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Kinderbetreuung

Sechs FABIDO-Kitas erhalten neue Spielcontainer

In den Kindergärten der städtischen Einrichtungen stehen jetzt Übersee-Container zum Klettern, Hangeln und Rutschen.

Zuletzt waren sie noch auf hoher See, jetzt stehen sie in den Gärten von sechs FABIDO-Kitas: dort freuen sich die Kinder über je einen neuen Spielcontainer mit einem innovativen Bewegungskonzept. Aus Übersee-Containern sind raffinierte Spiellandschaften entstanden mit kleinen Türmchen und Erkern, in denen die Kinder klettern, hangeln und rutschen können.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Neuer Spielcontainer für FABIDO Kitas.
Neuer Spielcontainer für FABIDO Kitas.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Jugenddezernentin Monika Nienaber-Willaredt stellte einen der Container exemplarisch in der Kita Am Stuckenrodt 2a vor und war begeistert: „Besonders schön ist, dass die Eingangsbereiche zu den Containern barrierefrei sind. Damit wird das Spiel von Kindern mit und ohne Handicap gefördert. Inklusion ist für uns von ganz besonderer Bedeutung.“

Spielcontainer machen auch auf Kinderrechte aufmerksam

Jeder der sechs Container ist grafisch individuell zum Thema „Kinderrechte“ gestaltet worden. FABIDO hat hier die Chance genutzt, auf die wichtigen Themen „Kinderschutz“ und „Kinderrechte“ aufmerksam zu machen. „Ich freue mich, dass die Kinderrechte so in unseren Häusern noch sichtbarer werden“, betont Daniel Kunstleben, Geschäftsführer von FABIDO.

Die etwa sechs Meter langen Container sind robust und wetterfest: Die Aufstiege, Innenausbauten und außenliegende Anbauten jedes Spielgerätes sind ausnahmslos aus witterungsbeständiger, europäischer Robinie. Dachaufbauten mit farbigem Plexiglas schützen die Innenräume vor Nässe. So bieten sie vielseitige und attraktive Möglichkeiten in FABIDO-Außenspielbereichen.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Eine Rutsche für die Kleinsten.
Eine Rutsche für die Kleinsten.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Schutz vor Hitze und Regen

Und der Clou: selbst wenn der Wind pfeift und der Regen prasselt, sind die Kinder hier gut geschützt und können weiter an der frischen Luft spielen. Gleiches gilt bei starker Hitze. Hier bieten sie Schutz vor Sonne und gewähren Rückzug wie Spielhäuser.

Der eigentliche Übersee-Container, der von der Firma KuKuk Box zur Spiellandschaft umgebaut wird, kommt aus China. Dort wird er für den Transport auf Containerschiffen produziert. So hat er mindestens eine lange Passage auf hoher See nach Europa hinter sich, ehe er von KuKuk Box umgebaut wird.

Jeder der sechs Spielcontainer kostet rund 58.500 Euro. Darin enthalten sind Herstellung im Werk, Lieferung und Montage vor Ort. Verbaut sind viele Teile aus rostfreiem Edelstahl.

Kunstleben: „All das ist auf Langlebigkeit ausgelegt. Wir gehen davon aus, dass jeder Container mindestens 20 Jahre genutzt werden kann.“ Das kann auch an einem anderen Ort sein: Die Spielcontainer sind schnell auf einen Lkw gepackt und an einem anderen Ort wieder aufgestellt.

Zum Thema

Diese FABIDO-Kitas haben einen Spielcontainer erhalten: Familienzentrum Am Stuckenrodt 2a, Familienzentrum Lünener Straße, Kita Olpketalstraße, Familienzentrum Am Stuckenrodt, Kita Heinrich-Staubach-Straße, Familienzentrum Am Grenzgraben.

Schlagwörter

Kinder, Jugendliche & Familie

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