Einbürgerung
OB Kalouti begrüßt neu eingebürgerte Dortmunderinnen und Dortmunder
Dortmund feiert seine Neubürgerinnen und Neubürger: In den ersten sieben Monaten dieses Jahres haben bereits 2.600 Dortmunderinnen und Dortmunder aus anderen Herkunftsländern die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Am Dienstag, 8. September, waren sie zu einer Willkommensfeier ins Rathaus eingeladen – und wurden von Oberbürgermeister Alexander Kalouti persönlich begrüßt.
Die Einbürgerungsfeier ist ein fester Bestandteil der Willkommens- und Anerkennungskultur in Dortmund. In diesem Jahr fand sie bereits zum zweiten Mal statt, um die im laufenden Jahr eingebürgerten Dortmunderinnen und Dortmunder willkommen zu heißen. Rund 200 Menschen und ihre Begleitungen waren in die Bürgerhalle gekommen, um den Akt der Einbürgerung feierlich abzuschließen. Sie kommen vor allem aus Syrien, der Türkei und Russland – diese Staaten führen die Liste der Herkunftsländer an. Auf den weiteren Plätzen folgen Nordmazedonien, Irak und Serbien.
Ohne Zuwanderung wäre Dortmund nicht Dortmund
Viele der Menschen leben bereits seit Jahren in Dortmund, und ihre Beweggründe dafür, Deutsche zu werden, sind ganz unterschiedlich. „Was Sie verbindet, ist Ihre Entscheidung für eine gemeinsame Zukunft“, sagte OB Kalouti. „Mit der deutschen Staatsbürgerschaft haben Sie alle staatsbürgerlichen Rechte: Sie können wählen, Sie können sich selbst zur Wahl stellen, Sie können politisch mitentscheiden und unsere Gesellschaft mitgestalten. Aber für mich geht es noch um etwas anderes: Es geht um Zugehörigkeit. Menschen aus unterschiedlichen Ländern haben diese Stadt mit aufgebaut, hier gearbeitet, Familien gegründet, Unternehmen geschaffen, Vereine geprägt und die Stadt mit Leben gefüllt. Ohne Zuwanderung wäre Dortmund nicht die Stadt, die sie heute ist“, so der Oberbürgermeister, „Dortmund braucht Sie!“
Begrüßt wurden die Gäste auch vom Vorsitzenden des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, Leonid Chraga. Der Ausschuss vertritt die Interessen der Dortmunderinnen und Dortmunder mit Migrationshintergrund.
In einem Talk auf der Bühne stellten sich einzelne neu eingebürgerte Dortmunderinnen und Dortmunder vor. Anschließend gab ausreichend Gelegenheit für viele Selfies im Rathaus – und mit dem Oberbürgermeister.
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