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LSBTIQ*

Der September wird queer: CSD und Pride Week in Dortmund

Am 5. September steigt der CSD in Dortmund, vom 7. bis 13. September gibt es eine Pride Week.

Im September finden in Dortmund der Christopher Street Day und eine „Pride Week“ statt. Ein guter Grund für einen bunten Blick auf diese und weitere queere Themen in der Stadt.

Gemeinsam für Gleichstellung, Teilhabe und Sichtbarkeit

Bild: Stadt Dortmund / Alexandra Schürmann
Zwei Männer in orangener Kleidung stehen vor einem Fahnenmast an einer Straße und hissen eine Regenbogenflagge.
Im Rahmen der Aktion #DortmundzeigtFlagge hat das Grünflächenamt bereits einige Regenbogenflaggen am Platz von Buffalo angebracht.
Bild: Stadt Dortmund / Alexandra Schürmann

Seit 15 Jahren gibt es die Koordinierungsstelle LSBTIQ* bei der Stadt Dortmund. Angesiedelt im Amt für Angelegenheiten des Oberbürgermeisters und des Rates fördert sie die Gleichstellung und Antidiskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen.

Seit der Aktionsplan zur Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt Anfang 2025 vom Rat verabschiedet worden ist, setzen die beiden Kolleginnen Christine Brämer und Susanne Hildebrandt zusammen mit allen Dezernaten die 88 Maßnahmen des Plans um. Die Arbeitsschwerpunkte unterteilen sich dabei in drei Ebenen: Schutz, Teilhabe und Sichtbarkeit und Akzeptanz.

Wie die Koordinierungsstelle LSBTIQ* Sichtbarkeit schafft, zeigt zum Beispiel die jährliche Aktion #DortmundzeigtFlagge. Gemeinsam mit dem SLADO e.V. wird dazu aufgerugen, Regenbogenflaggen aus Bürofenstern, von Flaggenmasten und in Schaufenster zu hängen – als Zeichen der Solidarität mit Menschen aus der LSBTIQ*-Community, für Vielfalt und gegen Diskriminierung.

LSBTIQ*

„LSBTIQ* oder ähnliche Zusammensetzungen dienen als Abkürzung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans-, intergeschlechtliche sowie andere queere Menschen. Diese Abkürzung umfasst folglich sehr unterschiedliche Menschen. Ihnen gemeinsam ist jedoch, dass alle von Diskriminierungen betroffen sind, weil sie den herrschenden Vorstellungen über Geschlecht und Begehren nicht entsprechen. […]“

Definition des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Christopher Street Day

Bild: Stadt Dortmund / Markus Mielek
Zwei Personen lachen auf einer LGBTQIA-Veranstaltung in die Kamera. Im Hintergrund zeigt der Dortmunder U-Turm die LGBTQIA-Flagge.
Bunt und vielfältig: Beim CSD Dortmund wird jedes Jahr für Sichtbarkeit und Gleichberechtigung demonstriert.
Bild: Stadt Dortmund / Markus Mielek

Der Christopher Street Day (CSD), ein weltweiter Gedenk- und Demonstrationstag der queeren Community, wird dezentral an verschiedenen Tagen von Mai bis September gefeiert. Er erinnert an die Proteste am „Stonewall Inn“ in der Christopher Street in New York am 28. Juni 1969. In Dortmund steigt die Parade für Sichtbarkeit und Gleichberechtigung queerer Menschen dieses Jahr am 5. September.

Der CSD Dortmund (Linkziel nicht mehr verfügbar) steht in diesem Jahr unter dem Motto „Fight for Pride! Kein Schritt zurück“ und beginnt um 13 Uhr mit einem Demonstrationszug ab dem Hauptbahnhof. Die Route führt durch die Innenstadt bis zum Friedensplatz, wo ab 14 Uhr das große Straßenfest mit rund 30 Ständen von Vereinen, Beratungsstellen und Community-Gruppen stattfindet. Dort ist auch das ColouraDO mit einem Info-Stand vertreten.

