Dortmund überrascht. Dich.
Gespräch zwischen zwei Erwachsenen und einem Jugendlichen

Regionales Bildungsbüro

Bild: Joe Kramer

Berufs- und Studienorientierung

Der Dortmunder Berufswahlpass

Mit dem Dortmunder Berufswahlpass können Jugendliche ihre Stärken entdecken, sich auf Praktika vorbereiten, ihre Anschlussmöglichkeiten nach der Sekundarstufe I herausfinden und ihre Beratungsgespräche zum Thema "Berufsorientierung" dokumentieren. Die Schulen teilen ihn zu Beginn des achten Schuljahres an die Schülerinnen und Schüler aus.

Zum Schuljahr 2017/18 wurde der Berufswahlpass vom Regionalen Bildungsbüro komplett überarbeitet und aktualisiert.  mehr…

Potenzialanalysen

Im 8. Jahrgang liefert eine stärken- und handlungsorientierte Potenzialanalyse den Jugendlichen zu Beginn des Berufsorientierungsprozesses eine erste fundierte Einschätzung ihrer personalen, sozialen, methodischen und fachlichen Potenziale.  mehr…

Berufsfelderkundungen

Einblicke in Berufsfelder sind für Schülerinnen und Schüler eine gute Möglichkeit, Betriebe und Berufe ganz praktisch kennenzulernen und eine Vorstellung zu entwickeln, welcher Beruf und welche Ausbildung oder welches Studium zu ihnen passen kann.  mehr…

Praktika

In Dortmund finden an allen allgemeinbildenden Schulen Betriebspraktika für Schülerinnen und Schüler statt. Im 9. oder 10. Jahrgang, absolvieren die Jugendlichen zwei- bis dreiwöchige Praktika in Betrieben.

Die Praktika werden in der Schule vor- und nachbereitet und durch die Lehrerinnen und Lehrer begleitet.

Die Ergebnisse der Potenzialanalyse und der Berufsfelderkundungen fließen in eine zielgerichtete Auswahl des Praktikumsplatzes ein. Die Auswertung und Dokumentation erfolgt über den Dortmunder Berufswahlpass.

In der Sekundarstufe II besteht darüber hinaus für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein duales Orientierungspraktikum zu absolvieren. Dieses ermöglicht exemplarische Einblicke sowohl in einen Studiengang als auch in die entsprechende berufliche Praxis.

Die Schülerinnen und Schüler

  • lernen die betriebliche Praxis und berufliche Tätigkeiten kennen;
  • setzen sich mit ihren eigenen Wünschen und Fähigkeiten und den betrieblichen Anforderungen auseinander;
  • kommen so zu einer realistischen Einschätzung der Anforderungen in Beruf und Betrieb;
  • haben so die Chance, ihre beruflichen Vorstellungen noch einmal zu überprüfen.

An einigen Schulen werden darüber hinaus Schnupperpraktika (in der Regel in Klasse 8) oder Langzeitpraktika, die einmal wöchentlich stattfinden, (Klasse 9 oder 10) angeboten.

Informationen zum Schülerbetriebspraktikum [pdf, 65 kB]

Praxiskurse

Praxiskurse sind vertiefende Berufsorientierungsangebote für Jugendliche in Klasse 9 oder 10, die im Prozess ihrer Berufsorientierung eine besondere Unterstützung benötigen.  mehr…

Kein Abschluss ohne Anschluss-Kompakt

Das Landesprogramm "Kein Abschluss ohne Anschluss-Kompakt" (KAoA-Kompakt), richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklassen, an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus Sprachfördergruppen in die 10. Klasse kommen, sowie in Jahrgangsstufe 10 zugezogene Schüler, die noch keine Erstberufsorientierung durchlaufen haben, wie zum Beispiel Schülerinnen und Schüler aus anderen Bundesländern.  mehr…

Übergangsgestaltung/Zukunftsgespräch

In der Vorabgangsklasse bilanzieren die Schülerinnen und Schüler ihren bisherigen Berufs-und Studienorientierungsprozess und entwickeln eine Anschlussperspektive. In einem Zukunftsgespräch gemeinsam mit den beteiligten Akteuren werden die nächsten Schritte zur Realisierung besprochen und in einer Anschlussvereinbarung festgehalten.

Regelmäßige Beratungsgespräche in der Schule ab dem 8. Jahrgang sollen den Schülerinnen und Schülern bei der Selbstreflexion helfen und die individuelle Gestaltung des Berufs- und Studienwahlprozesses fördern.

Ziel dieses Prozesses ist, dass die Jugendlichen in der Lage sind, eine realistische und konkrete Entscheidung zu ihrem Übergang in eine Ausbildung oder ein Studium zu treffen.

In einem Zukunftsgespräch reflektiert der Jugendliche gemeinsam mit Lehrkräften, Berufsberatern, Berufseinstiegsbegleitern und Eltern seinen bisherigen Berufs- und Studienorientierungsprozess. Eine Anschlussvereinbarung dokumentiert individuell Entscheidungen und/oder die nächsten Schritte in Richtung Übergang sowie die Begleitung der Jugendlichen dabei.

Berufs- und Studienorientierung am Berufskolleg

Die Berufs- und Studienorientierung ist nach dem Besuch der Sekundarstufe I noch nicht abgeschlossen und wird am Berufskolleg fortgesetzt. Im Arbeitskreis der Studien- und Berufswahlkoordinator/-innen der acht städtischen Berufskollegs wird gemeinsam mit der kommunalen Koordinierung ein Konzept zur Berufsorientierung für die Bildungsgänge Ausbildungsvorbereitung sowie Berufsfachschule Typ 1 und 2 entwickelt.

Die Expertise und vielfältigen Erfahrungen der Fachkräfte wie auch die verschiedenen Materialien werden in dem Arbeitskreis gebündelt und zu einem berufskollegübergreifenden Konzept weiterentwickelt. Dafür werden Standards im Berufsorientierungsprozess festgelegt und innerschulische sowie außerschulische Netzwerkstrukturen auf- bzw. ausgebaut. Ziel ist es, bedarfsgerechte Angebote und Umsetzungshilfen zu erarbeiten und die Schülerinnen und Schüler im Übergang vom Berufskolleg in die Arbeitswelt zu unterstützen. Die Maßnahmen zur Berufsorientierung sollen die jungen Menschen in die Lage versetzen, eine reflektierte Entscheidung in Bezug auf ihre Berufswahl treffen zu können. Dadurch sollen Ausbildungsabbrüche vermieden werden.

Anschlüsse sichern nach der gymnasialen Oberstufe

Das Handlungsfeld "Anschlüsse sichern nach der gymnasialen Oberstufe" hat es sich zum Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II bestmöglich auf den Übergang in ein Studium, ein duales Studium oder in eine duale Ausbildung vorzubereiten.  mehr…

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