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Tag des Zivilschutzes: Stadt Dortmund gibt Tipps für den Ernstfall

Wie gut sind die Dortmunderinnen und Dortmunder auf Krisen vorbereitet? Am vergangenen Sonntag, 1. März, war Tag des Zivilschutzes. Die Stadt Dortmund informiert zu diesem Anlass darüber, wie sich Bürgerinnen und Bürger für den Ernstfall wappnen können – und warum persönliche Vorsorge so wichtig ist.

Zivilschutz und Katastrophenschutz ergänzen sich. Während der Katastrophenschutz bei Ereignissen wie Unwettern oder Großschäden hilft, kümmert sich der Zivilschutz um den Schutz der Bevölkerung in besonderen staatlichen Ausnahmesituationen. Entscheidend ist dabei die gemeinsame Verantwortung von Staat und Bevölkerung.

Krisen können jederzeit eintreten

„Die vergangenen Jahre haben gezeigt: Krisen können jederzeit eintreten“, sagt Oberbürgermeister Alexander Kalouti. „Eine gut vorbereitete Bevölkerung hilft nicht nur sich selbst, sondern entlastet auch die Einsatzkräfte und unsere gesamte Stadtgemeinschaft erheblich. Wer weiß, was zu tun ist, bleibt ruhiger, handelt besonnener und kann auch anderen helfen“, betont Kalouti.

Wie wird im Gefahrenfall gewarnt?

Ein Smartphone mit einer Warnmeldung wird auf dem Friedensplatz vor dem Rathaus gehalten.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Beim landesweiten Warntag werden in NRW jährlich die Warnsysteme getestet, zum Beispiel Sirenen und Cell Broadcast auf den Handys. Der nächste Warntag ist am 12. März 2026.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Im Gefahrenfall warnen die zuständigen Behörden über mehrere Wege gleichzeitig:

  • Sirenen: Ein auf- und abschwellender Heulton bedeutet: Es besteht eine Gefahr. Bitte geschlossene Räume aufsuchen und das Lokalradio einschalten
  • Cell Broadcast: Eine Warnmeldung wird direkt auf das Handy gesendet
  • Warn-Apps: Über die Apps NINA und KATWARN erhalten Bürgerinnen und Bürger ergänzende Informationen
  • Internet und lokale Medien: Aktuelle Hinweise gibt es zudem auf dortmund.de, über Radio und andere Medien

Oberbürgermeister Alexander Kalouti bei seiner Amtseinführung.
Alexander Kalouti
Oberbürgermeister der Stadt Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Zivilschutz geht uns alle an. Jeder vorbereitete Haushalt erhöht die Sicherheit unserer gesamten Stadt.

Wie verhalte ich mich im Ernstfall?

Im Ereignisfall sollten Sie folgende Grundregeln beachten:

  • Ruhe bewahren
  • Nach Möglichkeit zu Hause bleiben oder ein Gebäude aufsuchen
  • Fenster und Türen schließen, Lüftungen und Klimaanlagen ausschalten
  • Nachbarinnen und Nachbarn, ältere oder hilfsbedürftige Menschen unterstützen
  • Informationen über Radio oder offizielle Kanäle verfolgen
  • Telefonnetze freihalten und den Notruf nur im echten Notfall wählen
  • Anweisungen der Behörden befolgen und Einsatzkräfte nicht behindern
  • Gefahrenbereiche meiden

Wie kann ich mich auf einen Krisenfall vorbereiten?

Die Stadt Dortmund empfiehlt allen Haushalten, einen Notvorrat für mindestens drei Tage, besser noch für zehn Tage, bereitzuhalten.

Dazu gehören insbesondere:

  • Trinkwasser (etwa zwei Liter pro Person und Tag)
  • Haltbare Lebensmittel (ca. 2.200 Kilokalorien pro Person und Tag)
  • ein Batterie- oder Kurbelradio
  • Taschenlampe und Ersatzbatterien
  • Erste-Hilfe-Set, Hausapotheke und persönliche Medikamente
  • Wichtige Dokumente und etwas Bargeld griffbereit in einer Mappe

Außerdem sollte jedes Haushaltsmitglied wissen, wo sich die nächstgelegene Notfall-Anlaufstelle befindet. Die konkreten Standorte sowie weitere Informationen zum Thema – mehrsprachig und barrierefrei – gibt es online unter dortmund.de/krisencheck.

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