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Theater Dortmund

Das Theater Dortmund startet in die neue Spielzeit 2026/27: Große Stoffe, neue Orte, neue Perspektiven

Von Wagner bis Science-Fiction, von Dracula bis Mozart: Die Dortmunder Bühnen sind in die Spielzeit 2026/27 gestartet. Neue Spielorte, große Klassiker und aktuelle Themen bringen Oper, Schauspiel, Ballett und Philharmoniker noch näher an die Stadt.

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OB Alexander Kalouti zum Theaterstart in die neue Spielzeit.

Das Programm kann sich sehen lassen, nach dem Auftakt der Oper in Bayreuth mit „Brünnhilde brennt“ am 2. August geht es in Dortmund jetzt Schlag auf Schlag: Am 13. September lädt das Theater zum Theaterfest rund um Opernhaus und Opernvorplatz ein. Ab 12 Uhr gibt es Einblicke, Begegnungen und Programm für Neugierige und Theaterfreund*innen. Um 18 Uhr folgt die große „Bühnenzauber“-Gala mit Beiträgen aller Sparten.

Oberbürgermeister und Kulturdezernent Alexander Kalouti begrüßte zum Spielzeitstart alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters und wünschte Ihnen eine erfolgreiche neue Spielzeit. „Das Theater Dortmund ist ein Theater, das bundesweit und international große Aufmerksamkeit erzeugt hat in den letzten Jahren. Wir haben hier ein ungemein internationales, aber auch kreatives Potenzial, das für unsere Stadt arbeitet und die Menschen in unserer Stadt erfreut. Von daher kann ich alle Dortmunderinnen und Dortmunder nur ermutigen: Gehen sie ins Theater und lassen Sie zu, dass sich Welten erweitern!“

Oper: Von Wagner bis „Titanic“

Die Oper eröffnet ihre Dortmunder Saison am 19. September mit dem Musical „Rebecca“ in der Regie von Gil Mehmert. Die exklusiv erteilte Lizenz der Vereinigten Bühnen Wien unterstreicht die künstlerische Bandbreite des Hauses. Danach folgen unter anderem die Verismo-Doppelpremiere „Cavalleria rusticana / Gianni Schicchi“, „Hänsel und Gretel und das Geheimnis der Knusperhexe“ sowie in der zweiten Saisonhälfte das Festival Wagner-Kosmos mit „Guercœur (Kriegsherz)“ und „Tannhäuser“. Bei „Alle Neune – Die Götz Alsmann-Show“ begrüßt Götz Alsmann in jeder Vorstellung einen anderen Stargast. Die Junge Oper richtet sich mit Angeboten an verschiedene Altersgruppen. Zum Saisonabschluss vereinen OpernKids, OpernYoungsters, YoungSymphonics und die Bürger*innenOper ihre Kräfte für „Titanic – The Musical“.

Kinder- und Jugendtheater: Große Fragen für junges Publikum

Auch das Kinder- und Jugendtheater Dortmund (KJT) startet mit neuen Perspektiven in die Saison. Den Auftakt macht am 4. September Milan Gathers „Oma Monika – was war?“ für Menschen ab acht Jahren. Das Stück erzählt humorvoll und empathisch von Erinnerung, Verlust und dem Umgang mit beginnender Demenz. Weitere Produktionen sind unter anderem „Hänsel und Gretel“ ab sechs Jahren, „Die Odyssee“ ab zehn Jahren und „Miau.“ ab acht Jahren. Das multimediale Projekt „Oh, schöne neue Welt“ entsteht im Rahmen der IGA 2027 auf der Kokerei Hansa.

Mit „Superkraft: Migrakind!“ und dem Jugendclub bringt das KJT außerdem junge Menschen selbst auf die Bühne. Mehrsprachigkeit, Identität und unterschiedliche Lebensrealitäten werden dabei zu Themen des gemeinsamen Theaters.

