Spazieren & Wandern
Dortmund besteht zu 63% aus öffentlich nutzbaren Grünflächen und bietet vielfältige Möglichkeiten zum Spazierengehen und Wandern. Auf gut ausgebauten Wegen kann man in Wäldern, Seenlandschaften und Parks oder auf industriekulturellen Routen spannende Touren erleben.
Unterschiedliche Landschaftstypen im Stadtgebiet und der näheren Umgebung ermöglichen abwechslungsreiche Wege für verschiedene Ansprüche. Kurze Alltagsrunden sind ebenso möglich wie längere Ausflüge in Dortmunds vielfältiger Natur. Durch das gut ausgebaute Wegenetz lassen sich Abschnitte beliebig kombinieren. So sind viele Strecken auch für Menschen ohne Vorerfahrung geeignet.
Das Angebot an Wanderstrecken kann man auch über die Stadtgrenzen hinaus nutzen. Im Süden etwa schließen sich Sauerland und das Bergische Land an und bieten komplexe Routen mit Höhenunterschieden. Im Norden und Westen führen Wege durch das Ruhrgebiet mit seinem dichten Netz aus Rad- und Wandertrassen. Diese regionalen Verbindungen sind gut erreichbar und können auch für ganztägige Ausflüge genutzt werden.
Wandern in Dortmunds Wäldern
Dortmund verfügt über ausgedehnte Waldgebiete, die sich ideal zum Wandern eignen. Besonders im Süden der Stadt erstrecken sich zusammenhängende Waldlandschaften wie die Bittermark, der Schwerter Wald oder der Niederhofener Wald.
Dichte Baumkronen, ruhige Wege und Pfade bieten sowohl für kurze Spaziergänge als auch für längere Wanderungen ideale Bedingungen.
Die Wege in den Wäldern sind zumeist gut ausgeschildert und verbinden unterschiedliche Waldabschnitte miteinander. Leichte Anstiege und wechselnde Bodenprofile sorgen dabei für Abwechslung, ohne besondere Vorkenntnisse zu erfordern.
Wandern in Dortmunds Wäldern ermöglicht ganzjährig eine naturnahe Bewegung in direkter Stadtnähe mit wunderschönen Naturerlebnissen.
Ein Spaziergang in Dortmunds Parks
Dortmunds Parks bieten vielfältige Möglichkeiten für entspannte und unkomplizierte Spaziergänge im Grünen.
Ob
Die Parks sind durchweg gut erreichbar und meist barrierearm gestaltet. Sitzgelegenheiten, Wasserflächen und saisonal wechselnde Bepflanzungen sorgen für Abwechslung entlang der Wege. Die verschiedenen Größen der Parkanlagen ermöglichen sowohl kurze Runden als auch längere Spaziergänge im urbanen Umfeld.
Zu Fuß auf den Spuren von Dortmunds Industrie-Geschichte
Dortmunds
Prägende Stationen sind die
Ein Spaziergang rund um diese Orte verbindet Bewegung mit Stadtgeschichte, die informativ im urbanen Raum erlebt werden kann.
Am Wasser
Auch für Spaziergänge am Wasser finden sich vielfältige Möglichkeiten in Dortmund:
Entlang des Dortmund-Ems-Kanals führen gut ausgebaute Wege durch ruhige Abschnitte und urbane Räume. Die neuen Uferwege der renaturierten Emscher laden zu Touren durch die Natur ein.
Beliebte Ziele sind außerdem der urbane
In der Bittermark ergänzen kleine Bäche und naturnahe Wege die Möglichkeiten zum Spazierengehen. Und wenn es nur eine kurze Runde sein soll, dann lädt der See im
Unterwegs mit dem Hund
Unterwegs mit Hund? Kein Problem!
