Stadtentwicklung
Perspektiven für das Azad-Haus am Hansaplatz vorgestellt
Wie kann sich das Azad-Haus am Hansaplatz weiterentwickeln? Mit welcher neuen Aufteilung und Nutzung entfaltet die Immobilie die besten Impulse für die City? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt eine Machbarkeitsstudie. Ein spannender Interessent ist bereits bekannt: die Dortmunder Bergmann Brauerei.
Gefördert durch ein Landesprogramm für große Einzelhandelsimmobilien hatte die
Großes Potenzial nach wirtschaftlichem Umbau
„Die Immobilie hält im jetzigen Zustand durchaus einige Herausforderungen bereit – etwa durch das zum Hansaplatz höher gelegene Erdgeschoss, welches in Zukunft besser angebunden werden sollte“, sagt Ragnhild Klußmann, Inhaberin von
Das Hauptaugenmerk lag bei den vertieften Varianten auf der künftigen Nutzung von Erdgeschoss und erstem Obergeschoss. Beide sind jeweils mehr als 1.000 Quadratmeter groß. „Was an dieser prominenten Stelle gerade im Erdgeschoss passiert, hat große Bedeutung für den Hansaplatz und das ganze Hansaviertel“, betont Citymanager Tilmann Insinger. „Die City braucht hier Nutzungen, die sich ins Umfeld öffnen, es beleben und die Vielfalt des Angebots bereichern.“
Die Bergmann Brauerei aus Dortmund steht bereits seit längerem im intensiven Austausch mit der Eigentümerfamilie. Das Unternehmen hat Interesse, eine Fläche im Erdgeschoss der Immobilie zu betreiben. Die Pläne würden nun weiterverfolgt. Das gab Carlo Raphael, Geschäftsführer der Bergmann Brauerei, am Freitag (25. September) bei einem Pressegespräch im Azad-Haus bekannt.
Flexiblere Nutzungen ermöglichen
Die Voraussetzungen stimmen, denn: Die Studie schlägt vor, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss im Gegensatz zu heute baulich komplett zu trennen. Dies ermöglicht flexiblere und kleinteiligere Nutzungen. Barrierefreie Zugänge seien zu ergänzen, der repräsentative Eckeingang mit der Treppe vom Hansaplatz solle aber natürlich erhalten bleiben. Er könnte theoretisch in Zukunft das Entree nicht mehr nur für eine, sondern für mehrere verschiedene Nutzungen im Erdgeschoss bilden.
„Wichtig ist, dass eine künftige Flächenaufteilung nicht in Stein gemeißelt wird“, betont Architektin Klußmann. Der Umbau solle die Möglichkeit zur Reaktion auf künftige Neuerungen mitdenken. Die vertiefenden Varianten geben dazu Ideen und Orientierung, stellen aber keine finalen Ausarbeitungen oder Planungen dar. Auch eine Aufstockung mit zusätzlichen Wohnungen wurde geprüft. Sie ist derzeit nicht angestrebt, wäre aber nach Einschätzung der Expertinnen und Experten ebenfalls wirtschaftlich möglich und theoretisch später nachholbar.
Studie hilft bei Mieter-Suche – Konkrete Verhandlungen laufen
„Die Erkenntnisse und Ideen der
Langfristige Lösung ist wichtig für die City
„Die Machbarkeitsstudie für das Azad-Haus erfüllt genau den angestrebten Zweck“, sagt Friedrich-Wilhelm Corzilius, stellvertretender Geschäftsführer der
Die Machbarkeitsstudie wurde gefördert aus dem Landesprogramm „Z
Die gesamte Machbarkeitsstudie steht online zum Download bereit unter
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