Ballett: Weltliteratur in Bewegung

Bild: Theater Dortmund
OB Kalouti auf der Bühne des Opernhauses
OB Kalouti auf der Bühne des Opernhauses: „Wir haben hier ein ungemein internationales, aber auch kreatives Potenzial, das für unsere Stadt arbeitet und die Menschen in unserer Stadt erfreut."
Bild: Theater Dortmund

Das Ballett Dortmund und das NRW Juniorballett übersetzen große Literatur in Tanz. Die Premieren „Dracula“, „Faust“ und „Der kleine Prinz“ erzählen von Liebe, Freiheit, Angst und Menschlichkeit. Für die Choreografien stehen Annabelle Lopez Ochoa, Edward Clug und Krzysztof Pastor. Zuvor lädt das Ballett am 26. September um 19.30 Uhr und am 27. September um 18 Uhr zur 43. Internationalen Ballettgala ins Opernhaus ein. Zurück kehren „Frida“ und „Tribute to Mozart“. Das NRW Juniorballett setzt künftig ausschließlich auf Europa- oder Weltpremieren und kooperiert neu mit dem Theater Bonn. Das ausgebaute Health Center und die Zusammenarbeit mit dem BVB stärken zudem Prävention und Gesundheitsförderung.

Schauspiel zieht in die Stadt

Das Schauspiel Dortmund nutzt die Übergangszeit für neue Spielorte und Formen. Fünf Premieren, zwei Wiederaufnahmen und ein erweitertes Rahmenprogramm verteilen sich auf drei Orte. Den Auftakt macht am 20. September Einar Schleefs „Salome“ im Studio des Schauspielhauses. Die Inszenierung von Madita Scülfort erzählt den bekannten Stoff aus der Perspektive von Herodias. Im November folgt auf der Kokerei Hansa Bertolt Brechts „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ in der Regie von Ariane Kareev. Bereits im Oktober kehrt Julia Wisserts „Dreigroschenoper“ ins Salzlager zurück. Mit „Theater für Viele“ entwickelt das Schauspiel außerdem seine inklusive Theaterpraxis weiter. Im Sommer 2027 folgt gemeinsam mit der IGA 2027 Shakespeares „Sommernachtstraum“ als Performance in der Ausstellungslandschaft.

Philharmoniker: „Momentum“ für die Musik

Bild: Jens Stachowitz
Philharmoniker im Konzerthaus
Das 1. Philharmonische Konzert am 29. September um 19.30 Uhr im Konzerthaus Dortmund eröffnet die Konzertreihe.
Bild: Jens Stachowitz

Die Dortmunder Philharmoniker stellen ihre Spielzeit unter das Motto „Momentum“. Das Orchester will Musik noch stärker mit der Stadt, ihrem Publikum und aktuellen Themen verbinden. Das 1. Philharmonische Konzert am 29. September um 19.30 Uhr im Konzerthaus Dortmund eröffnet die Konzertreihe. Als Featured Composer & Creative Partner bringt der Gegenwartskomponist Matthew Aucoin eigene Werke ein und setzt sich im neuen Deep-Dive-Format mit Dortmunder Themen auseinander.

Theater trifft digitale Zukunft

Die Akademie für Theater und Digitalität untersucht, wie sich Theater und Technologie verändern. Im dreijährigen Projekt „[Who] Rules To Encounter“ erforschen Künstlerinnen, Künstler, Tänzerinnen, Tänzer, Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und inklusive Gruppen Begegnungen mit humanoiden Robotern. Im europäischen Projekt „EXCENTRIC“ arbeitet die Akademie gemeinsam mit den Dortmunder Philharmonikern daran, Publikum stärker in Aufführungen einzubeziehen. KI und Publikumsdaten werden dabei nicht nur analysiert, sondern als künstlerisches Material genutzt.

Bild: Theater Dortmund
OB Kalouti mit der Belegschaft des Theaters des Theaters Dortmund.
OB Kalouti mit der Belegschaft des Theaters des Theaters Dortmund.
Bild: Theater Dortmund

Schlagwörter

Kinder- und Jugendtheater Schauspiel Oper & Operette

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