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Mittwoch, 5. Oktober 2022

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Dortmunder Momente

Das IFFF Dortmund+Köln wurde in Berlin mit dem DEFA-Programmpreis 2022 ausgezeichnet

Am Freitag, 30. September, wurden in Berlin die Programmpreise der DEFA-Stiftung vergeben. Damit wurde die kuratorische Arbeit des IFFF Dortmund+Köln (Internationale Frauen Film Fest Dortmund + Köln) gewürdigt, besonders die kontinuierliche Auseinandersetzung mit Filmen von ostdeutschen Regisseurinnen der DDR und der Nachwendezeit. "Wer genauer fragt, wird fündig... Der Kuratorin Betty Schiel und der Festivaldirektorin Maxa Zoller ist es gelungen, Filmemacherinnen dreier Generationen mit ostdeutscher Biografie erstmals zusammenzubringen und zusammenzudenken.... Mit ihrem offenen Blick suchen sie eher das Gemeinsame als das Trennende....In diesem Sinne hätten sich viele das Zusammentreffen von Ost und West schon 1990 gewünscht....Ich bitte darum – bleibt neugierig." (Laudatio: Cornelia Klauß, Akademie der Künste Berlin). Der mit 5.000 Euro dotierte Preis gilt ausdrücklich dem Fokus-Programm des IFFF Dortmund+Köln 2020 "Nach der Wende 1990|2020" und der daraus resultierenden Publikation "Was wir filmten - Filme von ostdeutschen Regisseurinnen nach 1990" (Bertz+Fischer 2021). Der Preis kommt, wie Festivalleiterin Dr. Maxa Zoller (Foto) bei der Preisverleihung sagte, "im richtigen Augenblick, er hätte besser nicht sein können. Der Preis wird wirklich in die inhaltliche Arbeit gehen, die wir in diesen global schwierigen Zeiten – vor allem auch was den Feminismus angeht – sicher bewerkstelligen werden."

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): DEFA-Stiftung/André Wagenzik

Auf dem Gruppenfoto sind die 20 Besten der Stadtmeisterschaft zu sehen. Mit dabei: Künstler "Friedhelm" Susok (mit Hut), Simone Börste und Sascha Schlusemann von der Polizei, sowie Bürgermeister Norbert Schilff.

Zum zweiten Mal in Folge am Veranstaltungsort Big Tipi wurden die diesjährigen "Meisterinnen und Meister auf dem Fahrrad" gekürt. Am Wettbewerb, der von ADFC, Polizei und Stadt Dortmund organisiert wird und im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms NRW läuft, haben die Dortmunder Grund- und Förderschulen und einige 5. Jahrgänge der weiterführenden Schulen mit über 4.000 Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren mitgemacht. Im Zuge eines Ausscheidungsverfahrens im Fahrradgeschicklichkeitsfahren wurden die 20 Besten ermittelt und zur Preisverleihung in den Fredenbaumpark eingeladen. Gemeinsam überreichten Dortmunds Bürgermeister Norbert Schilff, der Dortmunder ADFC-Vorsitzende Werner Blanke und "Friedhelm" die Urkunden und die 20 Preise im Big Tipi an die Kinder. Als 1. Preis gab es ein Fahrrad für den Sieger Philip Meyer zum Alten Borgloh. Den 2. Platz hat Alisha Kupny gemacht, Platz 3 ging an Jona Otten. Alle 20 Besten konnten sich praktische und hochwertige Preise rund ums Thema Radfahren aussuchen: Fahrradhelme, Fahrradtaschen, Schlösser, Beleuchtungskörper und vieles mehr.

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Preisträger Fabian Angelo Tavernise (links) und Simon Rühlmann.

Die jungen Musiker Fabian Angelo Tavernise (Klavier) und Simon Rühlmann (Klarinette) waren erneut erfolgreich: Nachdem das Duo bereits in diesem Jahr bereits den ersten Platz im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" gemacht hatten, wurden sie nun bei "WESPE", dem Wochenende der Sonderpreise, mit dem Sonderpreis der Harald-Genzmer-Stiftung in der Kategorie "Beste Interpretation eines Werks der Klassischen Moderne" ausgezeichnet. Sie führten Werke von Alban Berg (4 Stücke für Klarinette und Klavier op. 5) und Bohuslav Martinū (Sonatina für Klarinette und Klavier H 356) auf. Die Musikschule Dortmund freut sich sehr über den Erfolg der beiden und gratuliert herzlich. Fabian Angelo Tavernise (18) war langjähriger Schüler an der Musikschule Dortmund und ist Mitglied des DOJO Dortmunder Jugend Orchesters der Musikschule Dortmund. Am IFF, dem Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover lernte er als Schüler von Prof. Martin Brauß seinen Klarinettenpartner Simon Rühlmann (16) kennen, mit dem er nach ersten Preisen beim Regionalwettbewerb Jugend musiziert in Dortmund, beim Landeswettbewerb in Detmold und beim Bundeswettbewerb in Oldenburg nun mit dem WESPE-Sonderpreis eine weitere Auszeichnung erhielt. Simon Rühlmann ist Schüler von Matthias Maurer.

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Oliver Schaper