Dortmund überrascht. Dich.
Mathematik-Gebäude der Technischen Universität

Hombruch

Bild: Dagny E. Klemm

Leben in Hombruch

Barop, Bittermark, Brünninghausen, Eichlinghofen, Großholthausen, Hombruch, Kirchhörde, Kleinholthausen, Kruckel, Löttringhausen, Lücklemberg, Menglinghausen, Persebeck, Renninghausen, Salingen, Schanze, Schnee, Schönau

Allee im Rombergpark

Der Rombergpark bietet viele botanische Besonderheiten und Pflanzen aus fernen Ländern.
Bild: Doris Tews

Der Stadtbezirk Hombruch ist mit knapp 35 Quadratkilometern und einer Bevölkerungszahl von rund 56.900 Menschen sowohl flächen- als auch bevölkerungsmäßig einer der größten Dortmunder Stadtbezirke. Ausgedehnte hügelige Waldgebiete, viele landwirtschaftlich genutzte Flächen und ein gepflegtes Wohnumfeld prägen ihn in weiten Teilen.

Ein besonders attraktiver Anziehungspunkt für Gäste aus nah und fern sind der Zoo und der Botanische Garten Rombergpark : Rund 230 heimische und exotische Tierarten mit über 1.500 Tieren tummeln sich auf der 28 ha großen bewaldeten Parklandschaft des Zoos. Zu den besonderen Attraktionen zählen das Regenwaldhaus, das Tropen-, Tamandua- und Otternhaus sowie das großzügige Giraffengehege. Das Amazonashaus, ein riesiger Glasbau mit drei Ebenen, vermittelt die tropische Welt des südamerikanischen Regenwaldes.

Humboldtpinguine

Der Zoo Dortmund zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen in Dortmund und der Region. Etwa 1.500 Tiere in 230 Arten leben im Dortmunder Zoo.
Bild: Jennifer Beckmann

Der 65 ha große Botanische Garten Rombergpark bietet bei seinen 400 Pflanzenarten viele botanische Besonderheiten und ist immer einen Besuch wert. Im Wesentlichen beinhaltet die Sammlung Gehölze und wird daher auch Arboretum genannt. Mit den Arboreten erlangte der Botanische Garten Rombergpark weltweite Anerkennung. Sehenswert sind auch die alte Lindenallee, der Heilkräutergarten, die weltweit größte künstliche Moor-Heide-Landschaft, die eisenhaltigen Quellen und der Lehrbienenstand. Nicht zu vergessen das Torhaus Rombergpark – Garant für romantische Trauungen.

Quer durch den Park zieht sich ein Skulpturenweg mit neun Stationen. Seine überlebensgroßen Figuren ermöglichen durch Kletterseile, Klanginstrumente und Begehbarkeit sinnliche Erfahrungen.

Attraktives Zentrum des Bezirks ist der Ortsteil Hombruch mit seiner schönen Fußgängerzone rund um den Marktplatz und die Harkortstraße. Auf die Vielzahl der unterschiedlichsten Einkaufsmöglichkeiten wäre manch eine Kleinstadt stolz. Besonders beliebt sind die Wochenmärkte, die immer mittwochs und samstags stattfinden. Da verwundert es nicht, dass Hombruch in der Käufergunst gleich nach der Dortmunder Innenstadt rangiert.

Weitere 17 Ortsteile von Schönau im Norden bis Schnee im Süden, von Salingen im Westen bis Lücklemberg im Osten gruppieren sich um die Hombrucher City.

Neben Resten historischer Ortskerne finden sich dort zum Teil auch kleinere Nebenzentren mit guter Infrastruktur. Mit acht Grundschulen, einer Realschule, einem Gymnasium, einer Gesamtschule und der Rudolf-Steiner-Schule ist der Stadtbezirk auch im schulischen Bereich gut aufgestellt. Mit dem Naturbad Froschloch konnte 2010 ein Bad der Extraklasse eröffnet werden. Anziehungspunkt für Gäste – auch aus der weiteren Umgebung.

Hochbahn

Die H-Bahn verbindet die beiden Campus-Teile der Technischen Universität Dortmund.
Bild: Jürgen Huhn / TU Dortmund

Entwicklung auf Steinkohlenbergbau und Eisenindustrie zurückzuführen

Die Entwicklung Hombruchs ist auf den Steinkohlenbergbau und die Eisenindustrie zurückzuführen. Bergbau betrieb vor allem die Familie von Romberg. Bei der Eisenindustrie ist besonders der Industriepionier Friedrich Harkort zu nennen. Große Bedeutung hatte auch die 1847/1848 eingeweihte "Bergisch-Märkische Bahn". Hombruch wurde damit zu einer der frühen industriellen Keimzellen des Ruhrgebietes.

An bekannte Bergbauzechen und deren Standorte erinnern viele Straßennamen, wie zum Beispiel die Gotthelfstraße, die Wiendahlsbank, die Luisenschachtstraße, Am Sturmwald und der Henriettenweg. Auch der Name der Werkstätten Gottessegen ist darauf zurückzuführen.

Mit der Technischen Universität Dortmund und ihren 32.800 Studierenden in 16 Fakultäten, zahlreichen Forschungseinrichtungen sowie dem TechnologieParkDortmund mit seinem hohen Innovationspotenzial nimmt der Stadtbezirk eine herausragende Stellung als Forschungs- und Entwicklungsstandort innerhalb der Gesamtstadt Dortmund ein. Dort verkehrt mit der H-Bahn auch ein für das Ruhrgebiet einzigartiges Verkehrsmittel. Führerlos und vollautomatisch verbindet sie die beiden Teile der Technischen Universität.

Der neue Campus der Wirtschaftsfachschulen für Hotellerie und Gastronomie (WIHOGA) wurde Anfang 2007 nicht weit vom alten Standort, dem Rombergpark gegenüber, bezogen. Die WIHOGA Dortmund ist die modernste und größte Hotelfachschule Deutschlands.

Somit versteht sich der Stadtbezirk DO-Hombruch ganz selbstverständlich als städtisch und ländlich geprägt zugleich. Ein Stadtbezirk, der auf seine historischen Wurzeln stolz ist und der Zukunft offen gegenübersteht.

Zahlen, Daten, Fakten

Fläche: 3.500 ha
Einwohner: 56.855 (31. Mai 2015)