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Ehrenamt

Drei Dortmunder Vereine erhalten Auszeichnung „Engagement anerkennen“

Bei der feierlichen Preisverleihung „Engagement anerkennen“ der FreiwilligenAgentur Dortmund standen am Mittwoch, 26. November, im Rathaus Initiativen im Mittelpunkt, die mit kreativen und mutigen Ideen demokratische Bildung in der Stadt voranbringen.

Die Vereine Sparring4U, Train of Hope und Das Gasthaus erhalten Auszeichnung „Engagement anerkennen“ von der Dortmunder FreiwilligenAgentur. Oberbürgermeister Alexander Kalouti würdigte die Preisträgerinnen und Preisträger persönlich und betonte ihre enorme Bedeutung für Dortmund. „Danke für Ihren Einsatz im Kleinen und im Großen, leider oft mit viel zu wenig Applaus, häufig nach Feierabend und manchmal auch gegen alle Widerstände, die oft auch die Politik mit viel Bürokratie zusätzlich aufbaut“, sagte Kalouti.

Alexander Kalouti/CDU im Portrait.
Alexander Kalouti
Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Dortmund wäre ohne die Preisträger und Preisträgerinnen eine andere Stadt. Dortmund wäre ärmer - an Wärme, an Ideen und vor allem auch an Menschlichkeit.

Ehrenamt ist wichtig für Dortmund

Bild: Stadt Dortmund / Jan Heinze
OB Alexander Kalouti im Gruppenbild mit Ehrenamtlichen.
OB Alexander Kalouti (Mitte) bedankte sich im Rathaus herzlich bei allen Ehrenamtlichen.
Bild: Stadt Dortmund / Jan Heinze

Das Ehrenamt habe in Dortmund einen ganz besonderen Stellenwert und werde von der Stadt daher auch auf vielerlei Weise gefördert, betonte der Oberbürgermeister. „Gemeinsam mit Ihnen möchte ich die Rahmenbedingungen jeden Tag ein Stück verbessern. Denn nur so haben wir eine lebendige, demokratische Stadt und eine lebendige Gemeinschaft. Sie geben durch Ihr Engagement unserer Stadt ein Gesicht, eine Haltung und vor allem auch Seele.“

Die Sieger: Sparring4U, Train of Hope und Das Gasthaus

Rund 100 Gäste verfolgten die Preisverleihung, bei der dank der Unterstützung der Sparkasse Dortmund jeweils drei erste und drei zweite Plätze vergeben werden konnten. Die Jury würdigte die Projekte in drei Kategorien:

Demokratische Bildung im Quartier - Sparring4U e.V.

In der Kategorie „Demokratische Bildung im Quartier“ gewann der Verein „Sparring4U e.V.“. Der Kampfsportverein zeigt, wie Inklusion gelebt wird: Menschen mit und ohne Behinderung trainieren gemeinsam – kostenlos, barrierefrei und mit echtem Teamgeist. Vielfalt als Stärke ist hier tägliche Praxis.

Demokratische Bildung in der Jugendarbeit - Train of Hope e.V.

Der Train of Hope e.V. überzeugte in der Kategorie „Demokratische Bildung in der Jugendarbeit“. Im Projekt JuMa werden junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ermutigt, ihre politische Stimme zu nutzen – von Wahlrechtswissen über Redekompetenzen bis zur Extremismusprävention.

Politische Bildung in der Stadtgesellschaft – Das Gasthaus e.V.

Mit Vorträgen, Workshops und sozialen Projekten sensibilisiert „Das Gasthaus“ Jugendliche für die Folgen von Armut und zeigt, wie Empathie und demokratische Teilhabe zusammengehören.

Nicht nur Siegerprojekte im Rampenlicht

Bild: Stadt Dortmund / Jan Heinze
Alexander Kalouti übergibt BVB Trikots an Zweitplatzierte.
Oberbürgermeister Alexander Kalouti ehrte auch die Zweitplatzierten gebührlich.
Bild: Stadt Dortmund / Jan Heinze

Zweitplatzierte in den drei Kategorien waren das Demokratiecafé Dortmund, die Schülerpaten und der Verein „ Grenzenlose Wärme“. Alle teilnehmenden Organisationen erhielten eine Urkunde sowie ein unterschriebenes Trikot der aktuellen BVB-Mannschaft – ein sichtbares Zeichen der Anerkennung. „Uns ist es wichtig, dass nicht nur die Siegerprojekte im Rampenlicht stehen, sondern die Vielfalt und die Kreativität des Dortmunder Engagements gezeigt wird. Wir bedanken uns für diesen Einsatz und sprechen allen Ehrenamtlichen unseren Respekt aus“, betonte Karola Jaschewski, Geschäftsführerin der FreiwilligenAgentur Dortmund.

Zur Jury gehörten Maike Vollmer (BVB Leuchte auf Stiftung), Christian Beisenherz (WDR Dortmund), Lars Hane (Sparkasse Dortmund), Edzard Bennmann (Signal Iduna Gruppe) und Emra Ilgün-Birhimeoğlu (FH Dortmund). Die Veranstaltung bot reichlich Raum für Austausch und Vernetzung – und machte deutlich, dass demokratische Bildung ein zentrales Fundament für ein offenes, solidarisches Dortmund bleibt.

Engagieren Sie sich jetzt freiwillig in Dortmund

Eine Stadt lebt von dem Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger. Dieses Engagement will die FreiwilligenAgentur Dortmund fördern und damit dazu beitragen, dass unsere Stadt bunter und attraktiver wird. Sie suchen Beratung in Bezug auf ein für Sie passendes Engagementfeld? Die FreiwilligenAgentur berät Sie kostenlos - so finden Sie die perfekte ehrenamtliche Tätigkeit für sich.

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