Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Dortmund erleben

Weit über 10.000 Besucher*innen feierten den Tag des offenen Denkmals

Erstmals nach der Corona-Zeit hat der Tag des offenen Denkmals in Dortmund wieder mehr als 10.000 Interessierte erreicht. Manch teilnehmender Ort hat improvisiert und ganz kurzfristig zusätzliche Führungen auf die Beine gestellt.

Am vergangenen Wochenende (13. und 14. September) hatten 56 Denkmäler ihre Türen geöffnet und besondere Angebote gemacht. Eine exakte Zahl von Besucher*innen steht zwar noch nicht fest, aber es sind weit mehr als 10.000 Besucher*innen dabei gewesen.

Die Bunkeranlage „Danziger Freiheit“ hat allein 1.600 Besuchende angezogen. „Trotz Wartezeiten von bis zu anderthalb Stunden blieb die Stimmung hervorragend und die Resonanz durchweg positiv“, sagt Ingmar Luther, Leiter der Unteren Denkmalbehörde Dortmund . Der Bunker interessierte ein Publikum vom fünf Jahre alten Kind bis hin zu einer Zeitzeugin der Danziger Freiheit im Zweiten Weltkrieg.

Bild: Stadt Dortmund
Viele Menschen in einem Raum, in der Mitte eine Statue.
Die Räume im ehemaligen Landesoberbergamt sind für die Öffentlichkeit eher selten geöffnet.
Bild: Stadt Dortmund

Das ehemalige Landesoberbergamt verzeichnete rund 1.500 Besucher*innen am Sonntag, darunter viele Familien mit Kindern. Bereits die Eröffnungsveranstaltung am Vortag war mit 110 Angemeldeten ausgebucht. Am Sonntag hat das Team vor Ort schnell auf das große Interesse reagiert und improvisiert: „Statt der ursprünglich geplanten vier Führungen haben wir insgesamt 16 Führungen mit jeweils 20 bis 30 Teilnehmenden durchgeführt“, sagt Uwe Straub von der Abteilung Bergbau und Energie in NRW bei der Bezirksregierung Arnsberg.

Volles Haus im Adlerturm und der ehemaligen Landeszentralbank

Den rekonstruierten mittelalterlichen Adlerturm und das dortige Kindermuseum besuchten insgesamt gut 800 Personen – etwa die Hälfte waren Kinder. Besonders gut kamen die historischen Kampfkünste zweier Fechtschulen an, bei denen Kinder mit Poolnudeln „mitfechten“ durften.

Erstmals mit von der Partie beim Tag des offenen Denkmals war der Dorffriedhof Oespel. Für Ralf Peters, erster Vorsitzender Heimatverein Oespel-Kley, war es bestimmt nicht das letzte Mal, denn mit rund 80 Gästen, die interessiert nachgefragt oder Hinweise mit im Gepäck hatten, ist er mehr als zufrieden.

Die vier Führungen durch die ehemalige Landeszentralbank, in der die Thalia Bücher GmbH künftig ihren Hauptsitz haben wird, hat 220 Teilnehmende erreicht. Auch bei der Lesung mit Jörg Hartmann, bekannt als Kommissar Faber aus dem Dortmunder Tatort in der ARD, war am Ende nahezu volles Haus in dem alten Bankgebäude.

Zufriedenheit von Grevel bis Dorstfeld

Die gestiegene Teilnahme-Zahl beim Tag des offenen Denkmals war auch bei der ehemaligen Luftschachtanlage Rote Fuhr in Grevel zu spüren. „Mit etwa 200 Besucher*innen, die im Durchschnitt eine Stunde da blieben, sind wir sehr zufrieden und waren gut besucht. Wie immer kommen die meisten auch wegen der einmaligen Aussicht vom Malakov-Turm“, berichtet Christian Uchner, Malakov e. V..

