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Neuer Nahverkehrsplan: Bus und Bahn sollen noch attraktiver werden

Die Stadt Dortmund stellt die Weichen für die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs: Der Rat entscheidet im Juli über den Start zur Neuaufstellung des Nahverkehrsplans. Das schafft die Grundlage, um Bus- und Bahnangebote in den kommenden Jahren gezielt weiterzuentwickeln und an neue Anforderungen anzupassen.

Der Nahverkehrsplan ist das zentrale Steuerungsinstrument für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Er legt fest, wie das Angebot für Bus und Bahn künftig aussehen soll – von Linienführungen und Taktzeiten bis hin zu Qualitätsstandards und Investitionen.

Ziele des neuen Nahverkehrsplans

Ziel der Neuaufstellung ist es, den ÖPNV noch moderner, verlässlicher und attraktiver zu machen. Dazu gehören unter anderem:

  • bessere Verbindungen und dichtere Takte,
  • mehr Barrierefreiheit,
  • stärkere Vernetzung mit anderen Verkehrsmitteln und
  • neue Angebote für die „letzte Meile“.

Auch Digitalisierung und klimafreundliche Antriebe werden stärker berücksichtigt.

Warum ein neuer Nahverkehrsplan nötig ist

Der aktuell gültige Nahverkehrsplan stammt aus dem Jahr 2014. Er wurde seitdem nur punktuell und anlassbezogen durch Fachbeiträge und Ratsbeschlüsse fortgeschrieben. Seit 2014 haben sich die Anforderungen deutlich verändert: Klimaschutz, neue Mobilitätsangebote und veränderte Bedürfnisse der Fahrgäste spielen heute eine größere Rolle.

Die Neuaufstellung fußt auf der neuen ÖPNV-Strategie des Masterplans Mobilität 2030 „Dortmund & die Region: Nach innen und außen vernetzte Stadt“. Diese beschreibt die langfristigen Ziele für den Nahverkehr in Dortmund und zeigt, wie noch mehr Menschen für Bus und Bahn gewonnen werden können. Der neue Nahverkehrsplan konkretisiert diese Ziele und soll sie in umsetzbare Schritte für die kommenden Jahre übersetzen.

Beteiligung und Zukunftsbilder in Szenarien

Bild: Benito Barajas
Foto einer hellen Halle mit einer strahlend blauen Trennwand aus Glas und roten Linien.
Die Beteilung der Öffentlichkeit spielt eine wichtige Rolle bei der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans.
Bild: Benito Barajas

Ein wichtiger Bestandteil des Prozesses ist die Beteiligung der Öffentlichkeit. Bürgerinnen und Bürger, Verbände und Fachleute sollen ihre Ideen und Anregungen einbringen können. Dafür sind mehrere Beteiligungsformate vorgesehen, zum Beispiel eine öffentliche Auftaktveranstaltung. Auch die enge Abstimmung mit Verkehrsunternehmen – insbesondere DSW21 – sowie mit Nachbarkommunen ist vorgesehen.

Mit der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans will Dortmund die Verkehrswende aktiv vorantreiben und dabei auch die gestiegenen Kosten für den ÖPNV betrachten. Ein attraktiverer ÖPNV trägt dazu bei, mehr Menschen zum Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn zu bewegen. Das entlastet die Straßen, verbessert die Luftqualität und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Nach dem Ratsbeschluss wird der neue Nahverkehrsplans in Zusammenarbeit mit einem externen Planungsbüro konkret ausgearbeitet. Dafür plant die Stadt mit einem Zeitraum von rund drei Jahren.

Schlagwörter

Mobilität & Verkehr Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimaschutz

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