im Norden und entlang des PHOENIX-West-Geländes. Viele der Orte sind frei zugänglich und individuell begehbar.

Prägende Stationen sind die Zeche Zollern mit ihrer eindrucksvollen Architektur, die Kokerei Hansa als begehbares Industriedenkmal und das ehemalige PHOENIX-Gelände mit Skywalk und einem Panoramablick über die Stadt. Der nahegelegene PHOENIX See steht dabei exemplarisch für den gelungenen städtebaulichen Wandel ehemaliger Industrieareale.

Ein Spaziergang rund um diese Orte verbindet Bewegung mit Stadtgeschichte, die informativ im urbanen Raum erlebt werden kann.

Am Wasser

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Zwei Mädchen spazieren mit ihren Skateboards unter dem Arm über einen Hügel, im Hintergrund ist der Phönixsee zu sehen
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Auch für Spaziergänge am Wasser finden sich vielfältige Möglichkeiten in Dortmund:

Entlang des Dortmund-Ems-Kanals führen gut ausgebaute Wege durch ruhige Abschnitte und urbane Räume. Die neuen Uferwege der renaturierten Emscher laden zu Touren durch die Natur ein.

Beliebte Ziele sind außerdem der urbane PHOENIX See mit seinem weitläufigen Rundweg, der auch gerne zum Joggen und Fahrradfahren genutzt wird. Auch der Hengsteysee im Süden bietet weite Ausblicke und längere Strecken inmitten von Natur.

In der Bittermark ergänzen kleine Bäche und naturnahe Wege die Möglichkeiten zum Spazierengehen. Und wenn es nur eine kurze Runde sein soll, dann lädt der See im Revierpark Wischlingen und seine Strandbar zu einem Abstecher ins Grüne ein.

Unterwegs mit dem Hund

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Zwei Frauen mit Hund auf Wiese vor der Dortmunder Skyline.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Unterwegs mit Hund? Kein Problem!

Dortmund bietet mit seinen Wäldern und Parkanlagen vielfältige Auslaufmöglichkeiten für den Vierbeiner. Überall in der Stadt gibt es spezielle Freilaufflächen. Dort können die Fellfreunde sich ohne Leine austoben und ein paar tierische Kontakte knüpfen. Solche Hunde-Auslauf-Flächen befinden sich beispielsweise mitten in der City am Stadtgarten, im Westpark am Kreuzviertel oder in der Nähe des Westfalenparks in der Florianstraße. Eine Karte mit allen Flächen findet sich beim Tierschutzverein Dortmund.

Zusätzlich gibt es aber auch einige Geheimtipps für Hund und Herrchen. Dazu gehört das Wasserbecken am Viadukt in der Nähe des Hochofens auf dem PHOENIX-West Gelände. Im Sommer ist es einer der beliebtesten Hunde-Swimmingpools der Region. Im stadtnahen Waldgebiet Bolmke in der Nähe des BVB-Stadions dürfen Hunde ebenfalls ohne Leine laufen.

Ein Spaziergang mit der Familie

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Eine vierköpfige Familie spaziert durch eine hohe Wiese. Im Hintergrund sieht man den Florianturm und das Stadion von Dortmund.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Dortmund bietet viele Möglichkeiten für einen entspannten Spaziergang mit der Familie.

Besonders der Westfalenpark lädt mit weitläufigen Wegen, Spielplätzen und offenen Grünflächen zu gemeinsamen Auszeiten ein. Dabei können die Kleinen zusätzlich einen Abstecher ins Kindermuseum mondo mio! machen. Auch der Zoo Dortmund verbindet Bewegung mit Erlebnis. Die Spazierwege führen durch naturnahe Anlagen und ermöglichen spannende Einblicke in die Tierwelt.

Im Fredenbaumpark finden sich große Spielflächen für Kinder und für den pflanzeninteressierten Nachwuchs sind die Pflanzenschauhäuser im Botanischen Garten Rombergpark ein ganz besonderes Erlebnis.

Kurze Distanzen und zahlreiche Pausenmöglichkeiten machen diese Ziele familienfreundlich und gut planbar. Zusätzlich sind vor Ort verschiedene Gastronomien und sanitäre Einrichtungen vorhanden.

Wander-Routen in Dortmund und Umgebung

Im ganzen Stadtgebiet von Dortmund gibt es viele grüne Wanderrouten mit vielfältigen Sehenswürdigkeiten, die nur darauf warten entdeckt zu werden. Hier finden sich schon einige Vorschläge.

Urban Trail: ein Streifzug durch das urbane Dortmund

Der Urban.Trail Dortmund ist eine urbane Wanderung durch die kreative Seite der Ruhrmetropole. Zwischen bunter Streetart, umgenutzten Industriegebäuden und urbanem Lifestyle kann man die kreative Dynamik der Stadt hautnah erleben. Zur Orientierung dienen die Wegekennzeichen "UT", um dem Verlauf des Trails sicher und intuitiv zu folgen.

Bild: Benito Barajas
Vogelperspektive auf ein bunt bemaltes Gebäude am Wallring.
Bild: Benito Barajas
Überblick zur Route

Routenbeschreibung
1. Start am Hauptbahnhof

Der Trail startet am Hauptbahnhof Dortmund, direkt auf dem Vorplatz vor dem Haupteingang mit Blick auf das erste Highlight: das Deutsche Fußballmuseum . Nun folgt der Weg dem Königswall nach rechts, vorbei an einem eindrucksvollen Wandgemälde.

2. Das Dortmunder U und der Westpark

Nach der Ankunft am Dortmunder U , dem Kreativzentrum der Stadt, kann viel Graffiti und Streetart in der unmittelbaren Umgebung erkundet werden, bevor es durch das Unionviertel in Richtung Westpark weitergeht. Dort kann man nun für eine Erfrischung verweilen oder die Geschäfte und Gastronomien in den angrenzenden Quartieren Kreuzviertel und Klinkviertel entdecken.

3. Streetart im Unionviertel

Der Trail führt zurück ins Unionviertel und über den Hinterhof des Adler59-Kiosks zu einem der spannendsten Streetart-Schauplätze Dortmunds. Die ständig wechselnden Motive in den Höfen sind ein echter Geheimtipp. In der Nähe kann man die alten Werkhallen des Union Gewerbehofes besichtigen, die heute vor allem Kreativen und Start-ups Räume bieten. Der Weg führt nun entlang der charakteristischen Gichtgasleitungen durch mehrere Bahnunterführungen in Richtung Norden.

4. Güterbahnhof und Hafenviertel

Über das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, auf dem das neue ICE-Werk entsteht, geht es in das Hafengebiet . An alten Hafengebäuden vorbei, führt der Trail an der Hafenpromenade entlang und man genießt freie Sicht auf das alte Hafenamt und die Container-Umschlaganlage. Die umliegenden Gastronomien bieten hier eine Einkehrmöglichkeit mit urbanem Flair.

5. Durch den Fredenbaumpark in die Nordstadt

Durch eine Kleingartenanlage geht es nun in den Fredenbaumpark , eine der größten Parkanlagen in Dortmund. mit alten Bäumen, Teichen und Spazierwegen. Der Weg führt durch den Nordausgang des Parks am Naturmuseum vorbei und durch urbane Hinterhöfe direkt zum Nordmarkt, einem lebendigen Platz mit Grünflächen und Cafés. Von dort aus geht es über die Münsterstraße, die einer vitalen Vielfalt an Geschäften und Gastronomien verschiedener Kulturen Raum bietet, zurück zum Dortmunder Hauptbahnhof. Hier ist das Ende der Wanderung erreicht.

Tipp: Ausführlichere Infos gibt es auf der Seite der Urban.Trails.

Schlösser und Natur: Zu Fuß durchs Dellwiger Bachtal

Der Dortmunder Westen bietet die Möglichkeit, die Stadt aus einer ganz neuen Perspektive zu entdecken. Denn neben alten Industriedenkmälern, Zechensiedlungen und teils dörflichem Charakter findet man dort jede Menge Natur! Der Spaziergang verbindet Natur mit dem Wasserschloss Haus Dellwig und dem LWL-Industriemuseum Zeche Zollern.

Bild: Stadt Dortmund / David Vu
Das Wasserschloss Haus Dellwig im Sommer.
Das Wasserschloss Haus Dellwig
Bild: Stadt Dortmund / David Vu
Überblick zur Route

  • Start/Ziel: Bahnhof Dortmund-Bövinghausen
  • Länge: ca. 6,2 km
  • Dauer: ca. 2 Stunden (ohne Museen und Abstecher)
  • Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
  • Highlights und Sehenswürdigkeiten: historische Zechensiedlung Kolonie Landwehr, Zeche Zollern , Wasserschloss Haus Dellwig mit Heimatmuseum Lütgendortmund, sowie viele Naturerlebnisse im Dellwiger Bachtal, dem Volksgarten Lütgendortmund und dem Volksgarten Bövinghausen.

Routenbeschreibung
Start in Bövinghausen & Kolonie Landwehr

Der Rundgang startet am Bahnhof Dortmund-Bövinghausen, den stündlich ein Regionalzug vom Dortmunder Hauptbahnhof aus anfährt. Dort angekommen ist man fast schon in der Kolonie Landwehr. Diese Zechensiedlung gehört heute zu den schönsten und begehrtesten Dortmunder Wohngegenden.

2. Industriekultur: Zeche Zollern

Schon aus der Ferne kann man die Fördertürme der Zeche Zollern sehen. Diese trägt aufgrund ihrer Barockfacetten, der Backsteingotik und den eindrucksvollen Jugendstilelementen den Beinamen "Schloss der Arbeit". Das Museum bietet ein authentisches Bild der Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet.

3. Natur pur im Dellwiger Bachtal

Anschließend führt ein Feldweg in das ruhige Dellwiger Bachtal, ein geschütztes Naturgebiet mit einer vielfältigen Tierwelt – darunter zahlreiche Vogelarten und Amphibien.

4. Wasserschloss Haus Dellwig

Mitten im Grünen erwartet dich das historische Wasserschloss Haus Dellwig. Das ehemalige Adelshaus beherbergt heute das Heimatmuseum Lütgendortmund und bietet spannende Einblicke in die regionale Geschichte.

5. Rückweg und Abstecher in die Volksgärten

Der Rückweg führt dann wieder durch das Dellwiger Bachtal zum Bahnhof Dortmund-Bövinghausen. Neben langen Waldstrecken kommt man auch durch eine Schrebergartenkolonie und vorbei am alten jüdischen Friedhof. Auf dem Weg besteht zusätzlich die Möglichkeit, Abstecher in die Volksgärten Lütgendortmund und Bövinghausen zu machen.

Tipp: Die Route lässt sich ideal mit einem Besuch der Zeche Zollern oder des Heimatmuseums im Haus Dellwig kombinieren – man sollte nur vorab auf die jeweiligen Öffnungszeiten achten!

Nicht nur sonntags schön: Ein Spaziergang im Stadtwald Bittermark

Im Süden von Dortmund liegt der große Stadtwald Bittermark. Die hügelige Bittermark ist das größte zusammenhängende Waldgebiet in Dortmund und wird von zahlreichen Wegen durchzogen. Für einen gemütlichen Spaziergang mit Kindern oder eine Runde mit dem Hund eignet sich der ausgeschilderte Rundweg „B2“.

Bild: Stadt Dortmund / David Vu
Mahnmal mit der Inschrift „GEMORDET KARFREITAG 1945“, einer Häftlingsfigur und Reliefs von Gefangenen in Bittermark.
Bild: Stadt Dortmund / David Vu
Überblick zur Route

  • Start/Ziel: Kirchhörder Straße, Seniorenresidenz Augustinum
  • Länge: ca. 4,8 km
  • Dauer: ca. 1,5 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • Highlights und Sehenswürdigkeiten: Naturerlebnisse im Stadtwald Bittermark mit seinen beiden Bächen, Mahnmal Bittermark .

Routenbeschreibung
1. Start an der Kirchhörder Straße und in den Stadtwald

Startpunkt ist an der Kirchhörder Straße, auf Höhe der Augustinum Seniorenresidenz. Von hier aus kann der Forst in Richtung Süden erkundet und in die Natur eingetaucht werden. Durch den Stadtforst Bittermark fließen der Olpkebach und der Bittermarksbach, der direkt zu Beginn überquert wird.

2. Aufgepasst: Auf den Wegen bleiben!

Übrigens gilt in diesem Wald: Bitte die Wege nicht verlassen! Wegen des Risikos von Bergsenkungen ist man auf den befestigten Wegen am besten aufgehoben. In der Bittermark befand sich einst die Zeche Wesselbank, an die auch eine Schautafel im Wald erinnert.

