Dortmund überrascht. Dich.
Kinder schreiben in der Schule

Regionales Bildungsbüro

Bild: Lutz Kampert

Schulen im Team – Übergänge gemeinsam gestalten

Logo Schulen im Team Uebergänge gemeinsam gestalten

Netzwerke bilden – das ist die Idee und Aufforderung von „Schulen im Team“ mit dem Ziel der fachbezogenen Weiterentwicklung von Schule und Unterricht. Die Stadt Dortmund beteiligt sich seit 2009 mit unterschiedlichen Schulnetzwerken und Schwerpunktsetzungen an „Schulen im Team“. 2015 wechselte die Trägerschaft des Projektes von der Stiftung Mercator zu RuhrFutur.

Ziel der aktuellen Projektphase ist die nachhaltige kommunale Verankerung der Netzwerkarbeit. In den drei Dortmunder Netzwerkwerken (NW 11 Bildungsnetzwerk, NW 12 Anschlussfähigkeit in der Nordstadt sichern – Gemeinsam(e) methodische Grundlagen schaffen und NW 13 Durchgängige Sprachbildung) steht das Thema „Übergänge gestalten“ im Mittelpunkt.

Zu den Kernstücken der Netzwerkarbeit in Mengede und der Nordstadt gehören gemeinsame, schulformübergreifende Informationsveranstaltungen für Eltern zum Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule, eine abgestimmte, transparente Terminplanung, ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch (mit wechselseitigen Hospitationen) sowie die Arbeit am „Dortmunder Bildungspass“ – ein von den Schulen gemeinsam entwickeltes Instrument für den Übergang von Klasse 4 nach Klasse 5.

Der Dortmunder Bildungspass

Zum Schuljahr 2015/16 wurde der Bildungspass im Stadtbezirk Mengede an allen Grundschulen im dritten Jahrgang eingeführt. Seit dem Schuljahr 2016/17 wird der von den Nordstadtschulen weiterentwickelte Bildungspass in allen Grundschulen in der Nordstadt eingesetzt. Seit dem Schuljahr 2017/18 arbeiten vier Schulen des Sprachbildungsnetzwerkes ebenfalls mit dem Bildungspass. Als Erläuterung zum Bildungspass wurde parallel ein kleines Handbuch mit einer Beschreibung der Methoden verfasst.

Im Bildungspass dokumentieren die Schülerinnen und Schüler von Klasse 3 bis Klasse 6 ihre fachbezogenen Lernwege und Lernerfolge und ihre Methodenerfahrung. Weiterhin reflektieren sie ihr selbstständiges Arbeiten und das Arbeiten im Team. Der Bildungspass bildet wie ein Portfolio Dokumente ab, die verdeutlichen, was und wie gelernt und gearbeitet wurde. Die ausgewählten Methoden wurden von Grundschullehrkräften in Abstimmung mit den weiterführenden Schulen als besonders relevant im Übergang identifiziert und festgelegt. Sie sind für alle Schülerinnen und Schüler im Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule verbindlich, so dass am Ende der Grundschulzeit, alle Nordstadtkinder die ausgewählten Methoden anwenden können.

Dieses Wissen können die weiterführenden Schulen nutzen. Damit ist der Bildungspass ein wichtiger Schritt zur Anschlussfähigkeit.

Im Sommer 2018 endet die durch die RuhrFutur GmbH und das Schulministerium geförderte und begleitete Projektphase. Die Dortmunder Netzwerke werden ihre gemeinsame Arbeit über diesen Zeitraum hinaus fortsetzen.

(Stadt Dortmund), Stiftung Mercator (bis 2015), Institut für Schulentwicklungsforschung (bis 2015), Schulministerium NRW, RuhrFutur

Schulen im Team - Gesamtprojekt

Schulische Vernetzung hat in Dortmund seit 2009 Tradition. Das Projekt ist insgesamt überregional verankert und gliedert sich in vier Projektphasen.

  • Erste Phase: Schulen im Team – Unterricht gemeinsam entwickeln (2007-2011)
    Das Vernetzungsprojekt startete unter der Projektleitung des Instituts für Schulentwicklungsforschung in den Kommunen Duisburg und Essen. Weitere Projektpartner waren die Stiftung Mercator und das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW.
  • Zweite Phase: Schulen im Team – Unterricht gemeinsam entwickeln (2009-2014)
    Nach dem erfolgreichen Start des Projektes entwickelte sich schnell die Idee, das Projekt auf die Kommune Dortmund auszuweiten. Hier hat jedoch seit Beginn das Regionale Bildungsbüro die Projektleitung und Ressourcenverantwortung inne. Das Institut für Schulentwicklungsforschung, die Stiftung Mercator und das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW fungierten als Projektpartner.
    Das Projekt stieß von Anfang an auf sehr große Resonanz in der Dortmunder Schullandschaft: über 100 Lehrerinnen und Lehrer aus 44 Schulen aller allgemeinbildenden Schulformen arbeiteten in neun Netzwerken daran, gemeinsam den (Fach)unterricht weiter zu entwickeln.
  • Dritte Phase: Schulen im Team – Übergänge gemeinsam gestalten (2011-2015)
    In dieser Phase weitete sich das Projekt - neben Dortmund - auf sieben weitere Ruhrgebietsstädte aus. Darüber hinaus verschob sich der inhaltliche Fokus auf die Verbesserung des Übergangs von der Grundschule zur weiterführenden Schule. In Dortmund arbeiteten fünf Netzwerke an diesem Thema.
  • Vierte Phase Schulen im Team – Übergänge gemeinsam gestalten (seit 2015)
    In der aktuellen Phase des Projektes steht die Verstetigung und Verankerung des bisher Erarbeiteten im Vordergrund. Die Kommunen leiten das Projekt weiterhin vor Ort, jedoch geht die Trägerschaft von den bisherigen Projektpartnern (Institut für Schulentwicklungsforschung, Stiftung Mercator, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW) auf die RuhrFutur gGmbH über.

Kontakt

Stadt Dortmund - Regionales BildungsbüroDr. Anne MautheFachberaterin

Anne Mauthe
44137 Dortmund
Dortmunder Bildungskommission, Diesterweg-Stipendium, Schulen im Team

Stadt Dortmund - Regionales BildungsbüroChristiane Mika

Projektpartner

Regionales Bildungsbüro