Dortmund bietet mit seinen Wäldern und Parkanlagen vielfältige Auslaufmöglichkeiten für den Vierbeiner. Überall in der Stadt gibt es spezielle Freilaufflächen. Dort können die Fellfreunde sich ohne Leine austoben und ein paar tierische Kontakte knüpfen. Solche Hunde-Auslauf-Flächen befinden sich beispielsweise mitten in der City am Stadtgarten, im
Zusätzlich gibt es aber auch einige Geheimtipps für Hund und Herrchen. Dazu gehört das Wasserbecken am Viadukt in der Nähe des Hochofens auf dem PHOENIX-West Gelände. Im Sommer ist es einer der beliebtesten Hunde-Swimmingpools der Region. Im stadtnahen Waldgebiet Bolmke in der Nähe des
Ein Spaziergang mit der Familie
Dortmund bietet viele Möglichkeiten für einen entspannten Spaziergang mit der Familie.
Besonders der
Im
Kurze Distanzen und zahlreiche Pausenmöglichkeiten machen diese Ziele familienfreundlich und gut planbar. Zusätzlich sind vor Ort verschiedene Gastronomien und sanitäre Einrichtungen vorhanden.
Wander-Routen in Dortmund und Umgebung
Im ganzen Stadtgebiet von Dortmund gibt es viele grüne Wanderrouten mit vielfältigen Sehenswürdigkeiten, die nur darauf warten entdeckt zu werden. Hier finden sich schon einige Vorschläge.
Urban Trail: ein Streifzug durch das urbane Dortmund
Der Urban.Trail Dortmund ist eine urbane Wanderung durch die kreative Seite der Ruhrmetropole. Zwischen bunter Streetart, umgenutzten Industriegebäuden und urbanem Lifestyle kann man die kreative Dynamik der Stadt hautnah erleben. Zur Orientierung dienen die Wegekennzeichen "UT", um dem Verlauf des Trails sicher und intuitiv zu folgen.
Überblick zur Route
- Start/Ziel: Hauptbahnhof Dortmund
- Länge: ca. 14.3 km
- Dauer: ca. 3,5 Stunden
- Schwierigkeitsgrad: mittel
- Highlights und Sehenswürdigkeiten:
Deutsches Fußballmuseum ,Dortmunder U , Unionviertel,Westpark , Kreuzviertel,Hafen ,Fredenbaumpark ,Naturmuseum , Nordstadt.
Routenbeschreibung
1. Start am Hauptbahnhof
Der Trail startet am Hauptbahnhof Dortmund, direkt auf dem Vorplatz vor dem Haupteingang mit Blick auf das erste Highlight: das
2. Das Dortmunder U und der Westpark
Nach der Ankunft am
3. Streetart im Unionviertel
Der Trail führt zurück ins Unionviertel und über den Hinterhof des Adler59-Kiosks zu einem der spannendsten Streetart-Schauplätze Dortmunds. Die ständig wechselnden Motive in den Höfen sind ein echter Geheimtipp. In der Nähe kann man die alten Werkhallen des Union Gewerbehofes besichtigen, die heute vor allem Kreativen und Start-ups Räume bieten. Der Weg führt nun entlang der charakteristischen Gichtgasleitungen durch mehrere Bahnunterführungen in Richtung Norden.
4. Güterbahnhof und Hafenviertel
Über das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs, auf dem das neue ICE-Werk entsteht, geht es in das
5. Durch den Fredenbaumpark in die Nordstadt
Durch eine Kleingartenanlage geht es nun in den
Tipp: Ausführlichere Infos gibt es auf der
Schlösser und Natur: Zu Fuß durchs Dellwiger Bachtal
Der Dortmunder Westen bietet die Möglichkeit, die Stadt aus einer ganz neuen Perspektive zu entdecken. Denn neben alten Industriedenkmälern, Zechensiedlungen und teils dörflichem Charakter findet man dort jede Menge Natur! Der Spaziergang verbindet Natur mit dem Wasserschloss Haus Dellwig und dem LWL-Industriemuseum Zeche Zollern.
Überblick zur Route
- Start/Ziel: Bahnhof Dortmund-Bövinghausen
- Länge: ca. 6,2 km
- Dauer: ca. 2 Stunden (ohne Museen und Abstecher)
- Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
- Highlights und Sehenswürdigkeiten: historische Zechensiedlung
Kolonie Landwehr ,Zeche Zollern ,Wasserschloss Haus Dellwig mitHeimatmuseum Lütgendortmund , sowie viele Naturerlebnisse im Dellwiger Bachtal, dem Volksgarten Lütgendortmund und dem Volksgarten Bövinghausen.
