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Antiker Klassiker mit aktueller Brisanz: Schauspiel bringt „Antigone“ auf die Bühne

Das Dortmunder Schauspiel inszeniert das antike Drama „Antigone“ als bildgewaltiges Stück mit Artistikeinlagen: Es geht um den politisch aktuellen Zwiespalt zwischen ethischen und moralischen Grundsätzen und staatlicher Macht und Recht.

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Antigone sorgt im Schauspiel Dortmund für Gänsehautmomente.

Das Schauspiel Dortmund bringt „Antigone“ auf die Bühne – ein antiker Klassiker mit beängstigender Aktualität: Es ist ein politischer Thriller über den Konflikt zwischen zivilem Ungehorsam und staatlicher Ordnung, ethischen Grundsätzen und dem Rechtssystem, weiblicher Rebellion und männlicher Herrschaft. Regisseurin Ariane Kareev inszeniert dazu große Bilder und sinnliche Atmosphären.

Bild: Sofia Brandes / Max Slobodda
Linda Elsner
Linda Elsner spielt Antigone
Bild: Sofia Brandes / Max Slobodda

Unheilvoll ist schon die Vorgeschichte zu „Antigone“, dem antiken Klassiker um Macht und Moral, der in der Regie von Ariane Kareev am Samstag, 25. Januar, im Schauspiel Dortmund Premiere feiert.

Mit dreißig Mitgliedern des Sprechchor Dortmund, sieben Spielenden und zwei Zirkusartistinnen schafft Kareev Bilder für das Unsagbare. Antigone soll lebendig begraben werden, weil sie versucht hat, ihren toten Bruder Polyneikes zu bestatten. Damit hat sie den Befehl des Königs, ihres Onkels Kreon, missachtet.

Ihr Akt der Rebellion reißt Kreon zu einer unmenschlichen Strafe hin, die die neue Ordnung in ihren Grundfesten erschüttern wird. Es steht das ethische Gebot gegen das Gesetz des Staates. Es geht um Tod und Trauer, Aufbau und (Selbst-)Zerstörung. An den extremen Positionen geht die ganze Familie zugrunde.

Die Uraufführung von Sophokles‘ „Antigone“ war 442 vor Christus. Es handelt sich also tatsächlich um ein antikes Meisterwerk – welches bis heute beliebt ist.

zum Schauspiel Dortmund
Termine und Preise

Die Premiere am 25. Januar beginnt um 19.30 Uhr. Vor der Vorstellung bietet das Schauspiel eine kostenlose Einführung um 19 Uhr an. Die nächsten Vorstellungstermine sind der 26. Januar (18 Uhr), der 1. und 28. Februar (jeweils 19.30 Uhr). Karten für die Premiere kosten zwischen zwölf bis 39 Euro, für die weiteren Vorstellungen zwischen neun und 27 Euro.

Karten gibt es an der Vorverkaufskasse im Kundencenter sowie unter www.theaterdo.de und 0231/50-27222 .

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