Smart City
Vier neue Trinkbrunnen im Zoo: So wird Dortmund im Alltag smart
Kostenloses Trinkwasser, praktische Helfer und eine digitale Karte: Vier neue Trinkbrunnen im Zoo Dortmund zeigen, dass Smart City nicht nur mit Technik zu tun hat. Stadtdirektor Christian Uhr weihte die Brunnen am Dienstag, 25. August, gemeinsam mit dem Smart-City-Team der Stadt Dortmund ein.
Was macht eine Stadt eigentlich smart? Die Antwort darauf muss nicht immer kompliziert sein. Manchmal beginnt sie mit einer Trinkflasche, frischem Wasser und einem schattigen Platz. Vier neue Trinkbrunnen im Zoo Dortmund machen genau das möglich. Sie bieten kostenloses, frisches Trinkwasser und laden Besuchende dazu ein, ihre Trinkflasche aufzufüllen.
Wo sind die neuen Trinkbrunngen im Zoo Dortmund?
Damit wird aus einer einfachen Erfrischung ein kleines Stück Smart City. Den Trinkbrunnen „Mähnenwolf“ am Streichelzoo gibt es schon länger. Die Neuen finden sich gut verteilt übers Gelände: am Spielplatz, am Regenwaldhaus, am Eingang Süd (Zillestraße) und am Haupteingang. Stadtdirektor Christian Uhr, Dezernent für Personal, Digitales und Verwaltungsmodernisierung, weihte die neuen Trinkbrunnen gemeinsam mit dem Smart-City-Team der Stadt Dortmund ein. Das Team gehört zum Dortmunder Systemhaus (DOSYS).
Stadtdirektor und Dezernent für Personal, Digitales und Verwaltungsmodernisierung
Eine smarte Stadt ist nicht erst dann smart, wenn irgendwo ein Sensor blinkt. Smart ist das, was den Alltag einfacher, angenehmer und nachhaltiger macht. Smart ist schlau. Ein Trinkbrunnen ist dafür ein schönes Beispiel: Die Stadt stellt die Infrastruktur bereit – und die Menschen nutzen sie, bringen ihre Flasche mit und achten selbst darauf, ausreichend zu trinken oder lassen sich durch den Anblick eines solchen Brunnens und Menschen, die mit gutem Beispiel vorangehen, an das Wassertrinken erinnern.
Smart City beginnt im Alltag
Dortmund ist auf dem Weg zur Smart City. Im Mittelpunkt steht nicht die Digitalisierung um ihrer selbst willen. Neue Technologien und innovative Ideen sollen vielmehr dazu beitragen, die Stadt lebenswerter, nachhaltiger und zukunftsfähiger zu machen. Das zeigt sich auch bei den Trinkbrunnen im Zoo - ein tolles Angebot für alle kleinen und großen Besucherinnen und Besucher. Solange der Vorrat reicht, stellt das Smart-City-Team am Haupteingang kostenlose Trinkflaschen bereit. Wer unterwegs Durst bekommt, kann seine Trinkflasche an den neuen Brunnen auffüllen und weitergehen. So verbindet das Projekt eine praktische Alltagshilfe mit dem Gedanken einer ressourcenschonenden und lebenswerten Stadt.
„Smart“ bedeutet dabei auch: Die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürgern gestalten gemeinsam. Die Stadt schafft Angebote und Infrastruktur – die Menschen können sie nutzen und selbst Verantwortung übernehmen. „Wer an heißen Tagen eine Trinkflasche dabeihat, regelmäßig Wasser trinkt und öffentliche Trinkbrunnen nutzt, auch um sich schnell an den Armen oder im Gesicht mit Wasser abzukühlen, trägt selbst dazu bei, gut durch den Sommer zu kommen. Gesunde Erwachsene sollten etwa 1,5 bis 2 Liter pro Tag zu sich nehmen“, sagt Thomas Deiseroth, ärztlicher Teamleiter der Umweltmedizin im Gesundheitsamt, das den Ausbau der Trinkbrunnen gemeinsam mit dem Umweltamt stadtweit vorantreibt.
Kinder, Senioren, chronisch Kranke und Menschen, die draußen arbeiten, sind bei Hitzewellen besonders gefährdet. Die im Sommer bei Hitze regelmäßig auftretende Übersterblichkeit hat laut Robert-Koch-Institut in diesem Jahr mit deutschlandweit 14.000 Toten eine sehr hohe Zahl erreicht.
Dortmund passt Hitzeaktionsplan laufend an
Der Zugang zu kostenlosem Trinkwasser ist ein wichtiger Bestandteil des dynamischen
Darüber hinaus ist Dortmund Teil des regionalen Hitzeaktionsplan der
Das Nutzen von Trinkbrunnen und der eigenen Trinkflasche reduziert das Aufkommen von Einwegplastikflaschen erheblich. Auch der CO₂-Fußabdruck, der durch Abfüllung und Transport von Flaschenwasser entsteht, verringert sich. Trinkbrunnen beleben Plätze, Fußgängerzonen oder Parks und erhöhen so den Komfort und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. All das sind weitere Aspekte, die Trinkbrunnen smart machen.
40 Trinkbrunnen in ganz Dortmund
Mit den vier neuen Brunnen im Zoo gibt es inzwischen
Wer unterwegs einen Brunnen oder einen schattigen Platz sucht, kann dafür auch digitale Hilfe nutzen: Die
Smarte Projekte für eine lebenswerte Stadt
Die Trinkbrunnen sind nur ein Beispiel dafür, wie das Smart-City-Team Dortmund weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen Projekte aus unterschiedlichen Bereichen – von digitaler Infrastruktur und Sensorik über Energie und Umwelt bis hin zu neuen Möglichkeiten der Beteiligung. Das gemeinsame Ziel: Dortmund soll effizienter, nachhaltiger, digitaler und vor allem lebenswerter werden.
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