Das Bürgerhaus „Pulsschlag“ in der ehemaligen Waschkaue der Zeche Dorstfeld wurde von ca. 240 Besucher*innen aufgesucht. „Viele haben sich relativ lange vor Ort aufgehalten, sich mit uns über verschiedene Belange der Siedlung ausgetauscht und sich zum Beispiel Anregungen geholt für den Umbau historischer Gebäude in anderen Ortsteilen“, resümiert Elke Torspecken vom Bürgerhaus. Die Besucher*innen kamen nicht nur aus der näheren Umgebung. „Wir hatten auch einige Personen aus Schwerte, Bochum, Iserlohn, Bergkamen und Jena dabei.“

Schlagwörter

Kultur & Freizeit Dortmund historisch Planen & Bauen Engagement & Bürger*innenbeteiligung Tag des offenen Denkmals

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
BVB-Supercup am 22. August: So gelingt die Anreise
Do 20. August 2026
Innenstadt-West
BVB Fans neben einer Bahn.
Bild: Jörg Schimmel / DSW21
Anmeldung für den Flo(h)rian Flohmarkt ist jetzt eröffnet
Do 20. August 2026
Ein Flohmarktstand im Westfalenpark.
Bild: Westfalenpark / Bonita Fahrenhorst
Open House Ruhr 2026: Eine Region öffnet ihre Türen
Mi 19. August 2026
Besucherinnen und Besucher unterwegs bei Open House Ruhr 2024
Bild: Ravi Sejk
Zwischen Kränen und Kreativität: Der Hafenspaziergang 2026
Di 18. August 2026
Menschen laufen an einer Promenade eines Kanals entlang.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
vhs.Dortmund: KI und Co. kostenlos
Di 18. August 2026
Auf dem Bild ist eine Frau zu sehen. Sie steht mit einem Laptop vor einem Flatscreen.
Bild: Stadt Dortmund / Luisa Kunz
„Erzählte Zukünfte“: Das vierte MADIBA Buchfestival in Dortmund
Mo 17. August 2026
Eine Gruppe von Menschen schaut sich Bücher und Zeitschriften an.
Bild: jasmin valcarcel photography
Musikalische Zeitreise: ParkAkademie lädt zum Sommerfest 2026 ein
Mo 17. August 2026
Rosen vorm Florianturm im Westfalenpark.
Bild: Stadt Dortmund / Stefanie Kleemann
Vorverkauf für das Lichterfest 2026 ist gestartet
Mo 17. August 2026
Innenstadt-Ost
Am 29. August findet wieder das Höhenfeuerwerk im Westfalenpark statt.
Bild: Westfalenpark Dortmund
Neues Angebot der vhs.Dortmund in Berghofen
Fr 14. August 2026
Aplerbeck
Der Steigerturm in Berghofen hat als Bürgerzentrum neu eröffnet - und ist einer der vielen Standorte der VHS im Stadtgebiet.
Bild: Marcus Zablotny
Mehr als 50 Orte machen den „Tag des offenen Denkmals“ 2026 lebendig
Fr 14. August 2026
Menschen stehen im Alten Hafenamt im Flur und halten eine Broschüre in die Kamera vom Tag des offenen Denkmals.
Bild: Stadt Dortmund / Christian Schön
Dortmunder Kunstmäzen Horst Zölffel verstorben
Do 13. August 2026
Horst Zölffel zwischen Harald Heinze und seiner Lebensgefährtin.
Bild: Jürgen Spiler
So könnte der Anbau für das Phoenix-Gymnasium aussehen
Do 13. August 2026
Hörde
Phoenix-Gymnasium: Rot markiert ist das Plangebiet für den neuen Erweiterungsbau und sein Außengelände.
Bild: NRW.URBAN
BVB feiert Saisoneröffnung: Tipps für eine entspannte Anreise
Mi 12. August 2026
BVB Legendenbahn
Bild: DSW21
Die Kinder aus Schytomyr: Ablenkung vom Kriegsalltag in der Ukraine
Di 11. August 2026
Die Kinder aus Schytomyr durften auch noch einmal auf das Dach vom Rathaus, um die Stadt Dortmund von oben zu bewundern.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Abenteuer Amsterdam: VHS und VR-Brille machen Sprachen lernen zum Erlebnis
Fr 7. August 2026
VR-Unterricht in der VHS Dortmund.
Bild: Stadt Dortmund / Marta Bamberg