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Ein Zeichen für Zusammenhalt setzen: Kundgebung am 20. Februar

"Steh auf, mach mit – Dein Licht für die Demokratie": Unter diesem Motto findet am Donnerstag, 20. Februar, eine Kundgebung des Dortmunder Arbeitskreises gegen Rechtsextremismus statt. Los geht es um 18 Uhr in der Kampstraße, nahe der Petrikirche.

Ursprünglich sollte die Kundgebung am 19. Februar stattfinden, wurde aber wegen des Champions-League-Spiels von Borussia Dortmund auf den 20. Februar verlegt. Der Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus ruft dazu auf, Kerzen, Laternen oder Taschenlampen mitzubringen, um mit einem Lichtermeer ein Zeichen für Zusammenhalt zu setzen. Bei der Kundgebung wird unter anderem der Sonderbeauftragte für Vielfalt, Toleranz und Demokratie, Friedhelm Evermann, sprechen.

Bild: Stadt Dortmund
Demonstrierende in Dortmund
Demonstration in 2024
Bild: Stadt Dortmund

Am 19. Februar jährt sich der rassistische Anschlag in Hanau zum fünften Mal. Bei dem Anschlag ermordete ein Rechtsextremist neun Menschen, sieben weitere wurden verletzt. Bei der Kundgebung am 20. Februar soll ein Zeichen gegen Hass und Gewalt, egal aus welcher Richtung, gesetzt werden.

Der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus ruft vor der Bundestagswahl dazu auf, für eine demokratische und bunte Gesellschaft einzustehen. "Wir lassen uns nicht in rassistische Vorverurteilungen und einen Generalverdacht gegen alle Geflüchteten treiben", teilt der Arbeitskreis mit. "Wir wollen deutlich machen, wie wertvoll eine vielfältige Gesellschaft und unsere Demokratie ist. So wertvoll, dass wir sie nicht rechtsextremen Populisten überlassen und zusehen, wie zunichte gemacht wird, was wir in Jahrzehnten gemeinsam aufgebaut haben."

Bei der Kundgebung werden u.a. folgende Redner*innen sprechen:

  • Friedhelm Evermann, Sonderbeauftragter des Oberbürgermeisters für Vielfalt, Toleranz und Demokratie
  • Tim Hammerbacher, AWO für die Wohlfahrtsverbände
  • Friedrich Stiller, Evangelische Kirche
  • Klaus Waschulewski, DGB, für den Arbeitskreis
  • Vertreter*innen des AStA der TU Dortmund und des Dortmunder Jugendrings.

Gemeinsam soll den Opfern von Gewalt gedacht werden. Darüber hinaus wird ein DJ Musik auflegen und zum Schluss soll ein Lichtermeer entstehen.

Zu erreichen ist die Petrikirche zu Fuß vom Hauptbahnhof (über die Katharinentreppe) oder von der Stadtbahn-Haltestelle Kampstraße aus.

Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus in Dortmund

Im Arbeitskreis arbeiten kirchliche und gewerkschaftliche Organisationen, Parteien, Bildungseinrichtungen, Sozialverbände und zivilgesellschaftliche Projekte zusammen, um dem Auftreten rechtsextremer Gruppierungen und Parteien mit der Vielfalt demokratischer Meinungsbildung und Stadtgestaltung entgegenzuwirken.

Schlagwörter

Engagement & Bürger*innenbeteiligung Rechtsextremismus

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