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Schlussspurt eingeläutet: Rücksendungen für Olympia-Abstimmung in Dortmund nehmen Fahrt auf

Bei der Stadt Dortmund sind bereits zehntausende Unterlagen zur Abstimmung über eine Beteiligung an der Olympia-Bewerbung der Region Köln/Rhein-Ruhr eingegangen. Bis Samstag, 18. April, können die ausgefüllten Abstimmungsunterlagen noch eingereicht werden.

Informationen zum Datenschutz von dortmund.de finden in der städtischen Datenschutzerklärung .

Dortmund nimmt die Prozent-Hürde

„Wir freuen uns, dass der Rücklauf bereits sehr gut läuft“, sagt Abstimmungsleiter Norbert Dahmen, der am Donnerstag, 9. April, gemeinsam mit Dirk Leibner und Daniel Djerdj von der Niederlassung der Deutschen Post in Dortmund das Kommunale Wahlbüro besucht hat. „Die Deutsche Post hat innerhalb weniger Tage rund 440.000 Unterlagen zugestellt – das ist das Vierfache der Briefwahlunterlagen bei den Kommunalwahlen 2025. Eine logistische Meisterleistung, für die wir uns herzlich bedanken. Alle Abstimmungsberechtigten sollten ihre Unterlagen möglichst bald ausfüllen und zurückschicken, damit ihre Stimme zählt.“

Wahlbüro ist vorbereitet

Bild: Jan Heinze
Norbert Dahmen und vier weitere Männer zeigen die bereits erhaltenen Briefunterlagen.
Norbert Dahmen besucht zusammen mit der Deutschen Post das Kommunale Wahlbüro anlässlich des Olympia Bürgerentscheids.
Bild: Jan Heinze

„Mitbestimmung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie. Wir stellen stets sicher, dass die Zustellung von Wahl- und Abstimmungsunterlagen unter höchsten Qualitäts- und Datenschutzstandards erfolgt. Unser Betrieb läuft derzeit auf Hochtouren“, betont Daniel Djerdj.

Die Rücksendung der ausgefüllten Abstimmungsunterlagen ist innerhalb Deutschlands portofrei. Es wird empfohlen, sie bis Donnerstag, 16. April, auf den Postweg zu bringen. Alternativ können sie in die Hausbriefkästen am Stadthaus, Südwall 2-4, oder am Kommunalen Wahlbüro, Königswall 25-27, eingeworfen werden. Beide werden auch am Samstag, 18. April, geleert.

Auf dem Abstimmungszettel steht die klare Frage, ob sich Dortmund an der Bewerbung beteiligen soll – sie kann mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden.

Ordnungsdezernent Norbert Dahmen an einer Barke bei der Straßensperrung zur Evakuierung am 6. April
Norbert Dahmen
Rechts- und Ordnungsdezernent
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Alle Abstimmungsberechtigten sollten ihre Unterlagen möglichst bald ausfüllen und zurückschicken, damit ihre Stimme zählt.

Das gilt beim Ratsbürgerentscheid zu Olympia

Die Frage kann mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden. Damit die Abstimmung gültig ist und gewertet wird, gelten folgende Regeln:

  • Mehrheitsprinzip: Es gewinnt die Antwortmöglichkeit, die die meisten Stimmen auf sich vereint.

  • Das Abstimmungsquorum: Damit das Ergebnis gültig ist, muss die Gewinnerseite zusätzlich eine Mindestanzahl an Stimmen erreichen. In Dortmund müssen mindestens 10 Prozent aller Stimmberechtigten für die siegreiche Antwort gestimmt haben. Dies stellt sicher, dass das Ergebnis von einer breiten Basis der Stadtgesellschaft getragen wird.

  • Gleichstand: Bei Stimmengleichheit gilt die Frage als mit „Nein“ beantwortet.

Bereits viele Rückmeldungen eingegangen

Bis zum 8. April sind insgesamt 115.000 Briefe eingegangen. Das entspricht einer Rücklaufquote von bislang rund 26 Prozent. Damit ist schon jetzt klar, dass zum Stichtag, 19. April, eine rechtsgültige Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger vorliegen wird. Denn für einen erfolgreichen Bürgerentscheid muss nicht nur die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler mit "Ja" stimmen, die Summe aller Ja-Stimmen muss zudem mindestens 10 Prozent aller Wahlberechtigten betragen.

Zum Thema

Bei Fragen steht das Kommunale Wahlbüro unter Tel. 0231 50-10931 oder per Mail an wahlen@dortmund.de zur Verfügung.

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