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greenhouse.ruhr zeichnet die besten Gründungsideen 2026 aus

Drei Teams gewinnen beim Dortmunder Gründungsstipendium insgesamt 24.000 Euro. Ihre Ideen reichen von KI-gestütztem Training für internationale Pflegekräfte über nachhaltige Dämmstoffe bis zu digitalem Engagement für junge Menschen.

Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund/ Andreas Buck
Die glücklichen Gewinner*innen des greenhouse.ruhr Stipendienprogramms.
Die glücklichen Gewinner*innen des greenhouse.ruhr Stipendienprogramms.
Bild: Wirtschaftsförderung Dortmund/ Andreas Buck

Acht Gründungsteams, acht innovative Ideen und drei Gewinner: Beim Abschlussevent des greenhouse.ruhr Stipendienprogramms hat eine Fachjury die besten Geschäftsideen des Jahrgangs 2026 ausgezeichnet. Die Teams haben ihre Konzepte in den vergangenen Monaten mit Unterstützung von Coaches und weiteren Fachleuten weiterentwickelt. Die Preisverleihung fand am Freitag (9. Oktober) im Restaurant „nansen“ im Dortmunder Hafen statt.

10.000 Euro für digitales Training in der Pflege

Den ersten Platz und 10.000 Euro Preisgeld gewann Kant Digital. Das Team entwickelt ein KI-gestütztes Training mit Extended Reality (XR). Damit sollen internationale Pflegekräfte schneller und besser in Kliniken und Pflegeeinrichtungen ankommen und sich in ihre Arbeitsabläufe integrieren können.

Über 8.000 Euro für den zweiten Platz freute sich Cut4all. Das Team verarbeitet abgeschnittene Haare aus Friseursalons zu nachhaltigen Akustik-Dämmstoffen. So will es vermeintlichen Abfall sinnvoll nutzen und die Kreislaufwirtschaft vor Ort stärken.

Den dritten Platz und 6.000 Euro Preisgeld belegte Forward. Das Team entwickelt eine digitale Plattform, die junge Menschen mit gemeinwohlorientierten Organisationen in ihrer Umgebung zusammenbringt. Sie soll dazu motivieren, sich langfristig und im Alltag für die Gesellschaft zu engagieren.

Auch die weiteren Teams erhalten Preisgeld

Die fünf weiteren Finalteams erhalten für den erfolgreichen Abschluss des Stipendienprogramms jeweils 2.000 Euro:

  • Clardo macht Briefe in deutscher Sprache verständlicher. Die Lösung soll sicher, mehrsprachig und datenschutzkonform sein und Menschen helfen, Behördenschreiben leichter zu verstehen.
  • Kive entwickelt eine App, die Familien bei der Organisation des Alltags entlasten und den sogenannten Mental Load verringern soll – also die oft unsichtbare Arbeit, an alles denken und alles koordinieren zu müssen.
  • Nano Alpha recycelt Elektroschrott und gewinnt mit nachhaltigen Verfahren wertvolle Metalle zurück.
  • Nulara entwickelt eine KI-gestützte Software für digitale Produktpässe. Sie hilft Unternehmen dabei, Produktdaten zu strukturieren und Anforderungen der Europäischen Union zu erfüllen.
  • Soziale Dienste Village stärkt migrantische Communities mit kultursensiblen Unterstützungsangeboten, gegenseitiger Hilfe und Orientierung im Alltag. Das soll Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe fördern.

Die ausgezeichneten Ideen zeigen, wie vielfältig soziale und ökologische Innovationen in Dortmund und der Region sind. Die Teams verbinden unternehmerische Ansätze mit Lösungen für gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen.

Vier Monate Unterstützung für neue Geschäftsideen

Das Gründungsstipendienprogramm greenhouse.ruhr richtet sich an angehende Gründer*innen mit sozial oder ökologisch innovativen Geschäftsideen. Jedes Jahr können acht Teams teilnehmen. Über rund vier Monate entwickeln sie ihre Ideen zu tragfähigen Geschäftsmodellen weiter. Dazu erhalten sie Workshops und individuelle Coachings.

greenhouse.ruhr ist ein Programm der Wirtschaftsförderung Dortmund. Kooperationspartner sind IMPULS. Die Hammer Wirtschaftsagentur GmbH, die Transferstelle der Fachhochschule Dortmund und das Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) der Technischen Universität Dortmund.

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