Routenbeschreibung
Start in Bövinghausen & Kolonie Landwehr
Der Rundgang startet am Bahnhof Dortmund-Bövinghausen, den stündlich ein Regionalzug vom Dortmunder Hauptbahnhof aus anfährt. Dort angekommen ist man fast schon in der Kolonie Landwehr. Diese Zechensiedlung gehört heute zu den schönsten und begehrtesten Dortmunder Wohngegenden.
2. Industriekultur: Zeche Zollern
Schon aus der Ferne kann man die Fördertürme der Zeche Zollern sehen. Diese trägt aufgrund ihrer Barockfacetten, der Backsteingotik und den eindrucksvollen Jugendstilelementen den Beinamen "Schloss der Arbeit". Das Museum bietet ein authentisches Bild der Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet.
3. Natur pur im Dellwiger Bachtal
Anschließend führt ein Feldweg in das ruhige Dellwiger Bachtal, ein geschütztes Naturgebiet mit einer vielfältigen Tierwelt – darunter zahlreiche Vogelarten und Amphibien.
4. Wasserschloss Haus Dellwig
Mitten im Grünen erwartet dich das historische Wasserschloss Haus Dellwig. Das ehemalige Adelshaus beherbergt heute das Heimatmuseum Lütgendortmund und bietet spannende Einblicke in die regionale Geschichte.
5. Rückweg und Abstecher in die Volksgärten
Der Rückweg führt dann wieder durch das Dellwiger Bachtal zum Bahnhof Dortmund-Bövinghausen. Neben langen Waldstrecken kommt man auch durch eine Schrebergartenkolonie und vorbei am alten jüdischen Friedhof. Auf dem Weg besteht zusätzlich die Möglichkeit, Abstecher in die Volksgärten Lütgendortmund und Bövinghausen zu machen.
Tipp: Die Route lässt sich ideal mit einem Besuch der Zeche Zollern oder des Heimatmuseums im Haus Dellwig kombinieren – man sollte nur vorab auf die jeweiligen Öffnungszeiten achten!
Nicht nur sonntags schön: Ein Spaziergang im Stadtwald Bittermark
Im Süden von Dortmund liegt der große Stadtwald Bittermark. Die hügelige Bittermark ist das größte zusammenhängende Waldgebiet in Dortmund und wird von zahlreichen Wegen durchzogen. Für einen gemütlichen Spaziergang mit Kindern oder eine Runde mit dem Hund eignet sich der ausgeschilderte Rundweg „B2“.
Überblick zur Route
- Start/Ziel: Kirchhörder Straße, Seniorenresidenz Augustinum
- Länge: ca. 4,8 km
- Dauer: ca. 1,5 Stunden
- Schwierigkeitsgrad: leicht
- Highlights und Sehenswürdigkeiten: Naturerlebnisse im Stadtwald Bittermark mit seinen beiden Bächen,
Mahnmal Bittermark .
Routenbeschreibung
1. Start an der Kirchhörder Straße und in den Stadtwald
Startpunkt ist an der Kirchhörder Straße, auf Höhe der Augustinum Seniorenresidenz. Von hier aus kann der Forst in Richtung Süden erkundet und in die Natur eingetaucht werden. Durch den Stadtforst Bittermark fließen der Olpkebach und der Bittermarksbach, der direkt zu Beginn überquert wird.
2. Aufgepasst: Auf den Wegen bleiben!
Übrigens gilt in diesem Wald: Bitte die Wege nicht verlassen! Wegen des Risikos von Bergsenkungen ist man auf den befestigten Wegen am besten aufgehoben. In der Bittermark befand sich einst die Zeche Wesselbank, an die auch eine Schautafel im Wald erinnert.
