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Großbaustelle Kreuzviertel

Update: Neuer Graben bekommt 12 Tonnen schwere Rohre

Innenstadt-West

Im Neuen Graben läuft schon seit Mitte Mai ein eindrucksvolles Bauprojekt: Der Eigenbetrieb Stadtentwässerung ersetzt auf rund 600 Metern ab Von-der-Recke-Straße bis Lindemannstraße den mehr als 100 Jahre alten Kanal durch ein modernes, größeres Bauwerk.

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Großbaustelle im Neuen Graben

Ein Stück Kanalrohr mit dem gewaltigen Durchmesser von 2,40 Meter und einem Gewicht von zwölf Tonnen schwebte für alle sichtbar am Kran über der Baugrube. Beim Ortstermin hat das Team der Stadtentwässerung gezeigt, welche Technik später verborgen im Untergrund für viele Jahrzehnte still, leise und höchst effektiv die Entwässerung im Quartier sicherstellt. Der neue Kanal ist optimal auf die Zukunft ausgelegt.

Warum ist der Umbau so wichtig?

Weil der Altkanal Schäden hat und zu klein ist – und weil das neue Bauwerk das Quartier deutlich besser vor den Auswirkungen von Starkregenereignissen schützt.

Oberbürgermeister Kalouti mit einem Bauhelm
Alexander Kalouti
Oberbürgermeister
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Ein so ein großes und langwieriges Bauprojekt ist eine Herausforderung für die Menschen vor Ort, die während der Bauzeit Einschränkungen und Belastungen ertragen müssen. Für die Geduld der Anwohnerinnen und Anwohner möchte ich mich bedanken. Der neue Kanal ist eine wichtige Investition in die Zukunft des Quartiers. Er wird bei Starkregen deutlich größere Wassermengen ableiten und erhöht den Schutz der Menschen im Viertel.

„Die Dimensionen sind einzigartig“

Beim Ortstermin dabei waren neben Oberbürgermeister Kalouti auch Baudezernent Arnulf Rybicki, die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin der Innenstadt-West, Iris Bernert-Leushacke, weitere Gäste aus der Politik, Projektbeteiligte und die Leitung des Eigenbetriebs Stadtentwässerung. Dr. Christian Falk brachte die Gäste auf den neuesten Stand beim ersten Bauabschnitt.

Der Technische Leiter der Stadtentwässerung erklärte, warum das Projekt auch für ihn aus den vielen Baumaßnahmen des Eigenbetriebs heraussticht: „Die Dimensionen hier sind einzigartig. Das betrifft zum einen die Größe und die Leistung des neuen Kanals. So etwas bauen wir nicht alle Tage. Im Neuen Graben müssen wir groß denken und groß bauen. Nur so schaffen wir es, für die kommenden Jahrzehnte eine Infrastruktur vorzuhalten, die die Anwohnerinnen und Anwohner auch bei Starkregenereignissen besser vor den Auswirkungen des Klimawandels schützt. Zum anderen sind auch Umfang und Dauer der Maßnahme ungewöhnlich. Wir bauen hier in rund drei Jahren insgesamt 1400 Meter Kanal und 32 Kontrollschächte neu.“

Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Wenn die Wetterlage in der nächsten Zeit stabil bleibt und es zu keinen größeren Niederschlägen kommt, die die Baugruben mit zusätzlichem Wasser belasten, können die Arbeiten weiter zügig vorangehen.

Ein Blick auf die Situation: So sah es beim Ortstermin aus

Viele Beteiligte der Baustelle „Neuer Graben“ vor einem sehr großen Rohr.
Am Donnerstag konnten sich die Gäste des Baustellentermins anschauen, welche Technik später verborgen im Untergrund für viele Jahrzehnte still, leise und höchst effektiv die Entwässerung im Quartier sicherstellt.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Blick von oben auf die Straße Neuer Graben von West nach Ost.
Blick von oben: Die Kanalbaustelle wandert auf der Straße Neuer Graben von West nach Ost.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Mehrere Personen, darunter Oberbürgermeister Kalouti, auf der Baustelle am Neuen Graben
Oberbürgermeister Alexander Kalouti (2.v.l.) bedankte sich beim Ortstermin bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für deren Geduld und Verständnis. Dr. Christian Falk (l.), Technischer Leiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung, beantwortete Fragen rund um das Projekt. Mit dabei waren auch die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin der Innenstadt-West, Iris Bernert-Leushacke, und Hansjörg Stricker, Geschäftsführer der Dortmunder Stricker Holding GmbH & Co. KG.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Ein stehender Bauarbeiter in einem großen Kanalrohr.
Mit einem Gewicht von 12 Tonnen und einem Durchmesser von rund 2,4 Metern gehören die neuen Kanalrohre zu den größten, die die Stadtentwässerung jemals in Dortmund verbaut hat.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Viele Beteiligte der Baustelle „Neuer Graben“ vor einem sehr großen Rohr.
Am Donnerstag konnten sich die Gäste des Baustellentermins anschauen, welche Technik später verborgen im Untergrund für viele Jahrzehnte still, leise und höchst effektiv die Entwässerung im Quartier sicherstellt.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Blick von oben auf die Straße Neuer Graben von West nach Ost.
Blick von oben: Die Kanalbaustelle wandert auf der Straße Neuer Graben von West nach Ost.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Mehrere Personen, darunter Oberbürgermeister Kalouti, auf der Baustelle am Neuen Graben
Oberbürgermeister Alexander Kalouti (2.v.l.) bedankte sich beim Ortstermin bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für deren Geduld und Verständnis. Dr. Christian Falk (l.), Technischer Leiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung, beantwortete Fragen rund um das Projekt. Mit dabei waren auch die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin der Innenstadt-West, Iris Bernert-Leushacke, und Hansjörg Stricker, Geschäftsführer der Dortmunder Stricker Holding GmbH & Co. KG.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Ein stehender Bauarbeiter in einem großen Kanalrohr.
Mit einem Gewicht von 12 Tonnen und einem Durchmesser von rund 2,4 Metern gehören die neuen Kanalrohre zu den größten, die die Stadtentwässerung jemals in Dortmund verbaut hat.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Was ist eine Wanderbaustelle?

Die Bauarbeiten erfolgen in Abschnitten und wandern von Westen nach Osten. Der Neue Graben ist in Höhe der Wanderbaustelle jeweils voll gesperrt. Auch die Kanäle in den Seitenstraßen Straßburger Straße, Metzer Straße, Steubenstraße, Roseggerstraße und Haenischstraße erneuert die Stadtentwässerung in offener Bauweise.

Seit Ende Oktober arbeitet DONETZ zusätzlich zum ersten Bauabschnitt bereits zwischen Studtstraße und Einmündung Steubenstraße. In Vorbereitung für den Kanalbau legt DONETZ schon jetzt Versorgungsleitungen um, damit die nachfolgenden Arbeiten zügig fortgeführt werden können.

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Planen & Bauen Neuer Graben

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