ColouraDO ist das Netzwerk für LSBTIQ*-Beschäftigte der Stadt Dortmund sowie für alle Kolleginnen und Kollegen, die Vielfalt aktiv unterstützen möchten. Das Netzwerk setzt sich aktiv für Sensibilisierung, Sichtbarkeit und Austausch im Arbeitsalltag ein. ColouraDO lebt von dem Engagement der Beschäftigten, sei es mit Ideen, Fragen, Erfahrungen oder dem Wunsch, sich für Vielfalt einzusetzen. Gemeinsam wird so eine Stadtverwaltung gestaltet, die so bunt ist wie Dortmund selbst.

Portraitfoto von Christian Uhr, Beigeordneter für Personal und Organisation der Stadt Dortmund
Christian Uhr, Stadtdirektor und Personaldezernent
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Unsere Antwort auf Hass ist Solidarität. Unsere Antwort auf Ausgrenzung ist Zusammenhalt. Deshalb steht für uns fest: Die Stadt Dortmund unterstützt den CSD auch in diesem Jahr ausdrücklich und steht fest an der Seite der Veranstalterinnen und Veranstaltern sowie der gesamten queeren Community.

Pride Week – buntes Programm von Montag bis Sonntag

Vom 7. bis zum 13. September veranstaltet die Arbeitsgruppe LSBTIQ* und Pflege eine „Pride Week“ in Dortmund. Täglich erwartet Sie ein kreatives, queeres, mal unterhaltsames und mal ernsteres Programm – alles kostenlos!

Von „Queerer Märchenlesung“ bis zur Frage nach Pflege unter queeren Partnern (in einem System, das diese nicht immer anerkennt). Ein besonderes Highlight: das Theaterstück „ZWISCHEN-T-RÄUME“ der Kölner Theatergruppe Zeitlose Talente am 13. September im Wilhelm-Hansmann-Haus (Anmeldung bis 10. September per E-Mail an Christine Brämer cbraemer@stadtdo.de oder telefonisch unter 0231 / 50-26393 ).

Aktionsplan LSBTIQ* trifft „20 Jahre Seniorenbüros“

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Vier Frauen stehen zwischen Bäumen auf einer Straße und halten lächelnd kleine Regenbogenflaggen in der Hand.
Christine Brämer (2.v.l.) übergibt kleine Regenbogenflaggen an Julia Banach (r., Teamleiterin der Seniorenbüros), Odila Bürger (2.v.r., Seniorenbüro Aplerbeck) und Renate Sellin (l., Seniorenbüro Innenstadt-West). Sie sollen eine offene, respektvolle und wertschätzende Haltung gegenüber allen Menschen symbolisieren.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Seit 20 Jahren sind die Dortmunder Seniorenbüros eine wichtige Anlaufstelle für ältere Menschen und deren An- und Zugehörige in allen Fragen rund um das Älter werden. Sie stehen für Beratung, Unterstützung und Begegnung – und selbstverständlich auch für eine offene, respektvolle und wertschätzende Haltung gegenüber allen Menschen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität.

Letztes Jahr konnten die Mitarbeitenden der Seniorenbüros und den Seniorenbegegnungsstätten an einem Workshop rund um geschlechtliche und sexuelle Vielfalt teilnehmen – angeboten von der Koordinierungsstelle LSBTIQ*. Im Pride-Month Juni übergab Christine Brämer von der Koordinierungsstelle LSBTIQ* kleine Regenbogenflaggen, die in Büroräumen platziert werden können – und dort ein klares Signal senden: „Hier sind alle Menschen willkommen!“.

Die Flaggen stehen dabei symbolisch für die Werte der Stadt Dortmund – Vielfalt, Diversität, Offenheit, Respekt, Toleranz, Gleichberechtigung, Akzeptanz, Wertschätzung und ein diskriminierungsfreies Miteinander. Sie machen deutlich, dass sich auch ältere lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und (weitere) queere Menschen in den Seniorenbüros willkommen, gesehen und gut aufgehoben fühlen können.

Mit dieser gemeinsamen Aktion setzen die Seniorenbüros und die Koordinierungsstelle LSBTIQ* ein sichtbares Zeichen für eine bunte, inklusive, vertrauensvolle und vielfältige Beratung und Zusammenarbeit. Und zeigen, wie verschiedene Partner in Dortmund an einem Strang ziehen und gemeinsam etwas bewegen können.

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LSBTIQ* Kultur & Freizeit

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