3. Das Mahnmal Bittermark
Nach rund einem Viertel des Weges erreicht man eine große Lichtung. In diesem Bereich gilt für Vierbeiner die Leinenpflicht. Auf der Lichtung befindet sich das
4. Weiter auf dem Rundweg durch den Stadtwald
Der Rundweg führt nun weiter in Richtung Osten. Über eine beschauliche Holzbrücke wird der Olpkebach überquert, dann geht es weiter in Richtung Süden. Kurz vor der A45 führt der Weg nach Westen, wo er dann parallel zur Autobahn verläuft, bis man auf den Theodor-Freywald-Weg und zugleich auf den Rückweg Richtung Norden gelangt. Bis zum Ende des Rundweges wird man vom Plätschern des Bittermarksbaches begleitet.
Zwischen Kohle und Kaiser: Der Bergbauweg in Dortmund-Syburg
Der Dortmunder Stadtteil Syburg bietet überregional bekannte Sehenswürdigkeiten: Die Spielbank Hohensyburg, die mittelalterliche Burgruine, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal und der Traumblick aufs Ruhrtal ziehen die Menschen an. Ein wenig abseits liegt ein Wanderweg, der in die Dortmunder Bergbaugeschichte entführt!
Überblick zur Route
- Start/Ziel: Wanderparkplatz Hohensyburg oder Parkplatz der Spielbank (kostenpflichtig)
- Länge: ca. 3 km und Rückweg
- Dauer: ca. 1 Stunde und Rückweg zum Parkplatz
- Schwierigkeitsgrad: mittel
- Highlights und Sehenswürdigkeiten: Stolleneingänge und
Besucherbergwerk , Steilhänge,Kaiser-Willhelm-Denkmal ,Burgruine Hohensyburg mit Vincketurm.
Routenbeschreibung
1. Start am Parkplatz
Vom Wanderparkplatz (Alternative: der kostenpflichtige Parkplatz an der Spielbank) an der Hohensyburgstraße geht es bergauf in Richtung Burgruine und Denkmal.
2. Auf dem alten Bergbauweg
Hier beginnt der Bergbauweg auf der rechten Seite. Er ist mit kleinen Schildern, auf denen Schlägel und Eisen abgebildet sind, gekennzeichnet und führt in den Wald. Der Rundweg schlängelt sich um die Nord-West-Seite des Berges. Dabei geht es zunächst bergab.
3. Die Stollen und das Besucherbergwerk
Der Weg führt an verschiedenen Mundlöchern vorbei, die einst Eingänge zu den weit verzweigten Stollensystemen des Kohleabbaus waren. Auf Informationstafeln erfährt man alles zur Geschichte der Zeche Graf Wittekind und ihrer Vorgänger. In einigen Stollen wird übrigens bis heute Kohle abgebaut – allerdings nicht mehr zu kommerziellen Zwecken, sondern von einem Förderverein, der dort auch ein
4. Hoch zu den Steilhängen
Die Schilder des Bergbauwegs leiten nun wieder aufwärts in Richtung der Ruhrsteilhänge. Obwohl die Wege dort gut befestigt sind, sollte man festes Schuhwerk anziehen und eine gewisse Kondition mitbringen. Dafür belohnt schließlich der spektakuläre Ausblick auf das Ruhrtal und den Hengsteysee.
5. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal und die Burgruine
Der Wanderweg endet zwischen Kaiser-Wilhelm-Denkmal und der Hohensyburg mit dem Vincketurm. Es besteht nun die Möglichkeit diese Sehenswürdigkeiten anzuschauen oder sich an den Ständen am Vincketurm zu stärken, bevor es zurück zum Auto geht.
Tipp: Alternativ kann der Stadtteil Hohensyburg mit einem Bus erreicht werden, der am Bahnhof Dortmund-Hörde abfährt und endet.
Weitere Themen
Dortmund besteht zu 63% aus Grünflächen, die man gemeinsam erwandern kann.
In Dortmund umfasst mehr als die Hälfte des Stadtgebiets Natur, Parks und Wälder.
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Die Grünanlagen in Dortmund laden zu Spaziergängen und Erholung an der frischen Luft ein.
In Dortmund gibt es viele außergewöhnliche Ziele für einen Ausflug auf dem Fahrrad.
Dortmund bietet indoor und outdoor vielfältige Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen.