Ordnungsamt

Veterinärwesen

Die Arbeitsgruppe für das Veterinärwesen im Ordnungsamt ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen zu folgenden Themen:

Notfälle mit Tieren

In Notfällen erreichen Sie die Veterinärmediziner*innen arbeitstäglich zu den Dienstzeiten unter 0231 50-23970. Außerhalb dieser Dienstzeiten wenden Sie sich bitte an die Leitstelle der Feuerwehr 112 oder den Notruf der Polizei 110 und teilen dort mit, dass das Veterinäramt auch informiert werden soll.

Die Rufnummern 112 oder 110 sollten nur in dringenden Fälle genutzt werden: bei vermuteter Gefährdung von Tierwohl oder unsachgemäßem Umgang mit Tieren. Damit die Veterinärmediziner*innen effizient handeln können, sollten Helfer*innen bei einer Meldung am besten folgende Punkte beachten:

So verhalten Sie sich im Notfall:

1. Dokumentieren Sie den Missstand wenn möglich per Foto oder Video.

2. Schreiben Sie Ihre Beobachtungen genau auf. Wann ist was vorgefallen? Wo ist es passiert? Wer war beteiligt? Gab es Zeug*innen? Seien Sie dabei so konkret wie möglich.

3. Prüfen Sie den Vorfall mit Blick auf das Tierschutzrecht. Nicht ideale Haltungsbedingungen sind beispielsweise kein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat dazu verschiedene PDFs veröffentlicht, die Richtlinien zur artgerechten Tierhaltung zusammenfassen:

Tierschutzrichtlinien auf der Webseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

Wandernde Wölfe in NRW: Wolfssichtung in Dortmund

Alle Wolfsnachweise in NRW finden Sie auf der Website des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW.

Wandernde Wölfe in NRW unterwegs: Wolfsnachweise in Preußisch Oldendorf, Werne, Dortmund, Meinerzhagen, Drolshagen und Telgte

Wolfnachweise in NRW

Stadttauben

Stadttauben sind Nachkommen entflogener Haustauben und – wie diese – Abkömmlinge der Felsentaube. Haustauben haben dem Menschen lange große Dienste erwiesen, sie waren früher eine wichtige Nahrungsquelle und in vergangenen Zeiten oft die einzige Möglichkeit, Nachrichten schnell über eine größere Strecke zu überbringen.

Mittlerweile sind freilebende Abkömmlinge der Haustauben aber häufig für viele Menschen eher ein Ärgernis als eine Freude. Durch ihre hervorragende Anpassungsfähigkeit ziehen sie vor allem in Großstädten im Gegensatz zu anderen Vogelarten ganzjährig Junge auf, wodurch sie sich vielerorts stark vermehren konnten und zum Teil erhebliche Verunreinigungen – vor allem an den Nistplätzen – verursachen. Sie akzeptieren neben herkömmlichem Vogelfutter eine ganze Bandbreite an Futter, auch gerne fortgeworfene Speisereste, wie Brot und Pommes Frites oder von Menschen ausgestreute Getreidekörner, wie Mais, Weizen und Reis. Dieses Futter enthält aber nicht alle für eine Taube wichtigen Nährstoffe, zudem ist das so angebotene Futter auch oft durch Nässe oder Schmutzanhaftungen verdorben. Die Tauben können sich daher durch das allgegenwärtige Futterangebot und die vielen Nistmöglichkeiten sehr stark fortpflanzen, sind aber durch ihre große Anzahl und das mangelhafte Futter auch häufig weniger gesund und leiden daher.

Wie viele andere Großstädte hat sich auch die Stadt Dortmund schon vor einigen Jahren entschieden, durch ein sogenanntes integriertes Konzept eine tiergerechte Lösung sowohl für den Konflikt zwischen manchen Menschen und Tauben als auch für die Gesunderhaltung der Stadttauben zu finden.

Zu diesem Zweck werden Tauben an dafür geeigneten Stellen gezielt mit artgerechtem Futter versorgt. Wenn die Tauben diese Stellen angenommen haben, kann dort eine Fortpflanzungs-kontrolle durch Austausch von Eiern erfolgen und kranke Tauben können eingefangen und behandelt werden. Die Tierschützer*innen, die diese Aufgabe ehrenamtlich ausüben, werden dabei von der Stadt Dortmund durch Bereitstellung von Flächen, Sachmitteln, Beratung und Vermittlung unterstützt.

Um das Ziel einer tiergerechten Lösung des Stadttaubenproblems nicht zu gefährden, ist das Füttern von Stadttauben außerhalb der dafür eingerichteten Stellen nach den Regelungen der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt Dortmund verboten!

Verstöße gegen das Taubenfütterungsverbot können als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße geahndet werden.

Bitte halten Sie sich an dieses Verbot, Sie helfen dadurch den Stadttauben!

Stadt Dortmund - Ordnungsamt - Veterinärwesen

Anschrift und Erreichbarkeit
Anschrift:
Olpe 1
44135 Dortmund

Sprechzeiten nach Terminvereinbarung

Themen

Kontakt

Hier sind Kontaktinformationen der Tierärzt*innen im Veterinärwesen Dortmund aufgelistet, wie z.B. bei Fragen zu Tierschutz, Tierarzneimittel etc.

Aufgaben des Veterinärwesens in Dortmund

Eine Übersicht zu den Aufgaben des Veterinärwesens der Stadt Dortmund

Services

Hier erhalten Sie eine Übersicht zu den Services zum Thema Veterinärwesen des Ordnungsamtes der Stadt Dortmund.

Themen

Hier finden Sie eine Übersicht zu den Themen des Veterinärwesens, mit denen sich das Ordnungsamt der Stadt Dortmund beschäftigt.

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zur Nachricht Tierschutzzentrum stoppt Tiervermittlung zu Weihnachten Tierschutzzentrum stoppt Tiervermittlung zu Weihnachten Mi 13. Dezember 2023
Bild: Stadt Dortmund / Christina Allendorf

Services

Weitere Services
Reiseausweis für Tiere (EU-Heimtierausweis)

Reiseausweis für Tiere ist Pflicht, wenn Sie Ihr Tier in ein nicht EU-Land mitnehmen. Innerhalb der EU ist ein EU-Heimtierausweis nötig. Mehr – hier.

Tiergesundheit

Wir informieren rund um das Thema Tiergesundheit. Kontaktinformationen zur Anzeige einer unsachgemäßen Tierhaltung finden Sie hier.

Tiergesundheitszeugnis

Sie benötigen eine amtstierärztliche Bescheinigung? Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit dem Ordnungsamt - Veterinärwesen. Kontaktdetails – hier.

Tierschlachtungsmeldung und -genehmigung

Wir informieren Sie zu den Vorgaben im Rahmen der Tierschlachtungsmeldung und -genehmigung. Kontaktdaten von Veterinäramt & amtl. Tierarzt – hier.

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Tiertransporte

Das Veterinäramt bittet Sie um Kontaktaufnahme vor Beantragung bzw. Ausfüllen von Antragsformularen, wenn Sie Tiertransporte planen. Mehr – hier.

Verbringen von Equiden

Für Tiere im Reiseverkehr benötigen Sie einen EU-Heimtierausweis und bei Reisen außerhalb der EU ein amtliches Gesundheitszertifikat. Mehr erfahren.

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