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Ausblick 2025

Reise zur Sonne, kulinarische Kunst und immersive Räume im Dortmunder U

2024 war mit rund 300.000 Besucher*innen das erfolgreichste Jahr für das Dortmunder U. In seinem 15. Jahr wird das Konzept fortgeführt: Mit spannenden Ausstellungen und Veranstaltungen gibt auch 2025 viele Gründe, vorbeizukommen.

Das Dortmunder U hat ein Jahr der Superlative hinter sich: Die 300.000-Besuchsmarke wird Ende 2024 geknackt. „Wir haben unsere Besuchszahl verglichen mit 2022, dem ersten Jahr nach Corona, glatt verdoppelt. Es freut mich unglaublich, dass das U im 14. Jahr seines Bestehens inzwischen mitten bei den Dortmunder*innen und in der gesamten Region angekommen ist“, so Stefan Heitkemper, seit 2021 Leiter der Einrichtung. So soll es weiter gehen: Erfolgreiche Konzepte wie der Familiensonntag, der „Sommer am U“, der „Kleine Freitag“ und andere feste Veranstaltungsreihen ziehen Menschen jeden Alters an – dabei sind mehr als 60 Prozent jünger als 50 Jahre.

Bild: Stadt Dortmund / Mareen Meyer
Blick von oben auf eine Menschenmenge vor dem Dortmunder U.
Unterm Sommerabendhimmel und beim „Sommer am U“ entspannen: Festivalfeeling mitten in Dortmund.
Bild: Stadt Dortmund / Mareen Meyer

Verschiedene Institutionen und Künstler*innen arbeiten im U zusammen:

Museum Ostwall: Kulinarische Kunst, seltene Einblicke und das MO auf Tour

Das Museum Ostwall lockt mit Kunst des 20. und 21. Jahrhundert: Von der Malerei des Expressionismus über Werke des Fluxus bis hin zu zeitgenössischer Videokunst und Fotografie. Im Mai 2025 verwandelt das Museum Ostwall die Sonderausstellungsfläche auf der Ebene 6 in ein kulinarisches Kunstzentrum: In der Ausstellung „Am Tisch. Essen und Trinken in der zeitgenössischen Kunst“ dreht sich vom 9. Mai bis 20. Juli 2025 alles um das gemeinsame Essen und Trinken.

Im Oberlichtsaal werden großformatige Arbeiten internationaler Künstler*innen gezeigt, die die verschiedenen Aspekte des gemeinsamen Essens und Trinkens in den Blick nehmen. Zum Beispiel mit einer Arbeit von Narges Mohammadi, die mit „Passing Traces“ einen Raum mit 700 Kilogramm Halva, einer türkischen Süßspeise, kreiert. Dabei haben Stadtgesellschaft und Publikum zahlreiche Möglichkeiten, die Ausstellungen mitzugestalten.

Nebenan im Galeriebereich der Ebene U6 können Besucher*innen zeitgleich einen Blick hinter die Kulissen des Museums werfen. Die Restaurierungsabteilung des Museum Ostwall wird die interaktive Medieninstallation „Dove va tutta ´sta gente?“ untersuchen und für zukünftige Präsentationen vorbereiten. Für das MO_Schaufenster auf der Ebene 5 gibt es ebenfalls Neues: Künftig wird das Museum Ostwall einmal im Jahr Neuerwerbungen der Sammlung im MO_Schaufenster präsentieren.

Den Auftakt machen zwei kürzlich erworbene Medienkunstwerke des italienischen Künstlers Costantino Ciervo (zu sehen vom 13. März bis zum 16. Juni). Und zum Ende des Jahres (ab 2. November) wird wieder der MO-Kunstpreis 2025 ausgestellt. Der MO-Kunstpreis „Dada, Fluxus und die Folgen“ wird seit 2014 jährlich durch die Freunde des Museums Ostwall e.V. verliehen.

Bild: Stadt Dortmund / Roland Baege
Zwei Kinder sitzen auf einer Bank, um sie herum ein Kunstwerk aus Pool-Nudeln. Sie schreiben etwas auf.
Kinder haben beim Familiensonntag im Dortmunder U viel Spaß und können ihre Kreativität ausleben.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Baege

uzwei: Junge Kunst zu urbanem Upcycling und einer besseren Welt

Die uzwei im Dortmunder U gibt jungen Menschen Raum für Kreativität und Experimente mit Kunst und Medien, zum Beispiel in Workshops vom Fotokurs oder Manga-Zeichnen über Videoprojekte und 3D-Animationen bis zu Lichtgraffiti, dem Programmieren von Games oder Skizzen am Tablet und auf Papier.

