Stadt Dortmund Wappen
Newsroom

Stadtentwicklung

Stadt und Hafen entwickeln ein Konzept für die Zukunft des Dortmunder Hafens

Innenstadt-Nord

Wie soll sich der Dortmunder Hafen künftig weiterentwickeln? Für Teilbereiche wie das Hafenquartier Speicherstraße oder den Industriecampus gibt es bereits ausgefeilte und beschlossene Konzepte. Jetzt wollen Hafen und Stadtverwaltung gemeinsam ein übergreifendes Gesamtkonzept für den Hafen als Industriegebiet aufstellen.

Die Dortmunder Hafen AG will dafür einen externen Dienstleister beauftragen. Ziel ist es, den Dortmunder Hafen als Industriegebiet zu schützen und weiterzuentwickeln, um ihn zukunftssicher aufzustellen.

Schutz für die Hafenwirtschaft

Bild: Benito Barajas
Schrägluftbildzweier dreieckiger Grünflächen, im Hintergrund Bauarbeiten und das Alte Hafenamt.
Die Rasendecks und das Grüne Klassenzimmer des "Santa-Monika-Parks" bilden eine grüne Aufenthaltsfläche im südwestlichen Bereich des Hafenquartiers Südliche Speicherstraße.
Bild: Benito Barajas

Schon heute ist der Dortmunder Hafen ein landesbedeutsamer Hafen und von überregionaler Bedeutung. Er soll im besten Falle noch bedeutender werden. Mit einer Gesamtfläche von rund 150 Hektar, zehn Hafenbecken und 11 Kilometern Uferlänge ist er der größte Kanalhafen Europas sowie eine der ausgedehntesten zusammenhängenden Wirtschaftsflächen in Dortmund. Jährlich werden über zwei Mio. Tonnen Güter umgeschlagen, die Hälfte wird über die Wasserstraße transportiert - der Dortmund-Ems-Kanal verbindet Dortmund mit den deutschen und europäischen Seehäfen. Im Regionalplan Ruhr ist der Dortmunder Hafen als landesbedeutsam festgelegt, im Flächennutzungsplan der Stadt ist der Hafen ein Sondergebiet.

Hafenflächen sind zwingend schützenswerte Flächen für die Industrie- und Logistikbranche“, sagt Bettina Brennenstuhl, Vorständin Dortmunder Hafen AG. „Der Dortmunder Hafen ist trimodal angebunden, verbindet also die Wasserstraße, die Schiene und die Straße miteinander. Damit kann der Dortmunder Hafen einen wesentlichen Beitrag für die Verkehrswende und den Klimaschutz leisten, durch eine entsprechende Verkehrsverlagerung. Dafür müssen aber zwingend diese Hafenflächen für genau diese Funktion geschützt werden. Das soll mit dem Hafenentwicklungskonzept festgeschrieben werden.“

Durch die Entwicklung des Hafenquartiers Speicherstraße wurde ein Teil des Dortmunder Hafens neu gedacht. Als Gründungs- und Wissensquartier mit Gastronomie steigert das neue Quartier die Aufenthaltsqualität im Hafengebiet, verankert ihn als attraktiven Anziehungspunkt in der Stadtgesellschaft. Vor allem aber entstehen dort perspektivisch zwischen 3.000 und 5.000 neue Arbeitsplätze, im Wesentlichen in digitalen Bereichen. Eine weitere Neuausrichtung von Hafenflächen, die wegführt vom industriellen Kern, soll es jedoch nicht geben.

Portrait von Stefan Szuggat.
Stefan Szuggat
Planungsdezernent
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Der Dortmunder Hafen ist ein zentraler Motor für die Dortmunder Wirtschaft.

Industriecampus als Beispiel

Wie der Schutz und die Weiterentwicklung des Hafens als Industriestandort, aussehen kann, zeigt das Beispiel der ehemaligen Envio-Fläche im zentralen Hafenbereich, die durch das Sondervermögen Technologiezentrum Dortmund (SVTZ) zum „Industriecampus“ entwickelt wird. Die Fläche soll Nutzungen Raum geben, die verbunden sind mit Themen wie „Zukunft der Industrie und Digitalisierung“, „Entwicklung von Technologie und nachhaltigen Verfahren“ oder „Dekarbonisierung der Industrie“, also mit der Umstellung industrieller Produktionsprozesse, sodass kaum noch oder gar kein CO2 mehr anfällt.

