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Café lädt zum Genuss am Friedensplatz

Ein langjähriger Leerstand im Herzen der City gehört der Vergangenheit an: Mithilfe des Anmietungs-Fonds des Citymanagements startet das „Café am Friedensplatz“ und schließt so die Lücke zwischen zwei etablierten Gastronomien.

Wo früher eine Eisdiele war, gab es in den vergangenen Jahren nur verklebte Fenster. Künftig aber soll Kaffeeduft die Kundschaft anlocken: Mit dem Versprechen auf aromatische Bohnen und stets frische Backwaren geht das „Café am Friedensplatz“ ins Rennen – dank Anmietungs-Fonds zunächst mit verminderten Mietkosten. „Guter Kaffee ist unsere Berufung“, fasst Inhaber Daryousch Mollaie die Philosophie zusammen. „Wir beziehen unsere Bohnen aus einer kleinen, nachhaltigen Rösterei und servieren unsere Kaffeespezialitäten mit viel Liebe zum Detail.“

Genusspausen bringen Leben an den Friedensplatz

Bild: Stadt Dortmund
Eine Gruppe steht in einem Café, was noch ausgebaut wird.
Citymanager Tilmann Insinger, Daryousch Mollaie, Inhaber des Cafés am Friedensplatz, und Matthäus Ziegler als Vertreter der Immobilieneigentümerin der Dortmunder Olympia Gruppe.
Bild: Stadt Dortmund

Der Start auf der 180 Quadratmeter großen Fläche plus geplanter Außengastronomie ist für die erste Julihälfte geplant. Geöffnet sein soll das Café jeweils montags bis sonntags von 9 bis 21 Uhr.

„Mit dem neuen Angebot ist die Gastrozeile am Friedensplatz endlich wieder komplett und um ein Café bereichert“, sagt Citymanager Tilmann Insinger. „Das bringt vor allem tagsüber zusätzliches Leben in das Herz der City. Eine echte Genusspause an Dortmunds repräsentativstem Platz ist ein attraktives Angebot für viele, die in der City arbeiten oder zu Besuch sind. Ich bin sehr froh, dass wir im guten Zusammenspiel mit dem Dortmunder Eigentümer diese Lücke schließen und den langjährigen Leerstand beenden konnten.“

Auch der Eigentümer der Immobilie ist von den neuen Mietern überzeugt. „Dem Friedensplatz hat ein Café gefehlt“, sagt Ernst Claußmeyer, Gründer und Geschäftsführer der Olympia Gruppe. „Wir geben dem Konzept gern Starthilfe, indem wir zu Beginn auf einen Teil der Mieteinnahmen verzichten. Denn wir sind zuversichtlich, dass das Angebot sich halten und unsere Investition sich langfristig lohnen wird.“ Um die Räume für die neue Mieterschaft herzurichten, hat das Unternehmen auch den Zuschuss der Umbauförderung aus dem Anmietungs-Fonds genutzt.

Bewerbungen für Anmietungs-Fonds sind noch möglich

Die Mietförderung des Anmietungs-Fonds für die City funktioniert so: Ein Eigentümer vermietet sein leerstehendes Erdgeschoss-Ladenlokal für 70 Prozent der letzten Miete an die Stadt. Die vermietet es für nur 20 Prozent der Altmiete weiter an neue Nutzerinnen bzw. Nutzer. Die Differenz stemmt sie mithilfe des Förderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Zusammenführung der Nutzungsideen mit den Ladenlokalen übernimmt das Citymanagement . Mietverträge kommen erst zustande, wenn eine geeignete Kombination gefunden wurde.

Wer eigene Ideen für neue Angebote hat, die die City beleben, oder ein Ladenlokal vermieten möchte, meldet sich beim Citymanagement und zögert am besten nicht. Denn alle jetzt noch startenden Förderungen des Anmietungs-Fonds enden wegen des auslaufenden Landesförderprogramms zum 31. Dezember 2027. Je früher der Mietvertrag für ein Objekt beginnt, desto mehr Förderung fließt also letzten Endes.

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Förderungen Wirtschaft City

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