Freizeit & Kultur
Schluss, aus, Geierabend: Sessions-Finale und das Ende einer Ära
Am Veilchendienstag war Schluss. Mehr als sechs Wochen brachte das Ensemble des Dortmunder Geierabend sein Publikum auf Zeche Zollern zum Lachen, Staunen und gelegentlichen Fremdschämen – also alles wie immer, nur besser.
Der Höhepunkt der abgelaufenen Session war ausnahmsweise mal nicht die Verleihung des alternativen Karnevalsordens „Pannekopp“, sondern der Abschied von Geierabend-Gründer Roman Henri Marczewski. Das Ende des Geierabend 2026 ist somit auch das Ende einer Ära. Nach 30 Jahren ertönte am Veilchendienstag der letzte Schluss-Applaus für Geierabend-„Präsident“ Marczewski, der den Dortmunder Alternativ-Karneval über Jahrzehnte prägte.
Satire, Groteske & Musik
Durch das Programm führte erneut „Steiger“ Martin Kaysh, der als bissiger Conférencier die Abende zusammenhielt. Inhaltlich präsentierte sich der Geierabend 2026 gewohnt nah am Puls der Zeit.
Von Müttern, die freiwillig den Wehrdienst für ihre überforderten Söhne übernehmen, über die „ChatGPT-Regionalstelle Bövinghausen“ bis zu einer gnadenlosen Groteske über russische U-Boote im PHOENIX See balancierte das Enselmble um Sandra Schmitz, Silvia Holzhäuser, Stefan Peters, Benjamin Werner und Patrick Dollas ein Top-Programm zwischen Lokalposse und Weltlage. Für musikalische Akzente sorgte erneut die Band um Stefan „Pele“ Götzer – bejubelt von vielen tausend Zuschauerinnen und Zuschauern aus dem Ruhrgebiet und darüber hinaus.
Wer nicht dabei war (selbst schuld), kann die Show 2026 auf YouTube nachholen.
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