3. Das Mahnmal Bittermark

Nach rund einem Viertel des Weges erreicht man eine große Lichtung. In diesem Bereich gilt für Vierbeiner die Leinenpflicht. Auf der Lichtung befindet sich das Mahnmal Bittermark. Es erinnert an die Ermordung von etwa 300 Menschen durch die Nationalsozialisten kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges.

4. Weiter auf dem Rundweg durch den Stadtwald

Der Rundweg führt nun weiter in Richtung Osten. Über eine beschauliche Holzbrücke wird der Olpkebach überquert, dann geht es weiter in Richtung Süden. Kurz vor der A45 führt der Weg nach Westen, wo er dann parallel zur Autobahn verläuft, bis man auf den Theodor-Freywald-Weg und zugleich auf den Rückweg Richtung Norden gelangt. Bis zum Ende des Rundweges wird man vom Plätschern des Bittermarksbaches begleitet.

Zwischen Kohle und Kaiser: Der Bergbauweg in Dortmund-Syburg

Der Dortmunder Stadtteil Syburg bietet überregional bekannte Sehenswürdigkeiten: Die Spielbank Hohensyburg, die mittelalterliche Burgruine, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal und der Traumblick aufs Ruhrtal ziehen die Menschen an. Ein wenig abseits liegt ein Wanderweg, der in die Dortmunder Bergbaugeschichte entführt!

Bild: David Vu
Burgruine Hohensyburg
Die Burgruine Hohensyburg
Bild: David Vu
Überblick zur Route

  • Start/Ziel: Wanderparkplatz Hohensyburg oder Parkplatz der Spielbank (kostenpflichtig)
  • Länge: ca. 3 km und Rückweg
  • Dauer: ca. 1 Stunde und Rückweg zum Parkplatz
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Highlights und Sehenswürdigkeiten: Stolleneingänge und Besucherbergwerk, Steilhänge, Kaiser-Willhelm-Denkmal , Burgruine Hohensyburg mit Vincketurm.

Routenbeschreibung
1. Start am Parkplatz

Vom Wanderparkplatz (Alternative: der kostenpflichtige Parkplatz an der Spielbank) an der Hohensyburgstraße geht es bergauf in Richtung Burgruine und Denkmal.

2. Auf dem alten Bergbauweg

Hier beginnt der Bergbauweg auf der rechten Seite. Er ist mit kleinen Schildern, auf denen Schlägel und Eisen abgebildet sind, gekennzeichnet und führt in den Wald. Der Rundweg schlängelt sich um die Nord-West-Seite des Berges. Dabei geht es zunächst bergab.

3. Die Stollen und das Besucherbergwerk

Der Weg führt an verschiedenen Mundlöchern vorbei, die einst Eingänge zu den weit verzweigten Stollensystemen des Kohleabbaus waren. Auf Informationstafeln erfährt man alles zur Geschichte der Zeche Graf Wittekind und ihrer Vorgänger. In einigen Stollen wird übrigens bis heute Kohle abgebaut – allerdings nicht mehr zu kommerziellen Zwecken, sondern von einem Förderverein, der dort auch ein Besucherbergwerk betreibt. Allerdings ist hier eine vorherige Anmeldung nötig.

4. Hoch zu den Steilhängen

Die Schilder des Bergbauwegs leiten nun wieder aufwärts in Richtung der Ruhrsteilhänge. Obwohl die Wege dort gut befestigt sind, sollte man festes Schuhwerk anziehen und eine gewisse Kondition mitbringen. Dafür belohnt schließlich der spektakuläre Ausblick auf das Ruhrtal und den Hengsteysee.

5. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal und die Burgruine

Der Wanderweg endet zwischen Kaiser-Wilhelm-Denkmal und der Hohensyburg mit dem Vincketurm. Es besteht nun die Möglichkeit diese Sehenswürdigkeiten anzuschauen oder sich an den Ständen am Vincketurm zu stärken, bevor es zurück zum Auto geht.

Tipp: Alternativ kann der Stadtteil Hohensyburg mit einem Bus erreicht werden, der am Bahnhof Dortmund-Hörde abfährt und endet.

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Bild: Benito Barajas
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Nahaufnahme eines Basketballs in der Hand eines Spielers.
Bild: Stadt Dortmund / Thimo Mallon