Im Projekt „Upcycling Nordstadt“ (zu sehen vom 7. März bis zum 5. Juni 2025) zum Beispiel arbeiten Jugendliche gemeinsam mit der Künstlerin Hülya Özkan an Installationen und Werken aus Fundstücken. Die Ausstellung setzt sich thematisch mit der urbanen Szene und dem Konsumverhalten auseinander. „VKII – Clubkultur“ ist der Arbeitstitel einer Ausstellung über Schwarze Kunst und Musik, die vom 4. Juli bis 5. Oktober 2025 zu sehen sein wird. Die Schau „Solar Punk“ (AT) lädt vom 24. Oktober bis 1. Februar 2026 dazu ein, gemeinsam die Vision einer (klima)gerechten, inklusiven und vielfältigen Zukunft zu entwerfen.

HMKV: Warteschleifen und Entdeckungsreisen zur Sonne

Der HMKV Hartware MedienKunstVerein zeigt noch bis zum 2. Februar 2025 fünf Videoinstallationen der Dortmunderin Silke Schönfeld unter dem Titel „You Can’t Make This Up“. Silke Schönfelds Filme bewegen sich zwischen Dokumentation und Fiktion, sie verweben persönliche Geschichten mit historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen. Vom 15. März bis zum 27. Juli 2025 beschäftigt sich der HMKV mit Warteschleifen und andere Loops: In der Ausstellung „Holding Pattern“ (dt. „Warteschleife“) geht es um Themen des preisgekrönten Schriftstellers Tom McCarthy, der sich in seinen Büchern mit den Menschen in techno-informatischen Systemen beschäftigt. Holding Pattern präsentiert eine Auswahl internationaler Künstler*innen, die sich mit den Ritualen, Choreografien, Rhythmen und Algorithmen befassen, die das moderne Leben prägen.

Vom 13. September bis zum 18. Januar 2026 strahlt die „Genossin Sonne“ auf der Ebene 3. Welchen Einfluss hat die Sonne auf das Leben und die Gesellschaft? Bei den Werken internationaler Künstler*innen liegt ein Schwerpunkt auf dem Bewegtbild – auf Kino, Film und Video als Medien des Lichts. Die Ausstellung wurde schon in der Kunsthalle Wien gezeigt und sorgte dort für viel Beachtung.

Campus Stadt der TU Dortmund: Nachhaltigkeit und Chaos

Der Campus Stadt der TU Dortmund beginnt sofort mit guten Vorsätzen: „Zukunft nachhaltig gestalten“ heißt die Ausstellung, die vom 28. Januar bis zum 23. Februar Megatrends der (bio-)chemischen Prozessindustrie präsentiert. Dabei erarbeiten die Studierenden innovative Ideen, die nicht nur in der Industrie, sondern auch im Alltag Relevanz haben.

Das f2 Fotofestival – #Chaos zeigt vom 12. Mai bis 6. Juli fotografische Arbeiten des Seminars für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dortmund und der Folkwang Universität der Künste. Und im Sommer gibt der Rundgang Kunst der TU Dortmund 2025 (vom 18. Juli bis zum 17. August) einen Einblick in alle künstlerischen Arbeitsbereiche des Seminars für Kunst und Kunstwissenschaft. Die Jahresausstellung umfasst Malerei, Plastik, Zeichnung und Druckgraphik sowie Fotografie und Multimedia.

Dortmunder U

Mehr Informationen zu den Ausstellungen im kommenden Jahr 2025 finden Sie online auf der Website des Dortmunder U.

Bild: Roland Baege
Publikum sitzt im Kinosaal im Kino im U und schaut auf eine Leinwand
Im Kino im U werden dienstags und freitags Filme gezeigt.
Bild: Roland Baege

Neue Filmerlebnisse im Kino

Das Kino bietet ab Mitte Januar 2025 neue Filmerlebnisse: Zusätzlich zu zwei analogen 35mm-Projektoren wird eine 4K-Projektionstechnik eingebaut. Weiterhin laufen dort jeden Dienstag und Freitag Kinoreihen, Feierabendfilm, Kinoklassiker, Arthouse, Eventkino und Lokalkino. Dazu bietet das neue Snackangebot mit Nüssen und Popcorn jetzt noch mehr Kinoflair. Ab März wird an jedem ersten Mittwoch im Monat in der Queerfilmnacht ein neuer Film gezeigt.

Digitale und immersive Räume

Das „Digitale Koproduktionslabor“ direkt neben dem Dortmunder U berät Künstler*innen bei der Entwicklung digitaler Konzept- und Projektideen und begleitet ihre Projekte. Im Foyer des Dortmunder U zeigt das Koproduktionslabor im „Fulldome“ in einer 360-Grad-Projektion einen immersiven Raum, der gemeinsam mit dem storyLab kiU der FH Dortmund, dem Museum Ostwall und dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte im Projekt „page 21“ entstand. 2025 wird das Foyer um weitere digitale Elemente bereichert. Außerdem arbeitet das Koproduktionslabor 2025 an spektakulären 3-D-Projektionsmappings, die im Dortmunder Stadtraum 2025 für Begeisterung sorgen werden.

Schlagwörter

Kinder, Jugendliche & Familie

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