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Neue Zentrale des DHB soll am Eissportzentrum Westfalen entstehen

Die bisherige Zentrale des Deutschen Handballbundes platzt aus allen Nähten – bereits im Frühjahr letzten Jahres berichtete daher der DHB im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit: „Wir sind auf der Suche nach einem neuen Standort für unsere Zentrale.“ Dortmund war es bislang und soll es auch in Zukunft bleiben, denn auf der Suche nach einer neuen Heimat haben sich die Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund und der DHB auf einen Standort am Eissportzentrum Westfalen verständigt.

Dies bestätigt Andreas Michelmann, Präsident des DHB: „Wir spüren in Dortmund einen großen Rückhalt in der Stadtgesellschaft und Politik. Die aufgezeigte Standortoption zeigt eindrucksvoll, dass die Stadt Dortmund gemeinsam mit dem DHB den Handballsport auf ein neues Niveau heben will.“

An der Strobelallee finden sich zahlreiche sportliche Einrichtungen

Der DHB reiht sich an diesem Standort neben weiteren wichtigen Playern des Sports an der Strobelallee ein – neben Leichtathletik, dem Eistanz und -kunstlauf sowie dem Eishockey und dem Fußball. „Der Standort bietet für den DHB mit der umliegenden Infrastruktur ideale Voraussetzungen, um den Handballsport in Deutschland bestmöglich weiterentwickeln zu können“– so begründet Dr. Klaus Berding, DHB-Vorstand Finanzen und Recht, die Standortwahl.

„Das Handball-Campus-Konzept schafft für Dortmund die Chance, der zentrale Standort für Handball in NRW und im gesamten Bundesgebiet zu werden. Vor allem für die jungen Handballerinnen unserer Stadt würden wir damit bereits vorhandene, gute Strukturen optimieren, die eine effiziente Nachwuchsförderung bis zur Bundesliga ermöglichen“, freut sich Sportdezernentin Frauke Füsers.

Denn nicht nur eine neue Zentrale für den DHB soll es in Dortmund geben. Der DHB denkt größer für Dortmund und beabsichtigt auch die Einrichtung eines neuen Bundesstützpunktes Handball für den weiblichen Nachwuchs. Diese soll es insgesamt an vier Standorten in Deutschland geben – Dortmund ist nun der dritte gesicherte Standort nach Leipzig und Stuttgart.

Talente sollen internationales Niveau erreichen

Wichtige Ankerpunkte für diesen Bundesstützpunkt: eine Trainingshalle sowie Plätze im Sportinternat. Durch diese engmaschige Betreuung sollen künftig weibliche Handball-Talente für eine Topkarriere auf internationalem Niveau vorbereitet werden. Die beabsichtigten gezielten Ergänzungen der vorhandenen Einrichtungen und bedarfsorientierte Nutzungskonzepte ermöglichen die Umsetzung eines DHB-Campus Konzeptes. Die angestrebten Maßnahmen und Konzepte stehen im hohen Maße für Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz. Gleiches gilt für die Nutzung bestehender Infrastruktur für Veranstaltungen des DHB oder beispielsweise für die Ausbildung von Trainerinnen und Trainern in Dortmund. Auch diese passen ins Campus-Konzept des DHB.

Auch das Eissportzentrum Westfalen würde von dem beabsichtigten Neubau profitieren: Der Eissport erhielte dringend benötigte neue Umkleideräume und eine neue Eingangssituation am Eingang Nord. „Für die bereits etablierten Sportarten im Eissportzentrum Westfalen bedeutet dies einen ebenerdigen Zugang zur Eisbahn 2. Dies ist für den dortigen Trainings- und Spielbetrieb eine deutliche Verbesserung“, so Ingo Buchbender, Geschäftsführer der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund.

Der DHB hat diese Handball-Campus-Konzept in der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit am Dienstag, 9. Juni 2026, vorgestellt. Der Rat der Stadt Dortmund entscheidet in seiner Sitzung am 9. Juli 2026 über den Grundsatzbeschluss zur Zentrale und zum Handball-Campus-Konzept des DHB.

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