„Der Dortmunder Hafen ist ein zentraler Motor für die Dortmunder Wirtschaft“, sagt Planungsdezernent Stefan Szuggat. „Mit dem Hafenentwicklungskonzept schaffen wir die Grundlage, um die Wettbewerbsfähigkeit des Dortmunder Hafens langfristig zu sichern und gleichzeitig den Anforderungen an den Klimaschutz und nachhaltiger Stadtentwicklung gerecht zu werden.“

Zum Thema

An dem Hafenentwicklungskonzept sollen relevante Akteure aus Verwaltung und Hafenwirtschaft mitarbeiten. Innerhalb eines Jahres soll das Konzept fertig werden. Anschließend entscheidet der Rat der Stadt Dortmund darüber.

Schlagwörter

Planen & Bauen Wirtschaft

Weitere Nachrichten

Mehr Nachrichten
Mehr als 50 Orte machen den „Tag des offenen Denkmals“ 2026 lebendig
Fr 14. August 2026
Menschen stehen im Alten Hafenamt im Flur und halten eine Broschüre in die Kamera vom Tag des offenen Denkmals.
Bild: Stadt Dortmund / Christian Schön
So könnte der Anbau für das Phoenix-Gymnasium aussehen
Do 13. August 2026
Hörde
Phoenix-Gymnasium: Rot markiert ist das Plangebiet für den neuen Erweiterungsbau und sein Außengelände.
Bild: NRW.URBAN
Hohe Nachfrage: Neue Termine für Führungen über die IGA-Baustelle
Fr 7. August 2026
Huckarde
Menschen gehen die Treppe des Zukunftsgarten hoch.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Kostenlose Bustouren für Seniorinnen und Senioren in Dortmund
Do 6. August 2026
Kostenfreie Bustouren für Senioren und Seniorinnen führen vom 7. bis 28. September durch alle zwölf Dortmunder Stadtbezirke.
Bild: Stadt Dortmund / Leonardo Hering
Stadt kontrolliert Carsharing-Stellplätze
Di 4. August 2026
An diesem Schild erkennt man die Carsharing-Stellplätze.
Bild: Niklas Kähler
100 Kilometer: Neuer Radweg zwischen den IGA-Standorten im Ruhrgebiet
Di 4. August 2026
Êine Ansicht aus der Vogelperspektive zeigt Menschen auf dem Lüner Radweg, der alle IGA-Standorte verbindet.
Bild: IGA 2027 / Andreas Buck
B236: Umbau der Verkehrsführung sorgt für Sperrung Auf dem Brink
Mo 3. August 2026
Baustelle auf der Straße
Bild: SSF Ingenieure AG
Ersatzeingang während der Bauarbeiten am Eingang Ruhrallee geöffnet
Fr 31. Juli 2026
Zu sehen ist der Westfalenpark aus der Vogelperspektive. Mittig steht der hohe Florianturm.
Bild: Janus Skop
In „Mini Dortmund“ lernen Kinder und Jugendliche, eine Stadt zu gestalten
Do 30. Juli 2026
Innenstadt-Nord
Die vier Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Mini-Dortmund auf einem Bild: Chayenne, Lia, Lennox und Emilia.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Dortmunder Tatendrang: Rund 35 Projekte stärken die Stadt
Do 30. Juli 2026
Auch die Bahnhofsmission am Hauptbahnhof bekam Unterstützung beim "Dortmunder Tatendrang"
Bild: Stadt Dortmund
DEW21 investiert in zukunftsfähige Wasserversorgung
Do 30. Juli 2026
Im Hintergrund zu sehen ist das braune Gebäude von DEW21 mit einer großen Fensterfront.
Bild: Sabrina Richmann
Im September richtet die Kokerei Hansa das neue FATT aus
Mo 27. Juli 2026
Huckarde
 Von links: Markus Christmann, Ursula Mehrfeld, Sascha Nies, Alexander Kalouti, Heike Marzen und Kai Bünseler.
Bild: Goldene Generation / Tobias Hüsing
Drei Wochen Begegnung, Kultur und Sport im Keuninghaus
Fr 24. Juli 2026
Innenstadt-Nord
Drei Menschen im Gespräch
Bild: Keuning.haus
Münsterstraße neu gestalten: Jetzt online mitreden
Do 23. Juli 2026
Innenstadt-Nord
Blick entlang einer Geschäftsstraße mit Kopfsteinpflaster mit vielen parkenden Autos und einer Kirche im Hintergrund.
Bild: Anja Cord
Neue Infrastruktur in der Bittermark
Mi 22. Juli 2026
Hombruch
Zwei Männer auf einer Baustelle
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

bus, bustour, heimatmuseum, lüdo, lütgendortmund, senior, senioren, seniorinnen