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Schwache Konjunktur belastet Haushalt: Dortmund schließt 2025 mit deutlichem Minus ab

Die Stadt Dortmund beendet das Haushaltsjahr 2025 mit einem Minus von rund 352,7 Millionen Euro. Die Verwaltung bleibt handlungsfähig und gleicht den Fehlbetrag über Rücklagen aus.

Die Stadt Dortmund legt den Entwurf für den Jahresabschluss 2025 vor – mit einem klaren Ergebnis: Die Einnahmen reichen nicht aus, um alle Ausgaben zu decken. Unter dem Strich steht ein Minus von rund 352,7 Millionen Euro. Das sind 17,6 Millionen Euro mehr als ursprünglich erwartet.

Schwache Konjunktur bremst Einnahmen

Trotz dieses Defizits bleibt die Stadt handlungsfähig. Sie kann weiterhin eigenständig entscheiden und ihre Finanzen steuern. Um das Minus auszugleichen, greift die Stadt auf ihre Rücklagen zurück. So bleibt der Haushalt rechtlich ausgeglichen und die finanzielle Stabilität gesichert.

Die wirtschaftliche Lage hat die Entwicklung deutlich geprägt. Auch 2025 kam die Konjunktur kaum in Schwung. Die deutsche Wirtschaft wuchs nur minimal um etwa 0,2 Prozent. Gleichzeitig blieb die Inflation mit durchschnittlich 2,2 Prozent vergleichsweise stabil.

Vor allem Industrie und Baugewerbe entwickelten sich schwach. Hohe Energiekosten, Fachkräftemangel und starker internationaler Wettbewerb belasteten viele Unternehmen. Auch steigende Zölle und Konkurrenz aus dem Ausland erschwerten die Lage zusätzlich.

Gewerbesteuer fällt schwächer aus

Die Folgen zeigen sich erstmals deutlich bei der Gewerbesteuer. Nach mehreren guten Jahren gingen die Einnahmen 2025 spürbar zurück und blieben hinter den Erwartungen.

Die Verwaltung bringt den Jahresabschluss am 28. Mai in den Rat ein.

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