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Mit Weltstar Villazón: Oper Dortmund inszeniert Wim-Wenders-Meisterwerk
Zum 60-jährigen Bestehen des Opernhauses Dortmund kündigt die Oper Dortmund ein Ausnahmeprojekt an: Wim Wenders’ Der Himmel über Berlin wird zur Oper - mit Musik von Elena Kats-Chernin, einem Libretto und in der Regie von Martin G. Berger sowie Rolando Villazón in einer zentralen Partie.
Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Opernhauses Dortmund gibt die Oper Dortmund eine Uraufführung von besonderem Gewicht bekannt: „Der Himmel über Berlin“ wird in der Spielzeit 2027/2028 als neue Oper im Opernhaus Dortmund uraufgeführt.
Internationale Besetzung
Grundlage ist Wim Wenders’ gleichnamiger Film von 1987, der als eines der prägenden Werke des europäischen Kinos gilt. Für die musikalische Umsetzung konnte die international gefeierte australische Komponistin Elena Kats-Chernin gewonnen werden. Das Libretto schreibt FAUST-Preisträger Martin G. Berger, der zugleich Regie führen wird. Weltstar Rolando Villazón übernimmt eine zentrale Partie und steht damit an der Spitze eines hochkarätigen Ensembles. Ermöglicht wird das Vorhaben durch die großzügige Förderung der Wilo-Foundation, die den Kompositionsauftrag und die Herstellung des Notenmaterials trägt; Der Fonds Neues Musiktheater des NRW KULTURsekretariats unterstützt die Umsetzung darüber hinaus bei den Produktionskosten.
Ein epochaler Stoff für eine große Uraufführung
Mit „Der Himmel über Berlin“ greift die
Auch die internationale Resonanz unterstreicht seinen Rang: 1987 wurde Wim Wenders in Cannes für die beste Regie ausgezeichnet, zudem erhielt der Film unter anderem den Deutschen Filmpreis in Gold, den Bayerischen Filmpreis und den Europäischen Filmpreis. Gerade diese künstlerische wie kulturgeschichtliche Bedeutung macht „Der Himmel über Berlin“ zu einem Stoff, der sich für die Oper auf besondere Weise eignet. Mit Elena Kats-Chernin, Martin G. Berger und Rolando Villazón treffen in Dortmund drei markante künstlerische Handschriften aufeinander, die dem Projekt schon jetzt besonderes Gewicht verleihen.
Starke Partner für ein Vorhaben von außergewöhnlicher Dimension
Ermöglicht wird das Vorhaben durch die großzügige Förderung der Wilo-Foundation, die den Kompositionsauftrag und die Herstellung des Notenmaterials trägt. Damit ist die Familienstiftung weit mehr als eine Förderin im Hintergrund: Sie schafft die Voraussetzung dafür, dass ein neues Opernwerk dieser Größenordnung in Dortmund entstehen kann. Der Fonds Neues Musiktheater des NRW KULTURsekretariats unterstützt die Umsetzung darüber hinaus bei den Produktionskosten und gibt dem Projekt zusätzliche Rückendeckung.
„Wir empfinden großen Stolz und große Freude darüber, dass wir die Rechte und die Möglichkeit erhalten haben, dieses epochale Werk als Oper uraufführen zu dürfen“, erklärt Opernintendant Heribert Germeshausen. „Eine Arbeit dieser Größenordnung würde man eher an einer Staatsoper erwarten. Umso größer ist unsere Dankbarkeit gegenüber der Wilo-Foundation und dem Fonds Neues Musiktheater des NRW KULTURsekretariats, die dieses Vorhaben maßgeblich unterstützen. Zugleich wird hier sichtbar, was Dortmund auszeichnet: dass verschiedene Instanzen im Schulterschluss agieren, sich gesellschaftlich engagieren und dadurch Projekte möglich werden, die weit über die Stadt hinaus ausstrahlen.“
Oliver Hermes, Kuratoriumsvorsitzender der Wilo-Foundation fügt hinzu: „Als global engagierte Stiftung mit Wurzeln in Dortmund wissen wir, wie wichtig es ist, dass sich eine Stadt nicht nur wirtschaftlich und wissenschaftlich, sondern auch kulturell etwas zutraut. Die Uraufführung von „Der Himmel über Berlin“ steht genau für diesen Mut zu großen Vorhaben: Hier verbinden sich künstlerische Innovation und die reiche Tradition des europäischen Musiktheaters zu einem Projekt, das weit über Dortmund hinaus wirken wird. Dass wir als Wilo-Foundation die Entstehung dieses neuen Opernwerks ermöglichen können, freut uns sehr.“
Eine Oper in zwei Akten nach Wim Wenders’ gleichnamigem Film
- Musik: Elena Kats-Chernin
- Libretto und Regie: Martin G. Berger
- Mit: Rolando Villazón (u. a.) in einer zentralen Partie in allen sechs Vorstellungen
- Eine Produktion der
Oper Dortmund
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